Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Tolle Stimmung beim 31. Elmshorner Duathlon des Tri-EMTV

Es hätten zwar gern ein paar mehr Leute am Start sein dürfen, doch auch in diesem Jahr war es großartig, dass Corona zum Trotz überhaupt eine Veranstaltung für Triathlon-Fans angeboten werden konnte. Mein Job in diesem Jahr: 3G-Einlasskontrolle und Streckenposten an der Radstrecke statt Dixi-Klos putzen im letzten Jahr.

Auch 2021 war der traditionelle Elmshorner Duathlon wegen der Corona-Pandemie nur einer von sehr wenigen Wettkämpfen, in denen Triathletinnen und Triathleten sich untereinander messen können. Doch als bekannt wurde, dass auch der Hamburger Triathlon am 19. September stattfinden würde, war schon klar, dass viele Leute wohl lieber bei dem großen Event starten würden – zumal etliche noch aus 2020 Startplätze hatten, die sie nun 2021 nutzen konnten. Während im Vorjahr binnen kürzester Zeit alle 120 Startplätze vergriffen waren, verzeichnete der Duathlon dieses Mal leider nur 68 Anmeldungen. Dass von denen nur 50 tatsächlich am Start erschienen, war ein bisschen enttäuschend für das Orga-Team, das wieder ungezählte Stunden in Vorbereitung, Hygienekonzept, Organisation und Durchführung gesteckt hatte. Am Ende war es halt eine kleine, dafür aber sehr feine Veranstaltung ohne Pannen oder Stürze, mit toller Stimmung und beeindruckenden sportlichen Leistungen.

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Bürgernahe Verwaltung stelle ich mir irgendwie anders vor…

Neulich konnte man im Hamburger Abendblatt lesen, dass 93 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger mit dem Service in den 19 Kundenzentren der Stadt zufrieden sind. Ich frage mich, zu welchem Ergebnis eine vergleichbare Umfrage in Elmshorn wohl führen würde?

In den Kundenzentren der Hamburger Verwaltung stehen am Ausgang offenbar seit einiger Zeit Terminals für die Abfrage der Zufriedenheit insgesamt, der Zufriedenheit mit der Freundlichkeit, mit der fachlichen Beratung, mit der Bearbeitungsgeschwindigkeit, der Wartezeit vor Ort und der Wartezeit auf den Termin im Vorlauf des Besuchs im Amt. Dem besagten Artikel im Abendblatt zufolge beteiligen sich 10 Prozent aller Besucherinnen und Besucher an der Zufriedenheitsbefragung.

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Weniger Plastikmüll, weniger unnötiger Konsum – auf in ein nachhaltigeres neues Jahr!

Vor ein paar Tagen machte die Nachricht die Runde, dass ab Frühjahr in Elmshorn ein Unverpackt-Laden eröffnen wird. Aktuell sammelt das Gründungsteam noch Startkapital, das erste Crowdfunding-Ziel wurde binnen kürzester Zeit erreicht. Das zeigt mir, dass es in Elmshorn offenbar großes Interesse an nachhaltigem Konsum gibt – und bringt mich dazu, euch auch von meinen Nachhaltigkeitszielen für 2021 zu erzählen.

Ich bin schon sehr gespannt auf den Unverpackt-Laden, der nach allem, was man so liest, in einem Ladenlokal „in Bahnhofsnähe“ sein Zuhause finden wird. Die genaue Adresse will das Team von Simpel Unverpackt Elmshorn erst öffentlich machen, wenn der Mietvertrag wirklich in trockenen Tüchern ist. Neben dem Verkauf von unverpackten Lebensmitteln sowie Bad- und Hygieneartikeln soll es im künftigen Unverpackt-Laden auch Veranstaltungen und Seminare etc. zum Thema Müllvermeidung und Nachhaltigkeit geben. Das Crowdfunding über die Plattform Startnext geht übrigens weiter – wer per Überweisung das Startkapital des Unverpackt-Ladens aufstockt, erhält nach der Eröffnung Einkaufsgutscheine, bestimmte Produkte oder die Gelegenheit zum Pre-Shopping. Schaut also gern mal rein und investiert ebenfalls – ob einen großen oder einen kleinen Betrag.

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Mein Elmshorner Jahresrückblick 2020

War in diesem Pandemiejahr eigentlich irgendetwas anderes los als Corona? Klar, auch in Elmshorn stand Covid-10 im Mittelpunkt des Geschehens. Doch zum Glück nicht ausschließlich. Hier kommt mein Rückblick auf das (Blog-)Jahr 2020…

Ich möchte dabei vorwegschicken, dass ich froh und dankbar bin, dass das Virus mich und auch Menschen in meinem näheren Umfeld bislang nicht erwischt hat. Dass weder mein Mann, noch ich selbst berufliche Einbußen hinnehmen mussten. Wir sind in der privilegierten Lage, in einem schönen Haus mit Garten zu leben, das sogar für jeden von uns ein eigenes, voll ausgestattetes Arbeitszimmer bereithält. Außerdem verstehen wir uns gut und können es wirklich locker über einen längeren Zeitraum miteinander aushalten. Lockdown und Home Office lassen sich unter solchen Bedingungen gut aushalten. Mir ist natürlich klar, dass die Pandemie viele Menschen sehr schlimm getroffen hat – sei es gesundheitlich (Corona-Infektion, als Angehöriger einer Risikogruppe besonders gefährdet etc.), beruflich (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Auftragseinbrüche, Existenzsorgen etc.) oder sozial (Isolation, Kinderbetreuung und Home Schooling, Budenkoller, häusliche Gewalt etc.).

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Pro und Contra Decathlon: Warum werden eigentlich nicht die Kunden gefragt?

Im Erdgeschoss des Möbelmarkts Roller am Franzosenhof soll sich ein Decathlon-Sportmarkt ansiedeln. Dagegen regt sich Widerstand – mit zum Teil haarsträubenden Argumenten, wie ich finde.

Als ich das erste Mal von den Plänen für eine Ansiedlung von Decathlon in Elmshorn las, habe ich mich spontan sehr gefreut. Ich fände es klasse, eine Filiale dieses großen Sporthändlers hier vor Ort zu haben. Doch offenbar sind nicht alle hier meiner Meinung. Seit der ersten Ankündigung ist eine heftige Diskussion entbrannt, die ich nur sehr bedingt nachvollziehen kann.

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Wandern in und um Elmshorn mit Komoot

Mein Mann Christoph hat sich kürzlich die App Komoot zugelegt. Ausprobiert haben wir inzwischen zwei Wanderrouten hier in der Region: einmal ums Himmelmoor in Hemdingen und einmal zur Industrieruine Alte Ziegelei.

Während der aktuellen Coronoa-Pandemie sagen sich ja viele Leute, dass man doch gar nicht unbedingt weit weg von zu Hause nach Erholung suchen muss. Warum nicht endlich mal die nähere Umgebung erkunden? Uns geht es ähnlich: Unser Aktionsradius hat sich in den vergangenen Monaten erheblich verringert. Was auch nicht schlecht sein muss. Allerdings haben wir festgestellt, dass wir dazu neigen, immer wieder dieselben Spaziergänge zu unternehmen, wenn wir nicht im Vorfeld eine geeignete neue Route planen. Und genau dafür eignet sich die App Komoot, mit der man Strecken zum Wandern, Laufen und Radeln planen kann und die einen während der Tour in die richtige Richtung lotst.

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Das hat Spaß gemacht: Toller Corona-Duathlon des Tri-EMTV

Sollen wir überhaupt mit der Planung weitermachen? Wie erstellt man ein pandemietaugliches Hygienekonzept für einen sportlichen Wettkampf? Wird das Gesundheitsamt den Duathlon genehmigen? Mit diesen Fragen haben sich die Aktiven im Elmshorner Triathlonverein Tri-EMTV in den vergangenen Wochen und Monaten beschäftigen müssen – und gestern dann eine superschöne Veranstaltung hinbekommen.

Ich habe einiges von den in diesem Jahr dank Corona besonders umfangreichen Vorbereitungen mitbekommen, weil mein Mann Christoph im Organisations-Team mitgearbeitet hat. Der Elmshorner Duathlon hat eine mittlerweile 30-jährige Tradition, die man nur ungern unterbrechen wollte. Andererseits wurden in ganz Schleswig-Holstein dieses Jahr reihenweise Sportverantaltungen abgesagt. Und so war die Frage durchaus berechtigt, wie viel ehrenamtlichen Aufwand man bei der Vorbereitung einer Veranstaltung betreiben möchte, wenn sie am Ende möglicherweise doch coronabedingt abgesagt wird.

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Neuer Gastro-Tipp: Fräulein Kontor, ein süßes kleines Café im Flamweg

Es war länger etwas still hier auf dem Blog. Ich hatte viel zu tun, war überarbeitet und verspürte wenig Lust, neben meiner hauptberuflichen Schreiberei auch noch privat in die Tasten zu hauen. Doch nun habe ich Urlaub, saß statt am Schreibtisch eher in Eiscafés – und heute in einem ganz neuen kleinen Café in Elmshorn, das ich euch nach meiner schreiberischen Verschnaufpause nun vorstellen möchte.

Auf „Fräulein Kontor“ sind wir gestern Abend aufmerksam geworden, als wir von einem abendlichen Spaziergang den Flamweg hinauf nach Hause gingen. „Hoppla“, dachte ich, „das Café war doch letztes Mal noch nicht hier!“ In dem kleinen Ladenlokal im Flamweg 66 war bis vor ein paar Jahren noch eine kleine Zweigstelle von Bäckerei Millahn ansässig, die allerdings nur selten geöffnet hatte. Dann stand es lange Zeit leer, bis dort vor einem Jahr oder so kurzzeitig ein kleines Café zu finden war, das allerdings nur ein paar Monate lang durchhielt. Nun ist also noch einmal ein Café dort eingezogen – und ich drücke den beiden Betreiberinnen die Daumen, dass sich ihr Unternehmen trägt. Weiterlesen


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 20

Halleluja, das Virus ist auf dem Rückzug! Anders kann man es wohl kaum deuten, wenn im Kreis Pinneberg seit nunmehr zehn Tagen keine einzige Neuinfektion mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet wurde. In Hamburg sieht die Lage ähnlich aus: Seit Wochen höchstens Zahlen im niedrigen einstelligen Bereich, häufig auch mal Tage ohne jegliche Neuinfektionen.

Weil es immer weniger Menschen gibt, bei denen man sich potenziell anstecken könnte, finde ich die jüngsten Lockerungen auch mehr als angemessen. Entsprechend habe ich in den vergangenen zwei Wochen auch schon etliche der wiedergewonnenen Freiheiten für mich genutzt. Ich war beim Friseur, im Restaurant, in der Tanzschule und im Fitnessstudio. Yeah. Weiterlesen


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 19

In den vergangenen Tagen habe ich eine Reihe Dinge zum allerersten Mal getan, nur wegen Corona. Ich war auf einer Zoom-Geburtstagsparty, die allerdings schon nach einer Viertelstunde vorbei war, weil es doch irgendwie langweilig war und man via Smartphoe-Bildschirm halt nicht in Grüppchen rumstehen und schnacken konnte. Um einiges unterhaltsamer fand ich das Autokino gestern Abend auf dem Buttermarkt, wo wir „Bohemian Rhapsody“ geschaut haben.

Diese Leistung des Elmshorner Stadtmarketings, in kurzer Zeit ein Autokino mit Platz für 140 Fahrzeuge zu organisieren, muss man echt anerkennen. In Hamburg wurde Autokino zwar auch grundsätzlich genehmigt, aber es heißt es auf der Homepage des Autokinos auf der Trabrennbahn Bahrenfeld immer noch nur „Coming soon“, lediglich ein kleines Autokino im Oberhafenquartier mit 30 Plätzen wurde bislang gemeldet. Da hatte also dieses Mal das kleine Elmshorn eindeutig die Nase vorn. Weiterlesen