Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.

Mein Elmshorner Jahresrückblick 2020

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War in diesem Pandemiejahr eigentlich irgendetwas anderes los als Corona? Klar, auch in Elmshorn stand Covid-10 im Mittelpunkt des Geschehens. Doch zum Glück nicht ausschließlich. Hier kommt mein Rückblick auf das (Blog-)Jahr 2020…

Ich möchte dabei vorwegschicken, dass ich froh und dankbar bin, dass das Virus mich und auch Menschen in meinem näheren Umfeld bislang nicht erwischt hat. Dass weder mein Mann, noch ich selbst berufliche Einbußen hinnehmen mussten. Wir sind in der privilegierten Lage, in einem schönen Haus mit Garten zu leben, das sogar für jeden von uns ein eigenes, voll ausgestattetes Arbeitszimmer bereithält. Außerdem verstehen wir uns gut und können es wirklich locker über einen längeren Zeitraum miteinander aushalten. Lockdown und Home Office lassen sich unter solchen Bedingungen gut aushalten. Mir ist natürlich klar, dass die Pandemie viele Menschen sehr schlimm getroffen hat – sei es gesundheitlich (Corona-Infektion, als Angehöriger einer Risikogruppe besonders gefährdet etc.), beruflich (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Auftragseinbrüche, Existenzsorgen etc.) oder sozial (Isolation, Kinderbetreuung und Home Schooling, Budenkoller, häusliche Gewalt etc.).

Wenn ich also genervt bin von Corona, dann ist das Jammern auf sehr hohem Niveau. Aber auch wenn es unzählige Menschen gibt, denen dieses Jahr weit übler mitgespielt hat und die vermutlich liebend gern mit mir tauschen würden, hatte und habe auch meine düsteren Momente. Diesen Corona-Blues kennen vermutlich die allermeisten von uns: Er ist ein trüber Dunst, der sich ab einem bestimmten Punkt über das Gemüt legt, weil alle Tage gleich ablaufen. Wenn man schon gar keine Lust mehr hat, liebe Menschen anzurufen, weil sich ohnehin jedes Gespräch nur um Corona dreht. Obwohl ein freundlicher Schnack doch eigentlich so gut tun würde. Ich wünsche uns allen, dass wir diesen Corona-Blues im neuen Jahr bald wieder abschütteln und einander wieder unbeschwert begegnen können – in Cafés und Restaurants, auf Partys und Konzerten, in Ausstellungen und Museen, beim Training und bei Sportveranstaltungen, auf Reisen und daheim. Doch nun erst einmal ein Blick zurück auf mein persönliches (Blog-)Jahr!

Mit dem heutigen Blick war die Veranstaltung im Mühlencafé der schiere Wahnsinn: ein Frühstücksbuffet mit soooo vielen Menschen!

Januar 2020. Zum Jahresbeginn ahnte noch niemand, dass in Kürze ein Virus unser aller Leben durcheinanderbringen würde. Im Mühlencafé des Willkommensteams für Flüchtlinge fing 2020 mit einem tollen Neujahrsfrühstück an. Wenn ich mir die Fotos heute anschaue, wird mir schier schwindelig: Niemand hält Abstand! Alle sitzen dicht an dicht an den Tischen, kein Mensch trägt Maske! Die Veranstaltung kam bei den vielen Besuchern so gut an, dass eigentlich längst eine Wiederholung des Frühstücks zur Marktzeit hätte stattfinden sollen. Doch aktuell ist das Mühlencafé, wie so viele andere Kultur- und Begegnungsstätten, natürlich geschlossen. Ebenfalls im Januar 2020 mokierte ich mich an dieser Stelle darüber, dass die Wiedereröffnung des Elmshorner Hallenbads noch einmal um mindestens ein halbes Jahr verschoben worden war – vom eigentlich angepeilten Termin im „ersten Halbjahr 2020“ auf „Anfang 2021“. Immerhin hatten wir da dann das Schwimmzentrum Itzehoe mit seiner schönen Saunalandschaft als Ersatz für uns entdeckt. Ob der Elmshorner Badepark wirklich Anfang 2021 wieder eröffnen wird, halte ich für fraglich. Der letzte Eintrag vom Baustellen-Tagebuch stammt von September 2020, und da fehlten auf den Fotos noch etliche Fliesen an den Wänden…

Februar 2020. Es war das Aufreger-Thema schlechthin im Februar: Die fristlose Kündigung des Vorsitzenden des hiesigen AfD-Ortsvereins, Maximilian Holstein, durch seinen Arbeitgeber. Holstein hatte beim EMTV eine Ausbildung zum Fitnesskaufmann begonnen und war danach vielen Menschen hier in Elmshorn negativ dadurch aufgefallen, dass er sich offen zum eindeutig rechtsextremistischen sogenannten „Flügel“ seiner Partei bekannte. Ich habe seinerzeit klar Position bezogen: Auch wenn Meinungsfreiheit ein hohes Gut ist und natürlich auch für Menschen gilt, die andere Auffassungen vertreten, fand ich die Kündigung richtig. Leider sah das das Arbeitsgericht Elmshorn dies anders und befand Mitte September, der EMTV müsse das Ausbildungsverhältnis fortsetzen. Der Vorstand des EMTV wiederum beschloss daraufhin einstimmig, in die Berufung vor das Landesarbeitsgericht zu gehen. Meine Daumen sind gedrückt!

Ein wichtiger Bestandteil meines Corona-Tagebuchs waren die Kochrezepte…

März 2020. Am 13. März wurden bundesweit Schulen und Kitas geschlossen, dann Restaurants, Freizeiteinrichtungen und die Großzahl der Geschäfte. Größere Veranstaltungen wurden abgesagt. Ein paar Tage später startete ich hier auf meinem Blog mein Elmshorner Corona-Tagebuch gegen den Corona-Blues. Der Lockdown war aufregend, hatte für mich einen Hauch von Abenteuer, weil auf einmal alles so neu und ungewohnt war: Mein Mann hockte auf einmal mit mir zusammen im Home Office. In den Supermärkten klebten auf einmal Abstandsmarkierungen auf den Böden, die Kassiererinnen verschanzten sich hinter Spuckschutz aus Plexiglas. Der Virologe Christian Drosten startete seinen Corona-Podcast und wurde zum Superstar. Wir lernten unglaublich viele neue Vokabeln, manche lernten sogar kochen, weil man nirgends mehr außer Haus essen gehen konnte. Den ganzen März hindurch schrieb ich fast jeden Tag, was mir an Neuem begegnete und welche Gedanken mir zur Corona-Pandemie durch den Kopf gingen. Dazu gehörte immer auch ein Kochrezept für die schnelle Corona-Küche – für alle, denen am Herd sonst rasch die Ideen ausgehen.

Meine ersten selbstgenähten Maskenmodelle waren noch nicht so der Hit, doch mit der Zeit hatte ich dann den Bogen raus.

April 2020. Auch im April habe ich hier ziemlich viel gebloggt, das Corona-Tagebuch verzeichnet 6 Einträge. Es ging um meine diversen von Corona verpatzten Reisen, die neu eingeführte Maskenpflicht (auch ich verbrachte auf einmal viel Zeit an der Nähmaschine und fabrizierte Behelfsmasken) und den beginnenden Protest gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Bei einer Fahrt nach Hamburg – ich hatte den Auftrag, für die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVHH) eine Chronik der bisherigen Pandemie zu schreiben und wurde vor Ort für Interviews mit den Protagonisten erwartet – fiel mir auf, wie sehr sich durch das Abschotten zu Hause schon nach so kurzer Zeit meine subjektive Einschätzung von Normalität und Gefahr verändert hatte. Die Corona-Chronik der KVHH ist übrigens im Hamburger Ärzteblatt erschienen, hier könnt ihr Teil 1 nachlesen.

Coole Aktion – Autokino auf dem Elmshorner Buttermarkt

Mai 2020. Im Wonnemonat wunderte ich mich noch über die vielen verschiedenen Tragevarianten von Gesichtsmasken (unterhalb der Nase, auf dem Kinn…) und ärgerte mich über die zunehmenden Tendenzen, das sozialverträgliche Frühableben älterer oder kranker Menschen in Kauf zu nehmen, damit die Mehrheit sich nicht einschränken muss. Doch ebenso fassungslos machte mich die Blockwart-Mentalität, mit der viele Leute sich herausnahmen, andere zu bestrafen, die sich in ihren Augen nicht an die Corona-Regeln gehalten hatten. Mir und Christoph etwa begegnete bei einem Abendspaziergang ein Paar, das in der Innenstadt sein Auto geparkt hatte und es mit zerstochenen Reifen wieder aufgefunden hatte – vermutlich, weil es ein auswärtiges Kennzeichen trug. Eine nette Aktion war hingegen das Elmshorner Autokino auf dem Buttermarkt, bei dem wir Bohemian Rhapsody geschaut haben – übrigens mein erstes und weiterhin einziges Mal, dass ich ein Autokino besucht habe. Ende Mai schien es dann erst einmal so, als hätten wir in der Pandemie das Schlimmste überstanden. Hier im Kreis Pinneberg wurden sogar über eine ganze Weile hinweg gar keine Neuinfektionen mehr registriert. Deshalb freute ich mich über die damit einhergehenden Lockerungen – und besuchte wieder Restaurants, Tanzschule und Fitnessstudio.

Liebe auf den ersten Biss: Die Tortenauswahl der Konditorei Fräulein Kontor

Juni 2020. Weil die Pandemie auf dem Rückzug schien, hatte ich keine Lust mehr, mein Corona-Tagebuch fortzusetzen. Ich hatte beruflich viel zu tun – unter anderem erschien Teil 2 meiner Corona-Chronik für die KVHH mit dem bezeichnenden Titel Geordneter Rückzug in die ’neue Normalität‘ – und freute mich ansonsten über die Neueröffnung der tollen Konditorei Fräulein Kontor am Flamweg.

Urlaubsreise? Dieses Jahr Fehlanzeige…

Juli 2020. In diesem Monat gab es sogar nicht einen einzigen Beitrag auf diesem Blog. Doch ich kann euch verraten, dass ich den Juli mit ein paar Tagen Urlaub verbrachte, wobei unsere eigentlichen Urlaubpläne natürlich nicht aufgingen, sodass wir uns vor allem im Garten und in der näheren Umgebung tummelten. Wir erlebten erstmals eine After Work-Veranstaltung im Café Vormstegen (ein Kaffee-Seminar inklusive Tapas, bei dem uns Michael Brown von der kleinen Kaffeerösterei Sunbeam Coffee aus Brande Hörnerkirchen einiges über die Kunst des Kaffeeröstens erklärte – leider war ich zu faul, darüber zu bloggen…). Außerdem verlegten Monteure eines Subunternehmers der Stadtwerke Elmshorn Glasfaser in unserer Straße und benötigten ein paar Anläufe, bis alle Kabel richtig unter dem Gehweg und unserer Einfahrt verstaut waren.

In den Ausstellungsräumen herrschte zwar Maskenpflicht, aber immerhin gab es im Sommer Ausstellungen!

August 2020. Auch im August genossen wir – abgesehen davon, dass wir nahezu pausenlos arbeiteten – den Anflug von Normalität, den die Sommerpause der Pandemie uns bot. Wir schauten uns die Ausstellung mit Werken von David Hockney im Bucerius Kunstforum an und besuchten die Ausstellung Mut zur Luke im Museumsschiff Cap San Diego, an der auch der Elmshorner Künstler Jan Eustergerling beteiligt war (by the way, hinter dem Link verbirgt sich auch sein Online-Shop…). Außerdem erlebten wir das seit Pandemiebeginn erste Konzert – die Bohemian Blues Connection BBC in der Veranstalterei Das Knopf in Ellerhoop – und hatten einen tollen Abend im Freien. Genau diese Veranstaltungsstätte hat übrigens vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass sie coronabedingt den Betrieb einstellt. Das ungeheure Engagement, mit dem die Betreiber unter Einhaltung aller Hygieneauflagen Open Air-Konzerte und ein Sommerfest auf die Beine stellten, war bewundernswert, doch es spülte offenbar nicht genug Geld in die Kasse, um einen Weiterbetrieb zu ermöglichen. Ich fürchte, es werden bald noch etliche weitere traurige Nachrichten dieser Art auf uns zukommen…

September 2020. Auch der Spätsommer verlief noch relativ unbeschwert, auch wenn Corona natürlich stets allgegenwärtig war. Wir unternahmen einen Wochenendtrip an die Müritz und trafen uns dort mit meiner Familie. Wir nahmen an einem Gin-Tasting im Café Vormstegen teil, über das ich nur aus Faulheit keinen Blogbeitrag verfasst habe (sorry, aber es war schön dort!). Und wir halfen mit beim Corona-Duathlon des Tri-EMTV, einer von gerade einmal vier Triathlon-Wettkämpfen in ganz Schleswig-Holstein in diesem Jahr. Und wir arbeiteten, arbeiteten, arbeiteten. Für mich als Medizinjournalistin war 2020 ein sehr arbeitsreiches Jahr. Ich bin dankbar dafür, dass mir – anders als vielen anderen freien Kollegen – keine Aufträge wegbrachen, sondern ich mich im Gegenteil vor Arbeit kaum noch retten konnte. Doch viel Arbeit ist halt auch anstrengend und macht müde. Im September merkte ich so langsam, dass ich an meine Grenzen gelange, doch ein Ende der Arbeitsbelastung war leider noch nicht absehbar.

Wandern mit Komoot war unser Monatsthema im Oktober

Oktober 2020. Ein bisschen Ausgleich zum vielen Arbeiten und dem ewigen Einerlei schafften wir uns im Herbst mit Wanderungen in der Umgebung, für die wir die App Komoot entdeckt haben. Wir spazierten durch das Himmelmoor in Hemdingen und zur Industrieruine Alte Ziegelei. Ich war wieder für die KVHH im Einsatz und schrieb Teil 3 ihrer Corona-Chronik, die mit dem Titel Gut gerüstet für die Infektsaison in der Novemberausgabe des Hamburger Ärzteblatts erschien. So langsam stiegen die Infektionszahlen wieder an, die dänische Hauptstadt Kopenhagen wurde zum Risikogebiet erklärt, und wir machten uns Gedanken, ob damit unser heiß ersehnter Urlaub (eine Woche in Dänemark, allerdings in Jütland am Limfjord und damit weit entfernt vom Hotspot) in Gefahr wäre. Denn hätten wir nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet erst einmal in Quarantäne gemusst, wären wir wohl eher nicht nach Dänemark aufgebrochen. Doch bis auf die Region Kopenhagen blieb unser nördliches Nachbarland ein sicheres Urlaubsziel – zumindest nicht infektiöser als das Daheimbleiben. Wir fuhren also nach Dänemark, genossen eine Woche pure Entspannung in einem schönen Ferienhaus mit Sauna, Kaminofen und Blick über den Fjord und kehrten zurück mit dem Entschluss, uns selbst auch einen Kaminofen zuzulegen – doch dazu später mehr. Unser Urlaub kam keinen Tag zu spät, denn am Wochenende unserer Heimreise machte Dänemark die Grenzen wieder für deutsche Urlauber dicht. Wie gut, dass wir noch einmal eine Auszeit vom Alltag dort genießen konnten!

November 2020. Den November habe ich dafür umso anstrengender in Erinnerung. Kaum waren wir zurück aus dem Urlaub, wurde aufgrund der rapide steigenden Infektionszahlen der ‚Lockdown light‘ verhängt. Davon betroffen waren erstmal Restaurants, Kinos, Theater und Freizeiteinrichtungen – darunter auch unser Fitnessstudio und unsere Tanzschule. Wir stürzten uns erneut in Arbeit und verbrachten unsere Tage nahezu ausschließlich am Schreibtisch. Keine Verabredungen mit Freunden, keine Freizeitaktivitäten (abgesehen vom abendlichen Spaziergang durch die City oder die nähere Umgebung). Als kleinen Lichtblick empfand ich da die Ankündigung, dass der Sportartikel-Filialist Decathlon in Elmshorn eine Filiale eröffnen will. Warum sich der innerstädtische Handel so vehement dagegen wehrt und auf Schutz durch die Politik besteht, ist mir bis heute ein Rätsel – denn für die Menschen in Elmshorn wäre es prima, endlich wenigstens einen zweiten Sportladen in dieser Stadt vorzufinden. Ich habe mich an dieser Stelle einmal über den in meinen Augen unverständlichen Protektionismus ausgelassen, der die Interessen einer in Einkaufsfragen nicht unerheblichen Gruppe außer Acht lässt: die der Kunden. Doch halt, es gab einen weiteren Lichtblick, zumindest für unser privates Umfeld: Nachdem wir in Dänemark unseren Kaminofen so genossen hatten, schauten wir uns beim Ofenforum Elmshorn um, ließen uns beraten und bestellten einen wunderschönen Kaminofen aus Naturstein inklusive Ofenfach.

Dezember 2020. Mit der Weihnachtsstimmung haben wir uns dieses Jahr ein bisschen schwergetan. Kein Weihnachtsmarkt, keine Weihnachtsfeiern im Betrieb oder im Verein – alles ein bisschen trostlos, und gerade die üblichen vorweihnachtlichen Aktivitäten lassen sich nun einmal nicht ohne Weiteres per Zoom-Konferenz ins Internet verlagern. Doch wir bekamen ja unseren Ofen, der noch rechtzeitig vor Heiligabend installiert und vom Schornsteinfeger abgenommen wurde. Was soll ich sagen, es ist einfach wundervoll, davor zu sitzen, Tee zu trinken, zu lesen und in die Flammen oder die Glut zu starren (kleiner Tipp in eigener Sache: Ich habe mir den Hashtag #kaminfluencer ausgedacht und poste auf Instagram immer mal Bilder von unserem Ofen 🙂 ). Zumal ich seit dem 17.12.20 auch endlich mein Arbeitsjahr abschließen und in den Ferienmodus umschalten konnte. Unser Lieblings-Dessert ist derzeit – wenig überraschend – Bratapfel. Doch wir haben auch schon gefüllte Tomaten in dem integrierten Backofen zubereitet. Und wenn wir keine Lust auf Kochen haben, bestellen wir bei einem der Elmshorner Restaurants etwas Leckeres zu essen. Denn beim zweiten Shutdown dauerte es nicht lange, bis nahezu alle Gastronomiebetriebe sich in irgendeiner Form auf Abhol- oder Lieferservice eingestellt hatten. Ich habe vor ein paar Tagen einmal zusammengestellt, was Elmshorn in diesem Punkt zu bieten hat. Weihnachten war auch zu dritt (Christoph, mein Sohn und ich) schön, eigentlich war es sogar ganz angenehm, mangels großer Besucherzahlen nicht groß organisieren und planen zu müssen. Für unser morgiges Silvester haben wir – wie vermutlich die meisten von euch auch – keine großen Pläne geschmiedet. Wir wollen zu zweit eine letzte Laufrunde drehen, vielleicht noch einmal via Zoom mit der Familie schnacken, Dinner for One schauen, lecker zu Abend essen (wir haben uns ein Silvester-Menü bei Almcuisine bestellt) und zum Jahreswechsel draußen die Feuertonne anschmeißen und einen Sektkorken knallen lassen. Und dann heißt es ‚Adios‘, du bescheuertes Jahr 2020.

Während ich für diesen Jahresrückblick meine gesammelten Blogbeiträge und Kalendereinträge durchsehe, fällt mir allerdings auf, dass ich trotz Corona eine Menge schöner Dinge erlebt habe. Mehr als ich ad hoc hätte nennen können. Ganz so fad und ereignislos war 2020 also doch nicht. In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch in ein gesundes, unbeschwertes und geselliges neues Jahr. Passt gut auf euch und die Menschen um euch herum auf!

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