Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Hurra, Elmshorn hat wieder ein Hallenbad mit Sauna!

Mir wäre ja ehrlich gesagt beinahe schon der Glauben daran abhanden gekommen, dass der Badepark Elmshorn tatsächlich über 6 Jahre nach seiner unverhofften Schließung wieder eröffnet. Doch nun ist es soweit: Zum Schwimmen, Plantschen und Saunieren muss man nicht mehr nach Wedel, Norderstedt oder Itzehoe fahren, sondern kann sich innerhalb unserer eigenen Stadtgrenzen austoben.

Am Donnertag habe ich nun für meinen ersten Besuch im neuen Schwimmbad die Badetasche gepackt. Mitgenommen habe ich meine alte Guthabenkarte für 10 Saunabesuche, die ich erst kurz vor der überraschenden Schließung im Sommer 2015 gekauft hatte. Und meine Rabattkarte, mit der ich als Strom- und Gaskundin der Stadtwerke 10% Rabatt auf den Eintrittspreis bekomme.

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Solidarität mit der Ukraine: Das ist mein Elmshorn!

Heute Nachmittag haben insgesamt rund 1.500 Menschen in der Elmshorner City gegen Putins Krieg gegen die Ukraine demonstriert. So viele gelbe und blaue Jacken, Mützen oder Schals sieht man sonst nicht im Stadtbild. Noch mehr beeindruckt hat mich allerdings die friedliche Stimmung und die Einigkeit der Teilnehmenden.

Zu der Demonstration aufgerufen hatte das Bündnis für Demokratie Elmshorn, dem sich eine Reihe politischer Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen zusammengeschlossen haben. Es wollte ein Zeichen setzen gegen Putins Angriffskrieg auf die Ukraine, für die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und auf der Flucht vor dem Krieg.

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Gastronomie in Elmshorn: Immer mehr Burger, Pizza und Pasta…

Nach zwei Jahren Pandemie muss ich anerkennend feststellen: Die Restaurants hier am Ort halten sich wacker, es sind sogar ein paar Neuzugänge zu verzeichnen. Auffällig finde ich allerdings, dass immer mehr Speisekarten vorwiegend auf Burger, Pasta und Pizza setzen. Mein Wunsch für 2022 lautet also: Mehr Vielfalt bitte!

Ich veröffentliche hier ja in unregelmäßigen Abständen meine persönlichen Restaurantempfehlungen für Elmshorn und Umgebung. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit (ich kann und mag schließlich nicht alle Gastronomiebetriebe testen) und völlig subjektiv. Meine Restaurantrechnung bezahle ich immer selbst (oder ich lasse mich von meinem Mann einladen), und ich erzähle auch keinem Wirt bei der Bestellung, dass ich über den Restaurantbesuch bloggen werde (weil ich das in der Regel gar nicht im Vorfeld plane, sondern einfach irgendwann beschließe, wenn es gefühlt eine ganze Reihe von Veränderungen bei meinen Lieblingsrestaurants gab).

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Barrierefreiheit am Elmshorner Bahnhof – da ist noch Luft nach oben!

Ein paar Tage mit Unterarm-Gehstützen vermitteln zumindest einen kleinen Eindruck davon, wie viele Hindernisse es in der City für Menschen gibt, die nicht ganz so gut zu Fuß sind oder sich mit einem Rollstuhl fortbewegen. Ob das im Zuge des Stadtumbaus mit angegangen wird?

Wenn man selbst gut zu Fuß ist, fallen einem die vielen kleinen und großen Barrieren gar nicht auf. Doch mein Mann Christoph hatte vergangenen Donnerstag eine kleine Knie-Operation (keine Sorge, alles gut verlaufen!) und konnte sein linkes Knie erst einmal nicht voll belasten. Damit ich ihn nicht immer mit dem Auto nach Altona zu seinem Orthopäden kutschieren musste, fuhr er beim zweiten Nachsorgetermin mit der Bahn – und stellte fest, dass es in Sachen Barrierefreiheit am Elmshorner Bahnhof noch deutlichen Verbesserungsbedarf gibt.

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Tolle Stimmung beim 31. Elmshorner Duathlon des Tri-EMTV

Es hätten zwar gern ein paar mehr Leute am Start sein dürfen, doch auch in diesem Jahr war es großartig, dass Corona zum Trotz überhaupt eine Veranstaltung für Triathlon-Fans angeboten werden konnte. Mein Job in diesem Jahr: 3G-Einlasskontrolle und Streckenposten an der Radstrecke statt Dixi-Klos putzen im letzten Jahr.

Auch 2021 war der traditionelle Elmshorner Duathlon wegen der Corona-Pandemie nur einer von sehr wenigen Wettkämpfen, in denen Triathletinnen und Triathleten sich untereinander messen können. Doch als bekannt wurde, dass auch der Hamburger Triathlon am 19. September stattfinden würde, war schon klar, dass viele Leute wohl lieber bei dem großen Event starten würden – zumal etliche noch aus 2020 Startplätze hatten, die sie nun 2021 nutzen konnten. Während im Vorjahr binnen kürzester Zeit alle 120 Startplätze vergriffen waren, verzeichnete der Duathlon dieses Mal leider nur 68 Anmeldungen. Dass von denen nur 50 tatsächlich am Start erschienen, war ein bisschen enttäuschend für das Orga-Team, das wieder ungezählte Stunden in Vorbereitung, Hygienekonzept, Organisation und Durchführung gesteckt hatte. Am Ende war es halt eine kleine, dafür aber sehr feine Veranstaltung ohne Pannen oder Stürze, mit toller Stimmung und beeindruckenden sportlichen Leistungen.

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Bürgernahe Verwaltung stelle ich mir irgendwie anders vor…

Neulich konnte man im Hamburger Abendblatt lesen, dass 93 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger mit dem Service in den 19 Kundenzentren der Stadt zufrieden sind. Ich frage mich, zu welchem Ergebnis eine vergleichbare Umfrage in Elmshorn wohl führen würde?

In den Kundenzentren der Hamburger Verwaltung stehen am Ausgang offenbar seit einiger Zeit Terminals für die Abfrage der Zufriedenheit insgesamt, der Zufriedenheit mit der Freundlichkeit, mit der fachlichen Beratung, mit der Bearbeitungsgeschwindigkeit, der Wartezeit vor Ort und der Wartezeit auf den Termin im Vorlauf des Besuchs im Amt. Dem besagten Artikel im Abendblatt zufolge beteiligen sich 10 Prozent aller Besucherinnen und Besucher an der Zufriedenheitsbefragung.

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Weniger Plastikmüll, weniger unnötiger Konsum – auf in ein nachhaltigeres neues Jahr!

Vor ein paar Tagen machte die Nachricht die Runde, dass ab Frühjahr in Elmshorn ein Unverpackt-Laden eröffnen wird. Aktuell sammelt das Gründungsteam noch Startkapital, das erste Crowdfunding-Ziel wurde binnen kürzester Zeit erreicht. Das zeigt mir, dass es in Elmshorn offenbar großes Interesse an nachhaltigem Konsum gibt – und bringt mich dazu, euch auch von meinen Nachhaltigkeitszielen für 2021 zu erzählen.

Ich bin schon sehr gespannt auf den Unverpackt-Laden, der nach allem, was man so liest, in einem Ladenlokal „in Bahnhofsnähe“ sein Zuhause finden wird. Die genaue Adresse will das Team von Simpel Unverpackt Elmshorn erst öffentlich machen, wenn der Mietvertrag wirklich in trockenen Tüchern ist. Neben dem Verkauf von unverpackten Lebensmitteln sowie Bad- und Hygieneartikeln soll es im künftigen Unverpackt-Laden auch Veranstaltungen und Seminare etc. zum Thema Müllvermeidung und Nachhaltigkeit geben. Das Crowdfunding über die Plattform Startnext geht übrigens weiter – wer per Überweisung das Startkapital des Unverpackt-Ladens aufstockt, erhält nach der Eröffnung Einkaufsgutscheine, bestimmte Produkte oder die Gelegenheit zum Pre-Shopping. Schaut also gern mal rein und investiert ebenfalls – ob einen großen oder einen kleinen Betrag.

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Mein Elmshorner Jahresrückblick 2020

War in diesem Pandemiejahr eigentlich irgendetwas anderes los als Corona? Klar, auch in Elmshorn stand Covid-10 im Mittelpunkt des Geschehens. Doch zum Glück nicht ausschließlich. Hier kommt mein Rückblick auf das (Blog-)Jahr 2020…

Ich möchte dabei vorwegschicken, dass ich froh und dankbar bin, dass das Virus mich und auch Menschen in meinem näheren Umfeld bislang nicht erwischt hat. Dass weder mein Mann, noch ich selbst berufliche Einbußen hinnehmen mussten. Wir sind in der privilegierten Lage, in einem schönen Haus mit Garten zu leben, das sogar für jeden von uns ein eigenes, voll ausgestattetes Arbeitszimmer bereithält. Außerdem verstehen wir uns gut und können es wirklich locker über einen längeren Zeitraum miteinander aushalten. Lockdown und Home Office lassen sich unter solchen Bedingungen gut aushalten. Mir ist natürlich klar, dass die Pandemie viele Menschen sehr schlimm getroffen hat – sei es gesundheitlich (Corona-Infektion, als Angehöriger einer Risikogruppe besonders gefährdet etc.), beruflich (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Auftragseinbrüche, Existenzsorgen etc.) oder sozial (Isolation, Kinderbetreuung und Home Schooling, Budenkoller, häusliche Gewalt etc.).

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Pro und Contra Decathlon: Warum werden eigentlich nicht die Kunden gefragt?

Im Erdgeschoss des Möbelmarkts Roller am Franzosenhof soll sich ein Decathlon-Sportmarkt ansiedeln. Dagegen regt sich Widerstand – mit zum Teil haarsträubenden Argumenten, wie ich finde.

Als ich das erste Mal von den Plänen für eine Ansiedlung von Decathlon in Elmshorn las, habe ich mich spontan sehr gefreut. Ich fände es klasse, eine Filiale dieses großen Sporthändlers hier vor Ort zu haben. Doch offenbar sind nicht alle hier meiner Meinung. Seit der ersten Ankündigung ist eine heftige Diskussion entbrannt, die ich nur sehr bedingt nachvollziehen kann.

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Wandern in und um Elmshorn mit Komoot

Mein Mann Christoph hat sich kürzlich die App Komoot zugelegt. Ausprobiert haben wir inzwischen zwei Wanderrouten hier in der Region: einmal ums Himmelmoor in Hemdingen und einmal zur Industrieruine Alte Ziegelei.

Während der aktuellen Coronoa-Pandemie sagen sich ja viele Leute, dass man doch gar nicht unbedingt weit weg von zu Hause nach Erholung suchen muss. Warum nicht endlich mal die nähere Umgebung erkunden? Uns geht es ähnlich: Unser Aktionsradius hat sich in den vergangenen Monaten erheblich verringert. Was auch nicht schlecht sein muss. Allerdings haben wir festgestellt, dass wir dazu neigen, immer wieder dieselben Spaziergänge zu unternehmen, wenn wir nicht im Vorfeld eine geeignete neue Route planen. Und genau dafür eignet sich die App Komoot, mit der man Strecken zum Wandern, Laufen und Radeln planen kann und die einen während der Tour in die richtige Richtung lotst.

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