Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Mein Schnuppertag in der Handweberei ‚Stückwerke‘ in Barmstedt

Am Dienstag habe ich einen Schal gewebt. Einen knappen halben Meter breit und 175 Zentimeter lang ist er geworden. Als ich meinen Tag in der Werkstatt von Antje Vajen begann, hätte ich nie geglaubt, dass ich bis zum Nachmittag ein ganzes Stück fertigstellen würde. Doch es hat geklappt – und ich bin sehr happy mit dem Resultat!

Ich war vergangenes Jahr auf Antje Vajen aufmerksam geworden, als sie für eine Weile die Ladenfläche im Elmshorner Pop Op Huus nutzte um ihre handgewebten Stücke zu präsentieren. Nachdem ich die schönen Kissen und Schals eine Weile im Schaufenster bestaunt hatte, begann ich ihr auf Instagram zu folgen und bekam deshalb mit, dass sie vor Weihnachten in einer Sonderaktion die Hälfte ihrer Erlöse an SeaWatch und eine Einrichtung zur Unterstützung von Wohnungslosen spenden wollte. Ich nutzte die Gelegenheit und kaufte mir ein tolles handgewebtes Kissen, das ich seither am liebsten auf dem Sofa nutze, wenn ich mein iPad auf dem Schoß ablege und die digitale Zeitung lese.

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Kleine Lichtblicke in der großen Corona-Lethargie

Geht euch das auch so, dass sich zurzeit die Wochen zäh wie Kaugummi ziehen? Weil jeder Tag irgendwie gleich ist, sich weder vom vorigen und noch vom nächsten unterscheidet. Und so sind auch die Highlights aktuell etwas bescheidener… zum Glück muss man gar nicht so weit wegfahren, um mal was Neues und Schönes zu sehen.

Neulich habe ich in einer Elmshorn-Gruppe auf Facebook einen Kommentar gelesen, der mich schmuzeln ließ. Da schrieb eine Elmshornerin: „Eigentlich wäre ich demnächst in den Urlaub nach Barcelona geflogen. Und jetzt freue ich mich wie Bolle darauf, dass am 1. März das Gartencenter Rostock wieder öffnet. Man wird irgendwie genügsam.“ Genauso geht es mir auch. Mein Mann Christoph und ich arbeiten tagein tagaus im Home Office, treffen so gut wie niemanden (sofern man den Postboten nicht mitzählt oder meinen Sohn, der gelegentlich aus Hamburg herkommt und hier für einen Tag sein Laptop aufklappt, damit ihm im Home Office in seiner kleinen Bude nicht die Decke auf den Kopf fällt), leben also maximal zurückgezogen.

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Wandern in und um Elmshorn mit Komoot

Mein Mann Christoph hat sich kürzlich die App Komoot zugelegt. Ausprobiert haben wir inzwischen zwei Wanderrouten hier in der Region: einmal ums Himmelmoor in Hemdingen und einmal zur Industrieruine Alte Ziegelei.

Während der aktuellen Coronoa-Pandemie sagen sich ja viele Leute, dass man doch gar nicht unbedingt weit weg von zu Hause nach Erholung suchen muss. Warum nicht endlich mal die nähere Umgebung erkunden? Uns geht es ähnlich: Unser Aktionsradius hat sich in den vergangenen Monaten erheblich verringert. Was auch nicht schlecht sein muss. Allerdings haben wir festgestellt, dass wir dazu neigen, immer wieder dieselben Spaziergänge zu unternehmen, wenn wir nicht im Vorfeld eine geeignete neue Route planen. Und genau dafür eignet sich die App Komoot, mit der man Strecken zum Wandern, Laufen und Radeln planen kann und die einen während der Tour in die richtige Richtung lotst.

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Tolle Kunstausstellung „Mut zur Luke“ im Museumsschiff Cap San Diego

Bevor ich euch nun ausführlich über meinen Besuch an Bord berichte, ein kurzer Hinweis: Wenn ihr die Ausstellung noch sehen wollt, müsst ihr euch ranhalten – sie wird schon übermorgen wieder abgebaut.

Vor einer Weile hatte ich euch in meinem Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues ja schon über die erste Online-Vernissage berichtet, an der ich jemals teilgenommen habe. Seither folge ich dem Künstler Jan Eustergerling auf verschiedenen Kanälen und wurde deshalb vor ein paar Wochen darauf aufmerksam, dass er gemeinsam mit fünf anderen Künstlerinnen und Künstlern eine Ausstellung auf dem Hamburger Museumsschiff Cap San Diego plant. Am 18. Juli war die Ausstellungseröffnung, da hatte ich leider keine Zeit. Eigentlich wollte möglichst bald nach der Vernissage mal dort vorbeischauen und hier berichten. Und schwupps waren ein paar Wochen vergangen, und nun neigt sich das letzte Ausstellungswochenende dem Ende zu.

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Elmshorns Hallenbad bleibt vorerst Baustelle – wir schwimmen und schwitzen nun in Itzehoe

Wer ein Faible für Schwimmbad- und Saunabesuche hat, ist im Kreis Pinneberg in den vergangenen Jahren nur mit Mühe auf seine Kosten gekommen. Im vergangenen Jahr musste das Schwimmbad in Pinneberg für fünf Monate wegen Sanierungsarbeiten dichtmachen. In Uetersen ist die Zukunft des örtlichen Bades weiter ungewiss. Auch die Barmstedter Badewonne musste saniert werden.

Doch der bislang unangefochtene Rekordhalter in Sachen Schwimmbadschließung ist Elmshorn. Hier sind mittlerweile sage und schreibe schon beinahe sechs Jahre seit der Schließung des Hallenbad vergangen. Immer wieder wurde der geplante Termin für die Neueröffnung verschoben. Erste langwierige Hürde war die Entscheidung der Politik, ob abgerissen und neugebaut oder saniert werden soll. Gutachten, öffentliche Ausschreibungs- und Beauftragungsphase, dann verzögerte sich erst der Abriss, es gab es Ärger mit einzelnen Baufirmen, nun verzögert sich der Ausbau. Weiterlesen


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Mein Jahr 2019 in Elmshorn – die unerzählten Geschichten!

Ich könnte euch hier noch einmal in Kurzform zu erzählen, welche Ereignisse und Erlebnisse ich 2019 auf diesem Blog verwurstet habe. Doch das wäre vielleicht ein bisschen langweilig. Stattdessen gibt es hier nun Fotoserien zu den Dingen, zu denen ich igendwie dann doch keinen eigenen Blogbeitrag verfasst habe.

Mir kommen ständig neue Ideen für Blogbeiträge. Die Themen liegen quasi überall auf der Straße. Doch nicht aus allen Ideen wird am Ende auch wirklich ein Blogbeitrag. Hier nun also die wichtigsten unerzählten Geschichten 2019 in Bildern… Viel Spaß – und an dieser Stelle schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Tipp für einen heißen Tag: Auf zum Badesee nach Hohenlockstedt!

Gestern war ja nur ein erster Vorgeschmack auf die Hitzewelle, die uns in den kommenden Tagen auch hier im gemäßigten Schleswig-Holstein erwartet. Vielleicht freut ihr euch deshalb ja über Tipps, wo man sich in der halbwegs näheren Umgebung abkühlen kann.

Gestern haben mein Mann Christoph und ich nach Feierabend noch einen kleinen Ausflug nach Hohenlockstedt zum Badesee gemacht. Mit ca. 40 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto ist der See zwar nicht mehr in der unmittelbaren Umgebung von Elmshorn gelegen. Doch das Naturfreibad ist auf jeden Fall einen kleinen Trip wert.

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Kulinarischer Abend im Mühlencafé am 14. Juni 2019: Leckere Tapas mit Wildkräutern und feinen Weinen probieren

Nachdem ich gehört habe, dass es noch einige Restkarten gibt, mache ich nun auch an dieser Stelle mal ein bisschen Werbung für ein tolles Event, das man nächste Woche im Mühlencafé des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn erleben kann.

Am Freitag, 14. Juni 2019, kann man im Mühlencafé des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn e. V. auf kulinarische Entdeckungsreise gehen. An diesem Abend servieren Jens Clausen und Laurenz Ott von der Weintafel 4 leckere Wildkräuter-Tapas und dazu 8 korrespondierende feine Weine. Weiterlesen


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Knusper, knusper Knäuschen… Warum sich ein Blick in die Fenster der Volksbank lohnt!

Alle Jahre wieder kann man in den Schaufenstern der Volksbank entlang der Berliner Straße schnuckelige Lebkuchenhäuser bestaunen. Doch erst in diesem Jahr habe ich wirklich einmal richtig hingeschaut – und bin ordentlich ins Staunen gekommen.

Heute ist der 26. Dezember, Weihnachten klingt so langsam aus und die Zeit der Jahresrückblicke naht. Erst einmal möchte ich euch allen natürlich frohe Festtage wünschen – und euch gleichzeitig aber auch um Entschuldigung bitten, dass ich in den vergangenen Wochen keinen neuen Lesestoff geliefert habe. Es war einfach viel los, sodass ich nicht dazu gekommen bin, euch meine Eindrücke vom Knusperhäuschen-Wettbewerb aufzuschreiben.

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Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Auf zum Heidelbeeren pflücken in Willenscharen!

Am vergangenen Sonntag waren mein Mann Christoph und ich – wie wir es eigentlich jedes Jahr machen – wieder zum Heidelbeeren pflücken in Willenscharen. Es war zwar brütend heiß, aber unsere Ausbeute kann sich trotzdem sehen lassen.

Wir sind beide große Fans von Heidelbeeren. Die leckeren Früchte haben wenig Kalorien, enthalten auch nur wenig Kohlenhydrate (was sie für mich als Diabetikerin sehr interessant macht) und lassen sich wunderbar einfrieren. Außerdem macht das Selbstpflücken Spaß: Die Heidelbeerbüsche in Willenscharen sind mannshoch und haben keine Dornen, man muss sich also nicht wie bei der Erdbeerernte tief bücken oder sich wie bei anderen Beerensträuchern die Hände wundpieksen. Weiterlesen