Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


Ein Kommentar

Willkommensteam: Deutsche Sprache, schwere Sprache…

Ach wenn die Menschen überall auf der Welt doch dieselbe Sprache sprechen würden! Dann wäre so manches leichter. Obwohl – mein Erinnerungsschatz wäre um manche lustige Anekdote ärmer, wenn da nicht immer mal ein sprachliches oder kulturelles Fettnäpfchen herumgestanden hätte!

Seit ich Anfang 2015 damit begonnen habe, im Willkommensteam für Flüchtlinge Elmshorn mitzuarbeiten, habe ich eine ganze Reihe neuer Menschen aus anderen Kulturen kennen gelernt, die naturgemäß nicht dieselbe Muttersprache wie ich sprechen. Dabei kommt es immer einmal zu unfreiwillig komischen Situationen – sprachliche oder kulturelle Fettnäpfchen eben, die sich nie ganz vermeiden lassen. Auf die Idee, sie einmal in einem Blogbeitrag zusammenzufassen, kam ich gestern, als ich auf Youtube über einen großartigen Sketch von Monty Python von 1971 gestolpert bin, in dem es um falsche Übersetzungen von Redewendungen geht. Schaut ihn euch am besten selbst an. Weiterlesen


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Wieso eigentlich mögen so viele Elmshorner ihre Stadt nicht?

„Warum in aller Welt sind Sie denn gerade hierher gezogen?“, ist eine Frage, die einen Neu-Elmshorner anfangs durchaus verunsichern kann.

Sommer 2012, unser Umzug und die wesentlichen Renovierungsarbeiten am Haus lagen hinter uns. So langsam kehrte Alltag ein, und wir begannen, uns in unserer neuen Heimat zu orientieren. Dazu gehörte für mich auch, ein paar neue Ärzte für die üblichen Vorsorgeuntersuchungen zu finden. Also einen Augenarzt, der gelegentlich meine Netzhaut begutachtet, einen Diabetologen für meine Quartals-Checks als Typ-1-Diabetikerin, einen Gynäkologen für die obligatorische Vorsorge und einen Hautarzt, der regelmäßig meine Leberflecken unter die Lupe nimmt. Ich hatte großes Glück, denn mit allen Ärzten, die ich bei dieser Recherche spontan ausgewählt habe, bin ich bis heute sehr zufrieden. Weiterlesen