Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Ich will kein Spielverderber sein – aber diese Studie überzeugt mich nicht…

Elmshorn erreicht beim „Gemeindecheck Daseinsvorsorge“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) einen spektakulären Platz 31 von insgesamt 10.817 untersuchten Gemeinden. Ich kann ja verstehen, dass sich Lokalpresse und Stadtmarketing angesichts dieses tollen Rankings vor Freude überschlagen. Aber ich finde die Schlüsse, die angesichts der Methodik aus der Studie gezogen werden, doch ein bisschen fragwürdig.

Natürlich ist Elmshorn nicht so schlecht wie es in den Facebook-Kommentarspalten geredet wird. Ich bin weit entfernt davon, mich diesen ewig schlechtgelaunten Menschen anzuschließen, die immer und überall etwas zu meckern haben. Mir gefällt es insgesamt gut in dieser Stadt, ich lebe sehr gern hier. Das liegt an den kurzen Wegen, der Nähe zur Elbe und zu Hamburg, aber vor allem den tollen Menschen hier, die in Sachen zivilgesellschaftliches Engagement und kulturellen Angeboten wirklich einiges auf die Beine stellen. Das möchte ich einmal vorausschicken, bevor ich kritischere Töne anschlage.

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Elmshorns Hallenbad bleibt vorerst Baustelle – wir schwimmen und schwitzen nun in Itzehoe

Wer ein Faible für Schwimmbad- und Saunabesuche hat, ist im Kreis Pinneberg in den vergangenen Jahren nur mit Mühe auf seine Kosten gekommen. Im vergangenen Jahr musste das Schwimmbad in Pinneberg für fünf Monate wegen Sanierungsarbeiten dichtmachen. In Uetersen ist die Zukunft des örtlichen Bades weiter ungewiss. Auch die Barmstedter Badewonne musste saniert werden.

Doch der bislang unangefochtene Rekordhalter in Sachen Schwimmbadschließung ist Elmshorn. Hier sind mittlerweile sage und schreibe schon beinahe sechs Jahre seit der Schließung des Hallenbad vergangen. Immer wieder wurde der geplante Termin für die Neueröffnung verschoben. Erste langwierige Hürde war die Entscheidung der Politik, ob abgerissen und neugebaut oder saniert werden soll. Gutachten, öffentliche Ausschreibungs- und Beauftragungsphase, dann verzögerte sich erst der Abriss, es gab es Ärger mit einzelnen Baufirmen, nun verzögert sich der Ausbau. Weiterlesen


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Was wird denn nun aus dem Elmshorner Hallenbad?

Seit ein paar Tagen brodelt die Gerüchteküche in Elmshorn: Wird das seit Mai 2015 geschlossene Hallenbad am Ende überhaupt nicht mehr seine Türen öffnen und ganz abgerissen, um einem Neubau zu weichen? Und wer soll das alles bezahlen?

Das Elmshorner Hallenbad ist nun schon seit beinahe fünf Monaten geschlossen. Ende Mai war eine Besucherin auf seltsame schwarze Teerbrocken aufmerksam geworden, die zwischen den Fugen des großen Beckens hervorquollen. Zunächst hieß es, man werde die Funde untersuchen, das Becken sanieren und dann nach der Sommerpause wieder eröffnen. Vergangenen Mittwoch war in den Elmshorner Nachrichten dann allerdings eine Hiobsbotschaft zu lesen: „Hallenbad Elmshorn – Nicht vor 2017 wieder offen“ Die Mängel an der technischen Einrichtung seien so groß und die Sanierung so teuer (in dem Artikel ist von 4 Millionen allein für die Instandsetzung die Rede), dass in der Politik sogar über einen möglichen Neubau diskutiert werde. Weiterlesen