Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Elmshorner Krähen im TV: Aloha, ich war im Fernsehen!

Gestern Abend konnte man um 18:30 Uhr endlich den seit Langem angekündigten TV-Beitrag von ZDF Terra Xpress über die Elmshorner Krähenplage sehen. Mit dabei: „Bloggerin Antje Thiel, die auf ihrem Blog ihrem Ärger über das schwarze Federvieh freien Lauf lässt“.

Es ist ja schön, dass man sich inzwischen bundesweit für die Elmshorner Krähenplage interessiert. Deshalb hatte ich vor ein paar Monaten auch gern mitgemacht, als sich das ZDF bei mir meldete und mich fragte, ob ich für einen kurzen Dreh zur Verfügung stehen könnte. Die TV-Redakteure waren bei der Recherche auf mein Blog gestoßen, auf dem ich ja schon häufiger über meinen Ärger über dieses lästige schwarze Federvieh geschrieben habe. Am 5. Juni 2016 um 18:30 Uhr war es nun endlich so weit, der Beitrag wurde gesendet. Wer ihn verpasst hat, kann ihn hier in der Mediathek ansehen. Weiterlesen


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Schreiben, schreiben, schreiben… genau die richtige Ausstellung für mich!

Ich bin sowohl beruflich als auch privat ein leidenschaftlicher Schreiberling. Daher ist die aktuelle Sonderausstellung „Schreiben – Von der Klosterurkunde zum Chat“ im Elmshorner Industriemuseum für mich natürlich ein gefundenes Fressen. Ganz besonders heute, als es anlässlich des 25. Geburtstages des Industriemuseums freien Eintritt und etliche Sonderaktionen gab.

Seit ein paar Tagen bis zum 6. November 2016 gibt es im Elmshorner Industriemuseum eine Sonderausstellung mit dem Titel „Schreiben – Von der Klosterurkunde zum Chat“ zu sehen. Pflichtprogramm für eine Vielschreiberin wie mich, die schon als Erstklässlerin lieber am Schreibtisch saß als draußen zu spielen und die schon mit 12 Jahren ihre erste Zeitschrift herausgab und seither fest davon überzeugt war, dass sie einmal Journalistin sein möchte (dieser Plan ist dann ja auch tatsächlich aufgegangen). Weiterlesen


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Hilfe, ist heute schon wieder gelber Sack?

In unserem Windfang hängt ein Abholkalender für alle Sorten Müll, damit wir bloß keinen dieser wichtigen Termine verpassen. Trotzdem geraten wir manchmal in Panik, wenn alle anderen Nachbarn schon ihre Tonnen rausgestellt haben, nur wir eben noch nicht. Manchmal ist das aber auch falscher Alarm, wie ich heute wieder feststellen durfte…

Wer keine Müllbox vor dem Mehrfamilienhaus stehen hat, aus der die Müllmänner sich selbst die Mülltonnen zum Leeren rausholen, der kennt das Problem vermutlich: Man wacht frühmorgens auf und registriert noch im Halbschlaf, dass sich aus der Ferne ein Lastwagen mit den typischen Geräuschen der Mülltonnenleerung nähert. Auf einmal ist man hellwach: „Himmel! Welche Sorte Müll ist heute wieder dran? Wir haben unsere Tonne gestern Abend gar nicht nach draußen gestellt!“ Weiterlesen


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Flüchtlinge im Kreis Pinneberg sind „polizeilich völlig unauffällig“

Am Freitag, 13. Mai 2016, hatte der Einwandererbund zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Flüchtlinge und Polizei“ eingeladen, an der rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Der Revierleiter der Polizei Elmshorn, Thorsten Buchwitz, der gleichzeitig auch als Koordinator für alle Belange rund um Flüchtlinge für die Polizei im Kreis Pinneberg fungiert, berichtete über seine Beobachtungen und stand Rede und Antwort. Ich war als Vertreterin des Willkommensteams dabei – hier mein ausführlicher Veranstaltungsbericht.

Wer nur wenig Zeit zum Lesen hat, für den kann man die Ausführungen von Thorsten Buchwitz mit nur einem Satz zusammenfassen: „Die Flüchtlinge im Kreis Pinneberg sind polizeilich völlig unauffällig.“ Wer es genauer wissen möchte: Der Revierleiter ging natürlich auch ins Detail. Von Flüchtlingen gingen nicht mehr und nicht weniger Straftaten aus als von anderen Einwohnern, „sie verhalten sich tendenziell sogar eher gesetzestreu als Einheimische“. Weiterlesen


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Vier Jahre nach unserem Umzug: Ich bin angekommen in Elmshorn

Facebook ist ja eine tolle Sache. Seit neuestem erinnert es mich an Dinge, die ich in den vergangenen Jahren am selben Datum einmal zum besten gegeben habe. Und da wir vor vier Jahren an Pfingsten von Hamburg-Langenhorn nach Elmshorn gezogen sind, sind dieser Tage auffällig viele Facebook-Erinnerungen mit Bildern von Umzugskartons dabei. Was mich veranlasst, einmal nachzudenken, wie es mir jetzt so geht in Elmshorn.

Vor genau vier Jahren herrschte arbeitsames Chaos in unserem frisch erworbenen Haus. Und Facebook weckt mit seiner Erinnerungsfunktion dieser Tage das eine oder andere vergessene (oder verdrängte?) Erlebnis wieder zutage. Zum Beispiel einen eigentümlichen Dialog, den ich mit dem Lieferanten unserer Küche führen durfte. Weiterlesen


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Radausfahrt am Deich – heute mal zum Pinnausperrwerk

Seit ich im Frühjahr regelmäßig für den einen oder anderen Triathlon trainiere, weiß ich sehr zu schätzen, dass man in Elmshorn nicht lange durch den Stadtverkehr tingeln muss, bis man mit dem Rennrad tolle, nahezu autofreie Strecken fahren kann.

In meinem Kalender ist der 16. Juli 2016 fett eingetragen: Da werde ich zum mittlerweile vierten Mal beim Hamburger Triathlon in der Sprintdistanz antreten. 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sind zwar keine unmenschlichen Distanzen, aber ein bisschen Training erfordern sie trotzdem. Angesichts des tollen frühsommerlichen Wetters heute – und vor allem nach dem gemeinen erneuten Wintereinbruch vergangene Woche – beschlossen mein Mann Christoph und ich, uns endlich mal wieder auf’s Rennrad zu schwingen. Weiterlesen


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Nacht der Gix 2016: Worauf es mir bei einem Live-Konzert ankommt

Wer in Elmshorn wohnt und gern auf Livekonzerte geht, hat meist nicht viel Auswahl. Zumindest, wenn er gern zu Fuß zur Location und auch wieder zurück gehen würde. Hamburg mit seinem riesigen Musikangebot ist einfach zu nah. Umso mehr freut es mich, wenn mit einem Event wie der gestrigen Nacht der Gix („das Musik- und Kulturfestival, zeitweise etabliert seit 1996“) mal wieder ein bunter Mix musikalischer Appetithäppchen quasi direkt vor meiner Haustür ansteht.

Es gab mit Jim Coffey und Apollo zwar nur zwei Event-Locations, aber dafür beide nur 5 Minuten zu Fuß voneinander entfernt. Und hey, zu viel Auswahl macht einen ohnehin nur wuschig. Da ich keine der 9 Bands kannte, die dort auftreten sollten, war die Planung des Abends eigentlich eher ein Lotteriespiel. Umso mehr freue ich mich, dass wir als erstes Jim Coffey mit dem Gig von Sarajane ansteuerten. Was für eine tolle Entdeckung! Auch wenn ich nicht zu den Leuten gehöre, die jede Woche auf Konzerte gehen und die Wochenenden in Clubs verbringen – diese coole Sängerin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten. Weiterlesen


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Sportlerehrung Elmshorn 2015: Oh ja, Sport kennt keine Grenzen!

Gestern war ich zum ersten Mal bei der Elmshorner Sportlerehrung. Zum einen, weil mein Mann Christoph und ich selbst sportlich aktiv sind und über den Laufkurs „Fit für den Stadtlauf“, den Kraulkurs des Swim Teams sowie die EMTV-Triathlon-Sparte mittlerweile etliche tolle Sportler kennen. Zum anderen, weil EMTV-Vize Uwe Altemeier mir im Vorfeld verraten hatte, es werde eine tolle Überraschung geben, die auch für die Arbeit unseres Willkommensteams für Flüchtlinge interessant sein dürfte.

Tatsächlich war der gestrige Abend, der unter dem Motto „Sport kennt keine Grenzen“ stand, dann auch ein tolles Event. Als ich die große, vollbesetzte Sporthalle der KGSE betrat und sah, wie viele Menschen dort zusammengekommen waren, da überlegte ich gleich, ob Elmshorn wohl die einzige Stadt ist, die ihre erfolgreichen Athleten auf diese Weise ehrt. In meiner Kindheit und Jugend im ostwestfälischen Lemgo jedenfalls hatte ich von solchen Veranstaltungen nie etwas mitbekommen. Weiterlesen


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Die Litanei vom ES in der Königsstraße: ES ist eine bewegende Lektüre!

Mal ganz ehrlich: Wer von meinen Lesern ist tatsächlich schon mal in der Königsstraße vor dem Möhringschen Haus, in dem die Theaterkasse untergebracht ist, stehengeblieben und hat den gesamten Text gelesen, der dort am Boden in Backsteine gebrannt zu finden ist?

Ich hatte das bis dato noch nicht getan, ES mir aber immer wieder mal vorgenommen, so nach dem Motto: „Wenn ich mal groß bin und Zeit habe, dann lese ich das aber wirklich mal von vorn bis hinten!“ ES ist ja nun mal so, dass sich der gesamte Text nicht auf einen Blick erschließt. Man muss schon immer wieder entlang der Backsteinreihen auf- und abgehen, um ihn Schritt für Schritt lesen zu können. Weiterlesen


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Seit heute ist Elmshorn um eine Sonnenuhr reicher!

Den heutigen sonnigen Tag haben mein Mann und ich damit verbracht, unsere Sonnenuhr im Garten zu montieren. Es handelt sich dabei um eine Spezialanfertigung meines Stiefvaters Helmut, die er uns zu Weihnachten geschenkt hat. Sie ist exakt auf die geographischen Koordinaten von Elmshorn (9° 38’ 38’’ Ost, 53° 45′ 44“ Nord) abgestimmt und zeigt also nur hier die korrekte Uhrzeit an.

Weihnachten 2015 bekamen mein Mann Christoph und ich ein ganz besonderes Geschenk überreicht. Die Form des Geschenks erinnerte an eine Haifischflosse. Doch was da so hervorstak, war der Schattenwerfer (Polstab) einer Sonnenuhr, die Helmut eigens für unseren im vergangenen Sommer neu gestalteten Garten in Elmshorn angefertigt hatte. Helmut ist ein Tüftler mit großem Interesse an Elektrotechnik, Physik und naturwissenschaftlichen Fragen aller Art. Er beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit Sonnenuhren und hat auch schon einige Exemplare selbst gebaut – vertikale Sonnenuhren, die an der Hauswand hängen, ebenso wie horizontale Modelle, die in den Boden eingelassen werden oder auf eine Stele montiert werden können. Weiterlesen