Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Vorfreude auf ein Konzert mit Sarajane, bei Jim Coffey am 19. November 2016

Vor einer Weile habe ich hier über die „Nacht der Gix“ berichtet, bei der mir vor allem der Auftritt von Sarajane bei Jim Coffey gefallen hat. Vorgestern durfte ich sie noch einmal live bei einem Konzert in Hamburg erleben – und nun freue ich mir auf ihren nächsten Auftritt in Elmshorn!

Vielleicht erinnert ihr euch, dasss ich in meinem ersten Blogbeitrag über diese coole Künstlerin schrieb, dass sie mich irgendwie an meine Schwester Caro Kuri erinnert, die mit ihrer Band Box in the Attic einen Saal ebenfalls im Nullkommanix zum Kochen bringen kann. Und dass ich es oberklasse fände, Box in the Attic und Sarajane einmal zusammenzubringen. Weiterlesen


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Leckere Tapas beim spanisch-portugiesischen Restaurant „Porto Banùs“

Wer meinem Blog schon länger folgt, der weiß, dass ich gern essen gehe, ebenso gern neue Restaurants teste und dann häufig auch darüber blogge. Nun ist mir vor kurzem im Vorbeiradeln in der Friedensstraße ein neues spanisch-portugiesisches Restaurant aufgefallen, das mich neugierig machte. Inzwischen hat das Porto Banùs bei mir und meinem Mann den ersten Test erfolgreich bestanden.

Für leckere spanische Tapas muss man nach Hamburg-Bahrenfeld ins Altamira fahren. Dachte ich, bis ich das El Toro de Oro in Uetersen entdeckte, wo mein Mann Christoph und ich am Abend vor meinem Geburtstag dieses Jahr Tapas satt für 18 Euro pro Person futterten (After-Work-Angebot immer montags bis donnerstags) und uns freuten, dass man von Elmshorn aus doch nicht ganz so weit fahren muss, wenn man Lust auf spanische Küche hat. In Elmshorn selbst hatten wir allerdings noch kein spanisches Tapas-Restaurant entdeckt. Weiterlesen


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Streuobstwiesenfest: Große Party im Zeichen des Apfels

Vor vielen Jahren, als ich noch nicht hier wohnte, gehörte das Streuobstwiesenfest jedes Jahr zum Elmshorner Veranstaltungsjahr. Doch dann wurde es aus unerfindlichen Gründen eingestellt und erst am vergangenen Wochenende erstmals wieder aus der Taufe gehoben. Meine Bilanz: Großer Andrang, Parkplatzsuche mit dem Fahrrad, Klönschnack an jeder Ecke – und ein großer Sack selbstgepflückter Äpfe.

Als mein Mann Christoph und ich am diesjährigen Tag der deutschen Einheit uns am späten Vormittag aufmachten, um uns das neu aufgelegte Streuobstwiesenfest einmal anzuschauen, waren wir eigentlich nicht wirklich spät dran. Und doch hatten wir den Eindruck, dass uns schon halb Elmshorn voraus war, so voll waren die Wege in Richtung Ruderheim an der Straße Wisch. Weiterlesen


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Autokauf in Elmshorn: Ein paar Händler im persönlichen Test

Mein derzeitiges Auto ist ein wenig in die Jahre gekommen, also steht bei mir für diesen Herbst ein Autokauf auf dem Programm. Ein Kompaktvan soll es sein, schon bei meinen ersten Recherchen hatte ich ein Auge auf den Golf Sportsvan geworfen. Doch ich wollte mich auch bei anderen Autohäusern einmal umschauen, was sie in diesem Segment zu bieten haben. Ein Erfahrungsbericht aus Elmshorn.

Der Golf Sportsvan von VW erfüllt im Grunde alle Kriterien, die mir aktuell an einem Auto wichtig sind: gute Rundumsicht, viel Licht (vor allem mit dem wunderbaren Panorama-Schiebedach) und viel Platz im Innenraum, den man zudem durch umklappbare Rückbank und Beifahrersitz variabel gestalten kann, ebene Ladekante, kompakte Maße. Ich bin in meinem Autofahrerleben schon viel VW gefahren, ein gewisses Grundvertrauen (Abgasskandal hin oder her) in die Marke ist also vorhanden – selbst wenn ich in den vergangenen Jahren BMW gefahren bin und auch an dieser Marke Gefallen gefunden habe. Weiterlesen


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Gesucht wird… Elmshorns beste Tanzschule!

Seit nunmehr fünf Jahren tanzen mein Mann und ich Standard/Latein. Und nachdem wir trotz Umzug nach Elmshorn bislang immer noch zu unserer bisherigen Tanzschule in Hamburg gependelt sind, möchten wir nun wechseln und auch beim Tanzen in Elmshorn ankommen.

„Lass uns wenigstens einen Hochzeits-Crashkurs machen, damit wir uns beim Eröffnungswalzer nicht komplett blamieren“, bat ich meinen Mann, als unser Hochzeitstermin näher rückte. Er war überzeugter Tanzmuffel, ließ sich aber (vermutlich um den Ehefrieden nicht von Beginn an zu gefährden) zu einem Wochenend-Crashkurs in der Tanzschule Wendt in Schnelsen überreden. Disco Fox, Walzer und Blues waren die drei Tänze, die wir an dem einen Wochenende in aller Eile zumindest in den Grundzügen lernten. Und siehe da, Christoph fand wider Erwarten Gefallen am gemeinsamen Tanzen und schlug ganz von selbst vor, doch noch einen Starterkurs dranzuhängen. Weiterlesen


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Dauenhof, Dauenhof… ich höre immer nur Dauenhof!

Bis vor einer Weile hatte ich noch nie von Dauenhof, einem Ortsteil von Westerhorn, gehört. Dann halfen wir einem verloren wirkenden jungen Mann am Elmshorner Bahnhof, den richtigen Zug nach Dauenhof zu finden – und auf einmal lese ich seltsamerweise beinahe täglich über diesen kleinen Ort.

Ende Juli hatten wir Besuch von meinem Bruder mitsamt seiner Familie. Unsere Gäste hatten Karten für das Musical Aladdin, und wir fuhren zusammen mit der Bahn nach Hamburg. Als wir am späten Abend zurück nach Elmshorn kamen und am Bahnhof aus dem Zug ausstiegen, saß auf dem Mauervorsprung vor den Treppen hinunter in den Bahnhofstunnel ein junger Mann, Kopfhörer in den Ohren, ein wenig verloren dreinblickend. Dem Aussehen nach möglicherweise aus Afghanistan stammend. Als er uns vorbeigehen sah, sprach er uns in sehr gebrochenem Deutsch an: „Zug nach Dauenhof?“ Weiterlesen


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Schon gesehen? Die neue Schmöker-Ecke bei Edeka Hayunga

Dem einen oder anderen ist es vielleicht schon aufgefallen: Beim Bäcker vor dem Edeka-Markt Hayunga am Wedenkamp steht seit einer Weile ein Bücherregal, in dem sich jeder kostenlos bedienen oder ausgelesene Bücher abgeben kann.

Ich bin ein großer Freund der kostenlosen Tauschkultur. Über eine entsprechende Facebook-Gruppe habe ich schon etliche Dinge verschenkt, die in unserem Haushalt überflüssig geworden sind, anderen aber durchaus noch eine Freude machen können. Deshalb gefällt mir meine neueste Entdeckung beim Bäcker Dallmeyers vor dem Edeka-Markt Hayunga am Wedenkamp so gut. Dort hat der Seniorenrat der Stadt Elmshorn als Initiator nämlich ein Regal aufgestellt, über das Lesebegeisterte Bücher tauschen können. Das Prinzip ist denkbar einfach: Jeder kann ausgelesene Bücher dort hineinstellen, und umgekehrt kann jeder sich dort auch kostenlos gebrauchte Bücher mitnehmen. Weiterlesen


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Ein halbes Jahr nach dem Einbruch: Meine gefühlte Sicherheit wächst wieder

Es ist nun gut ein halbes Jahr her, dass bei uns zu Hause eingebrochen wurde. Zum Glück bin ich psychisch relativ robust, und so hat dieses unschöne Ereignis keine bleibenden Schäden hinterlassen. Doch ich fühle mich in meinem Heim definitiv sicherer, wenn nun endlich ein paar Umbaumaßnahmen in Sachen Einbruchschutz erledigt sind.

Die Zeit direkt nach unserem Einbruch war nicht schön. In der Terrassentür erinnerte uns die Notverglasung permanent an das Geschehene. Wir mussten für unsere Anzeige bei der Polizei und auch für die Schadenregulierung mit der Hausratversicherung eine genaue Liste aller gestohlenen Gegenstände anfertigen. Naturgemäß hat man nicht für alle Dinge noch Kaufbelege, vor allem wenn es sich um Geschenke handelt. Zum Glück gab es keinen Hickhack mit der Hausratversicherung (weshalb ich an dieser Stelle die Generali lobend erwähnen möchte): Sie erstattete auch den Wiederbeschaffungswert von Schmuckstücken, die ich vor Jahrzehnten geschenkt bekommen hatte und von denen ich maximal eine Skizze, nicht aber eine Schmuckexpertise oder einen Kaufbeleg vorweisen konnte. Weiterlesen


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Warum Journalisten die Dinge nicht immer beim Namen nennen

Schon in der Schule werden in Aufsätzen im Deutschunterricht Wörter rot unterschlängelt, die in kurzer Folge häufig eingesetzt werden: Wdh für Wiederholung steht dann am Heftrand, und das ist irgendwie nicht gut. Viele Journalisten sind durch diese Erlebnisse bis ins Erwachsenenalter traumatisiert und verwenden deshalb geradezu zwanghaft Synonyme, um Wortwiederholungen zu vermeiden.

So heißen Feuerwehrleute nur einmal pro Artikel „Feuerwehrleute“. Bei der zweiten Nennung sind sie „Floriansjünger“. Oder sie werden – ebenso wie Polizisten – als „Helfer in Uniform“ bezeichnet. Analog dazu sind Ärzte ab der zweiten Nennung meist „Mediziner“, gelegentlich aber auch „Aesculapjünger“. Und der eine oder andere erinnert sich sicherlich daran, dass der Tennisspieler Boris Becker innerhalb eines Artikels nicht mehrfach „Boris Becker“ heißen durfte. Ab irgendeinem Punkt hieß er dann (nach seiner Heimatstadt Leimen) „der Leimener“. Weiterlesen


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Der Schiedsmann von Haselau: Immer auf der Suche nach dem besten Kompromiss?

Liebe Leute, ich kann es mir einfach nicht verkneifen, ich muss doch noch meine Lektüre vom vergangenen Sonnabend mit euch teilen. Da war nämlich in den Uetersener Nachrichten zu lesen, dass Gunter Küchler, über dessen verbalen Entgleisungen gegenüber Rennradfahrern ich mich in den letzten beiden Blogposts ausgelassen habe, mit einer Dankesurkunde für seine Tätigkeit als Schiedsmann geehrt wurde.

Es hat seine Vorteile, dass ich seit Abschluss meines Digital-Abos der Elmshorner Nachrichten nicht nur die Elmshorner Nachrichten selbst, sondern auch alle anderen Lokalzeitungen des SHZ-Verlages digital lesen kann. Sonst wäre es mir sicher entgangen, dass der stellvertretende Amtsleiter und stellvertretender Bürgermeister Gunter Küchler aus Haselau kürzlich eine Urkunde für sein ehrenamtliches Engagement als Schiedsmann ausgezeichnet wurde. Weiterlesen