Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Gesucht und gefunden: Wir haben eine neue Tanzschule – allerdings nicht in Elmshorn!

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Beinahe ein Jahr ist es her, dass ich an dieser Stelle über unsere Suche nach einer neuen Tanzschule in Elmshorn berichtet habe. Denn uns wurde – über vier Jahre nach unserem Umzug von Hamburg nach Elmshorn – die Fahrerei in die City Nord zu unserer Tanzschule Die2 einfach zu viel. Jetzt sind wir fündig geworden: allerdings in Pinneberg!

In der ersten Zeit nach unserem Umzug nach Elmshorn störte es uns nicht, dass unsere Tanzschule in der Hamburger City Nord lag. Mein Mann Christoph hatte einen Job in Hamburg. Er fuhr vom Büro aus zur Tanzschule, ich machte mich nach Feierabend von Elmshorn aus mit der Bahn auf den Weg – und zurück fuhren wir nach dem Tanzen gemeinsam.. Doch seit er in Hohenweststedt und Itzehoe arbeitet, passt es einfach nicht mehr – zumal der Verkehr auf der A7 und der A23 auf absehbare Zeit nicht flüssig läuft. Weiterlesen


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Demnächst auf Youtube: Ich bin mal wieder als Saatkrähen-Expertin gefragt!

Ein Lokal-Blog wie dieses verhilft einem manchmal ganz unverhofft zu neuen Kontakten. So rief mich gestern ein freundlicher Herr an, der bei einem Termin in Elmshorn Kontakt mit Saatkrähen sowie Saatkrähen-Hassern und Saatkrähen-Freunden gemacht hatte.

„Die Saatkrähen scheinen die Menschen in Elmshorn zu polarisieren“, erzählte er mir – und ich musste ihm natürlich recht geben, denn auf diese zwei unversöhnlichen Fraktionen bin auch ich bei meinen Gelegenheits-Recherchen immer wieder gestoßen. Doch wieso rief der Mann mich deswegen an? Nun, er betreibt den kleinen Youtube-Kanal „Video Natur“ und witterte angesichts der vielen Saatkrähen in Elmshorn gleich ein schönes Thema für einen Videobeitrag. Weiterlesen


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Neuer Betreiber im Broderick: Vertraute Umgebung, neue Speisekarte

 

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich im Februar darauf kam, bei Immonet.de in den Anzeigen für Gewerbeimmobilien zu stöbern. Aber ich tat es und stieß dabei auf eine Vermietungsangebot für das Ladenlokal des Irish Pub Broderick in Elmshorn. Aber keine Panik – das Broderick lebt weiter. Mit neuem Betreiber, vertrauter Einrichtung und neuer Speisekarte. Gestern habe ich sie getestet.

Als ich am 22. Februar die Immonet-Anzeige verwundert auf der Facebook-Seite dieses Blogs gepostet und gefragt hatte, ob irgendwer weiß, was es damit auf sich hat, hatte ich ziemlich schnell Antworten auf die Frage „Was wird aus dem Broderick?“. Es meldete sich nämlich fix der neue Betreiber, der mir mitteilte, er habe das Lokal übernommen, renoviere es gerade und starte dann im März mit neuer Speisekarte, aber unverändertem Flair eines Irish Pubs. Beef, Burger, Mittagstisch, überwiegend regionale Zutaten, Live-Musik und Themenabende. Und schwupp war die Anzeige im Immonet auch schon wieder verschwunden. Weiterlesen


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Aktuelle Gedanken zur Parkplatzsituation: Was bin ich froh, dass ich nicht pendeln muss!

Elmshorn ist eine Pendlerstadt, schon klar. Doch ich für meinen Teil bin heilfroh, dass ich mich nicht tagein tagaus über die A23 oder in einer überfüllten Regionalbahn Richtung Hamburg quälen muss.

In den vergangenen Tagen habe ich häufiger mal über das Schicksal der in Elmshorn lebenden Pendler nachgedacht. Denn in den Elmshorner Nachrichten war unter der Schlagzeile „Bald ist Schluss mit kostenlos“ einiges über die Parkplatzsituation in der Elmshorner City zu lesen. Demnach ist die Zahl der Pendler, die den Elmshorner Bahnhof ansteuern, um hier zu parken und mit der Bahn gen Hamburg zu fahren, in den vergangenen fünf Jahren um 23 Prozent gestiegen.  Weiterlesen


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Hortensiendiebe in Elmshorn? Leute, raucht doch bitte was anderes…

Heute war der erste richtige gefühlte Frühlingssonntag in diesem Jahr. Ein guter Zeitpunkt also, um zu beginnen, den Garten wieder ein wenig auf Vordermann zu bringen. Und um beim Plausch mit einer Nachbarin zu erfahren, dass hier in der Umgebung offenbar Drogensüchtige durch die Gärten streifen und Hortensienblüten kappen, um sie zu rauchen.

Ich liebe Hortensien. Sie wachsen schön und gleichmäßig, blühen den ganzen Sommer hindurch wunderschön und sind extrem pflegeleicht und unempfindlich. Entsprechend haben wir im Zuge unserer Gartenumgestaltung vor knapp zwei Jahren also wieder etliche Hortensien gepflanzt und freuen uns sehr an ihnen. Bis heute trugen die Sträucher allerdings noch ihr verblühtes Winterkleid, von dem ich sie vorhin mit meiner Gartenschere befreite, um Platz für junge Triebe und neue Blüten zu schaffen. Weiterlesen


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Was spricht für bzw. gegen einen Umzug nach Elmshorn? Erinnerungen an eine lustige Facebook-Diskussion

Es ist genau fünf Jahre her, dass mein Mann Christoph und ich darüber nachdachten, von Hamburg nach Elmshorn zu ziehen. Gedankengänge, die nicht jeder meiner Freunde nachvollziehen konnte, wie eine kleine Diskussion zeigt, an die mich Facebook heute erinnert hat.

Die Diskussion passt ganz gut zu dem aktuellen Disput über die neue Elmshorner Stadtmarke „Supernormal“, finde ich… Am 14. Februar 2012 also fragte ich ganz unbedarft in die Runde: „Was spricht für bzw. gegen einen Umzug nach Elmshorn? Meinungen erwünscht!“ Daraufhin hagelte es eine Menge lustiger Kommentare… Weiterlesen


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Neugierig auf einen alten norddeutschen Silvesterbrauch

Es gibt Tage, da frage ich mich ernsthaft, warum ich mich nicht längst aus der einen oder anderen Elmhorn-Gruppe bei Facebook abgemeldet habe. Es sind die Tage, an denen reihum gefragt wird, ob der DHL-Fahrer schon an dieser oder jener Straße vorbeigekommen ist oder welcher Supermarkt heute bis wann geöffnet hat. Puh. Doch es gibt auch Tage, an denen ich in diesen Gruppen auf interessante Themen stoße.

So zum Beispiel vorgestern. Da fragte jemand in die Runde, ob alle ihre Silvester-Berliner beim Bäcker kaufen oder ob sich nicht jemand auch noch selbst backt. In den Antworten auf diese Frage lernte ich ein ganz neues Wort kennen: Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), die offenbar zu Silvester hier Brauch sind und tatsächlich von manchen selbst gebacken werden. Weiterlesen


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Ersthelfer-Kurs: Uff, jetzt bin ich wieder up to date!

Vor einer Weile hatte ich hier ja über den Elmshorner Stadtlauf berichtet, bei dem ich Zeuge eines Unfalls wurde und mir ziemlich unsicher war, was meine Fähigkeiten als Ersthelfer angeht. Nun, ich habe inzwischen Wort gehalten und einen Auffrischungskurs in Erster Hilfe besucht.

Dahinter steckte unter anderem auch der Gedanke, dass ich als Typ-1-Diabetikerin ja durchaus auch einmal die die unglückliche Lage kommen kann, halbwegs kompetente erste Hilfe von Umstehenden zu benötigen. Ich neige zwar nicht zu unbemerkten Unterzuckerungen und habe mir bislang auch immer selbst helfen können, wenn mein Zuckerwert auf dem absteigenden Ast war – aber man weiß ja nie… Und was andere mir gegenüber im Ernstfall leisten sollen, das möchte ich gern auch selbst passabel draufhaben. Weiterlesen


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Rückblick ins Jahr 2012: Abenteuer Gewerbeummeldung

Ich mag die Erinnerungsfunktion von Facebook ja sehr gern. Heute erinnert mich Facebook zum Beispiel daran, was ich heute vor exakt vier Jahren zum Thema Gewerbeummeldung gepostet habe. Da war es mir fünf Monate nach meinem Umzug nach Elmshorn auch endlich gelungen, das Gewerbe meines kleinen Verlages (VMK Verlag für Medizinkommunikation GmbH) final hier anzumelden.

Damals hatte ich noch nicht begonnen zu bloggen, sonst hätte man diese Anekdote natürlich auch schon 2012 hier auf meinem Elmshorn-Blog lesen können. Deshalb an dieser Stelle nun ein kleiner Rückblick in Gestalt meines Facebook-Posts vom 7. November 2012. Weiterlesen


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Erste-Hilfe-Einsatz beim Stadtlauf – und ein richtig schlechtes Gewissen

Beim Elmshorner Stadtlauf war ich dieses Jahr zusammen mit neun anderen Läufern vom Willkommensteam für Flüchtlinge am Start. Das war super. Während des Laufs musste ich allerdings erleben, wie ein älterer Herr in der Königstraße stolperte und stürzte, mitten auf’s Gesicht. Das war furchtbar. Und brachte mich ins Grübeln.

Auf den Elmshorner Stadtlauf blicke ich in diesem Jahr mit etwas gemischten Gefühlen zurück. Zum einen voller Stolz, weil unsere Läufer vom Willkommensteam für Flüchtlinge so toll abgeschnitten haben. Wir hatten in den Wochen vor dem Lauf zusammen bei „Fit für den Stadtlauf“ trainiert, die Läufer aus Eritrea, Afghanistan und Syrien waren begeistert bei der Sache, die anderen Teilnehmer des Laufkurses waren nett und aufgeschlossen gegenüber den Neulingen, die beiden Trainer Stefan und Uwe machten einen super Job und dachten sich immer wieder neue Laufspiele aus, mit denen sie die Kursteilnehmer miteinander in Kontakt bringen konnten. Weiterlesen