Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Was tun gegen vermüllte Meere, eine vermüllte Erde, ein vermülltes Elmshorn?

Ist euch beim Schlendern durch die Königstraße schon aufgefallen, dass sich die Schaufensterdekoration in dem leerstehenden Laden gegenüber von Tschibo verändert hat? Der Laden, dessen Schaufenster in letzter Zeit immer von Ramelow als zusätzliche Werbefläche genutzt wurden? Falls nicht: Bleibt einmal stehen und schaut hin. Es geht um Müll.

Ich selbst wurde stutzig, als ich aus den Augenwinkeln registrierte, dass da Einwegplastikflaschen an Seilen, wie Aufgehängte an einem Galgen, von der Decke hingen. Im anderen Schaufenster zu sehen: Ein Baumgerippe, an dem Plastiktüten hängen. „Eigenartige Art, wie Ramelow nun für Mode zu werben möchte“, dachte ich erst. Und dann schaute ich näher hin. Doch aktuell geht es in den Schaufenstern nicht um die modischen Sommertrends 2018, sondern um das Thema Plastikmüll, dem sich eine Künstlerin mit eigenwilligen Installationen genähert hat. Weiterlesen


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Nur noch wenige Zimmer frei – unser Insektenhotel ist seit Wochen beinahe ausgebucht!

Im vergangenen Sommer haben wir ein Insektenhotel an unserer Garagenwand in Richtung Garten befestigt. Nachdem es 2017 trotz All-you-can-eat-Buffet direkt vor der Tür noch überhaupt nicht angenommen wurde, dachten wir schon an eine großangelegte Kampagne bei HRS und Booking.com nach, doch in diesem Frühjahr sind sehr viele Gäste eingezogen und unser Hotel ist gut ausgelastet.

Bienen- und Insektensterben sind ja die großen Schlagworte dieser Tage. Natürlich können wir mit unserem Engagement im Kleinen nur ein ganz kleines bisschen dazu beitragen, dass Bienen uns Insekten genug Futter und einen Unterschlupf finden – aber besser als nichts! Deshalb haben wir im vergangenen Sommer ein (fertig gekauftes) Insektenhotel an unserer Garagenwand angebracht. So wie man es überall nachlesen kann: ungefähr auf Augenhöhe, nach Süden ausgerichtet, windgeschützt und in Reichweite von Blühpflanzen. Weiterlesen


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3D Zebrastreifen? Ich wäre froh, wenn es hier wenigstens 2D Fahrbahnmarkierungen gäbe!

Habt ihr schon von den neuen 3D Zebrastreifen gehört, die so aussehen, als würden dicke weiße Blöcke über der Straße schweben? In Island sind sie bereits erfolgreich im Einsatz, in Hamburg fordern einzelne Fraktionen ein Pilotprojekt. Ich bin da ja eher bescheiden: Ich wünsche mir, dass es in Elmshorn überhaupt Fahrbahnmarkierungen gibt!

Seit einer Weile machen 3D Zebrastreifen von sich reden. Das sind Zebrastreifen, die so gemalt sind, dass sie per optischer Täuschung den Eindruck vermitteln, als schwebe da ein echtes Hindernis über der Fahrbahn. Sie sollen Autofahrer… na sagen wir mal ermuntern… an einem Zebrastreifen auch wirklich anzuhalten, wenn Fußgänger ihn passieren wollen. In der SHZ war kürzlich darüber zu lesen, und ich muss sagen: Das Bild sieht schon sehr dreidimensional aus. Da würde ich nicht nur als Autofahrerin heftig in die Eisen steigen, sondern auch als Fußgängerin erst einmal zögern, ob ich denn wirklich sicher hinüber balancieren kann, ohne zwischen den Streifen abzustürzen. Weiterlesen


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Eisige Temperaturen und tatsächlich Schnee: Wir waren wieder beim Sibirien-Marathon am Start!

Same procedure as last year? Same procedure as EVERY year! Bereits zum dritten Mal in Folge war am vergangenen Wochenende eine Staffel mit Läuferinnen und Läufern der IDAA beim Sibirien-Marathon in Elmshorn am Start. Kalt war’s – und cool war’s!

Wie schön, dass wir beim Sibirien-Marathon mittlerweile quasi zum Inventar gehören und deshalb wieder mit unser Typ-1-Diabetes-Staffel am Start sein konnten. Denn dieser Lauf ist klein, aber fein und hat nur eine sehr begrenzte Zahl an Startplätzen. 59-mal gilt es um einen See zu laufen, Staffeln können in jeder Runde aufs Neue entscheiden, ob sie wechseln möchten. Weiterlesen


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Rückblick: Das war mein Jahr 2017 in Elmshorn!

„Zwischen den Jahren“ ist traditionell die Zeit für einen gepflegten Jahresrückblick. Was also war hier in meinem Elmshorner Leben los im Jahr 2017?

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Im Januar konnte ich für mich endlich das Geheimnis der norddeutschen Pfütten lüften. Wie man sie besser macht als bei meinem Feldversuch in den ersten Januartagen, durfte ich zwischenzeitlich bei den Matjestagen in Glückstadt in einer Live-Demonstration lernen. Mal schauen, ob ich dieses Jahr zu Silvester noch einmal einen Versuch starte, diese frittierten kleinen Schweinereien selbst herzustellen! Weiterlesen


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Stadtpläne zeichnen statt Fernsehen: Idee für die Feiertage unterm Baum

Was kommt dabei heraus, wenn man versucht, aus dem Gedächtnis einen Stadtplan seiner Heimatstadt zu zeichnen? Mein Mann Christoph und ich haben es ausprobiert. Und wenn ihr euch über die Feiertage langweilt, dann versucht euch doch auch einmal als Kartograph: Wenn ihr über ähnlich wenig geographisches Talent verfügt wie ich, werdet ihr aus dem Lachen nicht mehr herauskommen!

Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden: Was meine Ortskenntnis angeht, bin ich eine ziemliche Niete. Warum man mich besser nicht nach dem Weg fragen sollte, habe ich hier ja schon einmal in anderem Zusammenhang geschildert. Dass ich so schlechte Wegbeschreibungen abliefere, liegt nicht nur daran, dass ich erst ein paar Jahre in Elmshorn wohne. Mein Orientierungssinn war auch in Hamburg schon unterentwickelt – und dort habe ich immerhin 22 Jahre meines Lebens verbracht. So hat es zum Beispiel viele Jahre gedauert, bis es mir erstmals gelang, von Altona mit dem Auto zurück in mein Zuhause in Langenhorn zu fahren, ohne dabei an den Landungsbrücken vorbeizufahren. Weiterlesen


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Essen gehen in Elmshorn: Hier ist mal ein Update fällig!

Wenn ich gelegentlich in die Klick-Statistik für dieses Blog schaue, dann sehe ich, dass der mit Abstand am häufigsten gelesene Beitrag ein Artikel über meine Lieblingsrestaurants in Elmshorn ist. Allerdings hat sich seit Februar 2016, als ich diesen hitverdächtigen Blogbeitrag geschrieben habe, einiges getan. Deshalb habe ich die Liste meiner Lieblingsrestaurants einmal überarbeitet.

Nach wie vor fällt mir auf, dass viele Leute in Elmshorn unzufrieden mit der hiesigen Gastronomie sind. „Hier kann man nicht gut Essen gehen“, höre ich weiterhin häufiger einmal. Klar ist: Mit dem kulinarischen Angebot der nahegelegenen Metropole Hamburg kann Elmshorn natürlich nicht mithalten. Und einen Sternekoch hat es bislang auch nicht hierher verschlagen. Aber in Elmshorn und Umgebung habe ich dennoch mittlerweile ganze Reihe von Restaurants getestet und für gut befunden. Hier findet ihr einmal meine Auswahl und kurze Bewertung (in alphabetischer Reihenfolge). Weiterlesen


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Wer betreibt eigentlich diesen ganzen Vodoo-Zauber mit Elmshorn?

Elmshorn macht seit ein paar Wochen eine ganze Menge blöde Schlagzeilen. Es drängt sich ein bisschen der Verdacht auf, dass hier schwarze Magie im Spiel ist. Möglicherweise ist Elmshorn Opfer eine bösen Vodoo-Attacke geworden. Irgendjemand scheint da zu sitzen und eine Vodoo-Puppe in der Form der Umrisse unserer Stadt mit spitzen Nadeln zu malträtieren – und die dickste Zaubernadel steckt im Herzen der Stadt, im Bahnhof…

Wer hier in Elmshorn lebt und gelegentlich entweder vor die Tür geht oder die Zeitung aufschlägt, der konnte sich in den vergangenen Wochen eine Menge weniger schöner Geschichten über Elmshorn zu Gemüte führen. Ein wirklich wunder Punkt ist derzeit der Bahnhof. Ohnehin eher ein Schandmal dieser Stadt, dessen Neugestaltung die Bürgerinnen und Bürger seit vielen Jahren vergeblich herbeisehnen, hat er nun auch mehr oder weniger aufgehört zu funktionieren. Weiterlesen


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Mülleimer, Regenschirm und Thermoskanne: Eine unvollendete Mordsgeschichte…

Vor einer Weile bot sich mir auf dem Weg zu Fuß in die Stadt in der Rudolf-Diesel-Straße ein lustiger Anblick: Da hatte jemand eine Thermoskanne auf einem Mülleimer abgestellt und außerdem seinen Regenschirm darin entsorgt. Was für eine Geschichte steckt wohl hinter diesem Bild?

Als Kind hätte ich mit meinen Freunden umgehend einen Detektivclub gegründet, um diesen mysteriösen Fall aufzuklären. „Die Spürnasen“ hätten wir uns vorzugsweise genannt. Heutzutage bin ich kaum weniger neugierig, gehe aber ein bisschen anders an das Thema heran.

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Ideen für die Nutzung der Markthalle? Ich bin für einen Co-Working-Space für Kreative!

Heute hat die Stadt Elmshorn damit begonnen, den baulichen Zustand der Markthalle auf dem Buttermarkt zu untersuchen. Danach will man gemeinsam mit dem Bürgerinnen und Bürgern diskutieren, wie das schöne alte Backsteingebäude künftig genutzt werden soll. Eine Diskussion, in die ich mich gern einbringen möchte!

Die Markthalle auf dem Buttermarkt gilt als eines der Wahrzeichen Elmshorns. Ich selbst finde das alte Backsteingebäude auch total schnuckelig und freue mich jedes Mal an Markttagen, dass Elmshorn eine – wenn auch kleine – Markthalle hat, wie sie sonst vor allem in südlichen Ländern Gang und Gäbe ist. Allerdings ist dann immer auch mein nächster Gedanke: „Schade eigentlich, dass dieses Schmuckstück nur an zwei Tagen pro Woche genutzt wird!“ Weiterlesen