Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 15

Der Countdown läuft, ab nächste Woche müssen wir alle in Schleswig-Holstein Behelfsmasken tragen, wenn wir Bus und Bahn fahren oder Geschäfte betreten wollen. Ich trage meine selbstgenähten Masken bislang freiwillig, fühle mich damit aber maximal mittelmäßig wohl. Bei der Vorstellung, dass das Tragen von Masken voraussichtlich auf absehbare Zeit Pflicht sein wird, bekomme ich sogar richtig schlechte Laune.

Denn die Wahrheit ist: Ich habe keinen Bock mehr auf Corona. Die Omnipräsenz des Virus nervt. Ich möchte auch mal wieder über andere Themen in der Zeitung lesen. Mich auf meinen nächsten Urlaub freuen anstatt der Erstattung von Geld für ausgefallene Reisen hinterherlaufen. Möchte mich ungehindert und ohne Angst draußen bewegen können, ohne immer gleich in einen Zickzack-Kurs zu verfallen, wenn mir Menschen entgegenkommen. Doch es ist ja noch nicht einmal Halbzeit, wenn ich die aktuelle Lage richtig deute. Weiterlesen


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Neuer Betreiber im Broderick: Vertraute Umgebung, neue Speisekarte

 

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich im Februar darauf kam, bei Immonet.de in den Anzeigen für Gewerbeimmobilien zu stöbern. Aber ich tat es und stieß dabei auf eine Vermietungsangebot für das Ladenlokal des Irish Pub Broderick in Elmshorn. Aber keine Panik – das Broderick lebt weiter. Mit neuem Betreiber, vertrauter Einrichtung und neuer Speisekarte. Gestern habe ich sie getestet.

Als ich am 22. Februar die Immonet-Anzeige verwundert auf der Facebook-Seite dieses Blogs gepostet und gefragt hatte, ob irgendwer weiß, was es damit auf sich hat, hatte ich ziemlich schnell Antworten auf die Frage „Was wird aus dem Broderick?“. Es meldete sich nämlich fix der neue Betreiber, der mir mitteilte, er habe das Lokal übernommen, renoviere es gerade und starte dann im März mit neuer Speisekarte, aber unverändertem Flair eines Irish Pubs. Beef, Burger, Mittagstisch, überwiegend regionale Zutaten, Live-Musik und Themenabende. Und schwupp war die Anzeige im Immonet auch schon wieder verschwunden. Weiterlesen


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Neues Wort für Fressmeile? Food Truck Festival!

Food Trucks sind ja der neue Trend. Man nehme einen alten Imbisswagen, bemale ihn irgendwie cool, lasse Musik laufen und serviere ein paar angesagte neue Trendgerichte – und schwupp, kann man jedes Essen für 2 Euro mehr verkaufen als vorher mit einem gewöhnlichen Imbisswagen drin gewesen wäre.

Dieses Geschäftsmodell funktionierte auch beim gestrigen Food Truck Festival am Grauen Esel ganz gut. Bei schönstem Wetter kamen hier eine Menge Leute auf dem Parkplatz vor dem Kino zusammen, um sich einmal die Fressmeile rauf- und runterzufuttern. Außerdem wurden die von allen möglichen Firmen, Schulen und Institutionen bemalten lebensgroßen Esel erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, die dem Industriegebiet am Grauen Esel ein bisschen mehr Pep verleihen sollen. Weiterlesen