Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Stadtpläne zeichnen statt Fernsehen: Idee für die Feiertage unterm Baum

Was kommt dabei heraus, wenn man versucht, aus dem Gedächtnis einen Stadtplan seiner Heimatstadt zu zeichnen? Mein Mann Christoph und ich haben es ausprobiert. Und wenn ihr euch über die Feiertage langweilt, dann versucht euch doch auch einmal als Kartograph: Wenn ihr über ähnlich wenig geographisches Talent verfügt wie ich, werdet ihr aus dem Lachen nicht mehr herauskommen!

Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden: Was meine Ortskenntnis angeht, bin ich eine ziemliche Niete. Warum man mich besser nicht nach dem Weg fragen sollte, habe ich hier ja schon einmal in anderem Zusammenhang geschildert. Dass ich so schlechte Wegbeschreibungen abliefere, liegt nicht nur daran, dass ich erst ein paar Jahre in Elmshorn wohne. Mein Orientierungssinn war auch in Hamburg schon unterentwickelt – und dort habe ich immerhin 22 Jahre meines Lebens verbracht. So hat es zum Beispiel viele Jahre gedauert, bis es mir erstmals gelang, von Altona mit dem Auto zurück in mein Zuhause in Langenhorn zu fahren, ohne dabei an den Landungsbrücken vorbeizufahren. Weiterlesen


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Essen gehen in Elmshorn: Hier ist mal ein Update fällig!

Wenn ich gelegentlich in die Klick-Statistik für dieses Blog schaue, dann sehe ich, dass der mit Abstand am häufigsten gelesene Beitrag ein Artikel über meine Lieblingsrestaurants in Elmshorn ist. Allerdings hat sich seit Februar 2016, als ich diesen hitverdächtigen Blogbeitrag geschrieben habe, einiges getan. Deshalb habe ich die Liste meiner Lieblingsrestaurants einmal überarbeitet.

Nach wie vor fällt mir auf, dass viele Leute in Elmshorn unzufrieden mit der hiesigen Gastronomie sind. „Hier kann man nicht gut Essen gehen“, höre ich weiterhin häufiger einmal. Klar ist: Mit dem kulinarischen Angebot der nahegelegenen Metropole Hamburg kann Elmshorn natürlich nicht mithalten. Und einen Sternekoch hat es bislang auch nicht hierher verschlagen. Aber in Elmshorn und Umgebung habe ich dennoch mittlerweile ganze Reihe von Restaurants getestet und für gut befunden. Hier findet ihr einmal meine Auswahl und kurze Bewertung (in alphabetischer Reihenfolge). Weiterlesen


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Zum Sammeln: Die schönen Orte von Elmshorn – jedes Jahr auf einer neuen Weihnachtsbaumkugel!

Alle Jahre wieder gibt es in vielen Elmshorner Geschäften und Institutionen eine hübsche Weihnachtsbaumkugel zu kaufen, jedes Jahr aufs Neue mit einem anderen hübschen Elmshorner Motiv bemalt. Mich hat nach meinem Umzug nach Elmshorn ziemlich rasch die Sammelleidenschaft erfasst.

Wer in Elmshorn herumfährt oder umherspaziert, dem wird die Vergangenheit als Industriestadt kaum verborgen bleiben. Entsprechend sind nicht alle Gebäude oder Ensembles unbedingt das, was man gemeinhin eine Augenweide nennt. Aber es gibt doch eine ganze Reihe optischer Kleinode, über die ich hier (Stichwort alte Rotklinker-Gebäude), hier (Stichwort Wasserturm) und hier (Stichwort Industriemuseum) auch schon geschrieben habe. Weiterlesen


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Wer betreibt eigentlich diesen ganzen Vodoo-Zauber mit Elmshorn?

Elmshorn macht seit ein paar Wochen eine ganze Menge blöde Schlagzeilen. Es drängt sich ein bisschen der Verdacht auf, dass hier schwarze Magie im Spiel ist. Möglicherweise ist Elmshorn Opfer eine bösen Vodoo-Attacke geworden. Irgendjemand scheint da zu sitzen und eine Vodoo-Puppe in der Form der Umrisse unserer Stadt mit spitzen Nadeln zu malträtieren – und die dickste Zaubernadel steckt im Herzen der Stadt, im Bahnhof…

Wer hier in Elmshorn lebt und gelegentlich entweder vor die Tür geht oder die Zeitung aufschlägt, der konnte sich in den vergangenen Wochen eine Menge weniger schöner Geschichten über Elmshorn zu Gemüte führen. Ein wirklich wunder Punkt ist derzeit der Bahnhof. Ohnehin eher ein Schandmal dieser Stadt, dessen Neugestaltung die Bürgerinnen und Bürger seit vielen Jahren vergeblich herbeisehnen, hat er nun auch mehr oder weniger aufgehört zu funktionieren. Weiterlesen


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Braucht ihr neue Portraitfotos für Bewerbung oder soziale Medien? Dann habe ich einen Tipp für euch!

Die Zeit rast, die Frisur wandelt sich – und schwupp erkennt man sich selbst nicht wieder, wenn man die eigene Homepage oder Profilseite bei Facebook oder Twitter öffnet… Mir jedenfalls geht das alle paar Jahre so. Deshalb habe ich vorgestern in Elmshorn endlich neue professionelle Fotos machen lassen.

Meine letzten Businessfotos stammten noch aus dem Jahr 2012. Ich hatte sie kurz vor unserem Umzug von Hamburg nach Elmshorn machen lassen. Weil ich in Zeiten von Renovieren, Umzug und vorübergehender Pendelei keine Lust auf eine aufwändige Frisur hatte, trug ich einen wirklich recht kurzen Kurzhaarschnitt. Auf den Fotos verzichtete ich aus Eitelkeit zudem auf meine Brille – mit dem Effekt, dass viele Menschen, die mich zunächst nur vom Bild auf meiner Homepage kannten, mir beim persönlichen Kennenlernen dann sagten: „Also ich hätte Sie jetzt nicht erkannt!“  Weiterlesen


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Lokales Craftbeer vom Brewing Pack auf dem Vormarsch: Elmshorner Blondes ist jetzt im Verkauf!

Das lange Warten hat ein Ende – seit diesem Wochenende kann man das neue Craftbeer „Elsmhorner Blondes“ nicht nur im Ausschank im Broderick, sondern auch flaschenweise kaufen. Ich habe die Macher von der kleinen Brauerei „Brewing Pack“ heute beim Edeka Hayunga getroffen.

Schon im Juni konnte man in den Elmshorner Nachrichten lesen, dass es nach 100 Jahren Pause in Elmshorn endlich wieder eine eigene Brauerei gibt, die in Kürze damit starten will, ihr Craftbeer im Broderick auszuschenken und über Edeka Hayunga zu vertreiben. Da ich natürlich immer auf der Suche nach spannenden lokalen Themen bin, fragte ich bei meinem nächsten Einkauf bei Edeka gleich einmal nach, wann es das neue Bier denn zu kaufen gibt. Man erklärte mir, das hätte vielleicht besser noch nicht in der Zeitung gestanden, weil in Sachen Vertrieb noch längst nicht alles geklärt sei. Doch wenn es soweit sei, dann wolle man auf jeden Fall eine Sonderfläche mit dem Bier bestücken, damit man die Neuheit auf keinen Fall verpasst. Und dann – passierte eine ganze Weile erst einmal nichts. Zumindest nicht, was den Verkauf in Flaschen angeht. Weiterlesen


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Willkommensteam erfolgreich beim 17. Elmshorner Stadtlauf auf der 5 km Distanz!

Beim heutigen 17. Elmshorner Stadtlauf war – wie schon im Vorjahr – auch ein neunköpfiges Läuferteam des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn mit am Start. Ich persönlich war zwar nicht als Läuferin am Start, begleitete das Team aber vor und nach dem Rennen.

Für mich war 2017 kein besonders sportliches Jahr. Während ich in den Vorjahren in der Regel weder den Itzehoer Störlauf, noch den Hamburger Triathlon oder den Elmshorner Stadtlauf ausgelassen hatte, war dieses Jahr irgendwie der Wurm drin. Zum einen konnte ich mich beruflich vor Projekten kaum retten. Was für eine Freiberuflerin natürlich einerseits toll ist, aber andererseits wenig Zeit für sportliches Training lässt. Zum anderen habe ich im Frühjahr zusätzlich zu meinem Typ-1-Diabetes noch die Diagnose Schilddrüsenerkrankung erhalten und bin zu allem Überfluss im Sommer gleich am ersten Tag meines Urlaubs am Gardasee mit dem Rennrad gestürzt.

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Mülleimer, Regenschirm und Thermoskanne: Eine unvollendete Mordsgeschichte…

Vor einer Weile bot sich mir auf dem Weg zu Fuß in die Stadt in der Rudolf-Diesel-Straße ein lustiger Anblick: Da hatte jemand eine Thermoskanne auf einem Mülleimer abgestellt und außerdem seinen Regenschirm darin entsorgt. Was für eine Geschichte steckt wohl hinter diesem Bild?

Als Kind hätte ich mit meinen Freunden umgehend einen Detektivclub gegründet, um diesen mysteriösen Fall aufzuklären. „Die Spürnasen“ hätten wir uns vorzugsweise genannt. Heutzutage bin ich kaum weniger neugierig, gehe aber ein bisschen anders an das Thema heran.

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Tipp für einen Ausflug in die Region: Dünen, Heidekraut und Kiefern in den Holmer Sandbergen

Vor einer Weile war im Lokalanzeiger eine Liste von Dingen zu lesen, die mal als „Kreis Pinneberger“ in seinem Leben unbedingt mal erlebt haben sollte. Nun stellen sich bei mir angesichts der Wortschöpfung „Kreis Pinneberger“ sämtliche Nackenhaare auf, und in puncto Lebensplanung ist nur selten der Lokalanzeiger die ultimative Quelle der Weisheit für mich. Und trotzdem wurmte es mich, dass ich noch nie in den Homer Sandbergen gewesen war, die dort auf der Liste standen.

Am vergangenen Sonntag besuchten wir diesen Ort, den ein Bewohner des Kreis Pinneberg nach Einschätzung des Lokalanzeigers unbedingt einmal gesehen haben sollte. Die Holmer Sandberge gelten als das größte Binnendünengebiet Schleswig-Holsteins und sind ein Landschaftsschutzgebiet. Bis vor 100 Jahren war es geprägt von offenen Sandflächen und Heiden. Dann wurden die Sandberge mit Kiefernwäldern aufgeforstet, bis ab 2005 die Gemeinde Holm begann, die ursprünglichen Dünenflächen wieder freizulegen. Heute findet man dort eine Dünensand- und Heidelandschaft, gesäumt von Kiefernwaldstücken und durchsetzt mit Kusseln, die regelmäßig entfernt werden müssen (Entkusselung), damit der Dünencharakter erhalten bleibt. Weiterlesen


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Danke an die Stadtwerke: Straßenlaternen dunkel – Störung ratzfatz behoben

Wie heißt es so schön? Nur schlechte Nachrichten sind überhaupt erst Nachrichten? Nun, ich will den Spieß einmal umdrehen. Mit einer kleinen, unspektakulären Geschichte darüber, wie Dinge auch mal einfach funktionieren.

Gestern Abend, mein Mann und ich kamen nach einem kochfaulen Abend gerade zu Fuß vom Ochi’s zurück, fiel uns beim Einbiegen in die Straße Kaltenhof auf, dass diese ungewöhnlich dunkel aussah. „Waren hier nicht eigentlich auch Straßenlaternen?“, fragte mich Christoph verwundert. Die Straßenlaternen waren tatsächlich auch noch da, doch sie waren dunkel. Weiterlesen