Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.

Braucht ihr neue Portraitfotos für Bewerbung oder soziale Medien? Dann habe ich einen Tipp für euch!

Ein Kommentar

Die Zeit rast, die Frisur wandelt sich – und schwupp erkennt man sich selbst nicht wieder, wenn man die eigene Homepage oder Profilseite bei Facebook oder Twitter öffnet… Mir jedenfalls geht das alle paar Jahre so. Deshalb habe ich vorgestern in Elmshorn endlich neue professionelle Fotos machen lassen.

Meine letzten Businessfotos stammten noch aus dem Jahr 2012. Ich hatte sie kurz vor unserem Umzug von Hamburg nach Elmshorn machen lassen. Weil ich in Zeiten von Renovieren, Umzug und vorübergehender Pendelei keine Lust auf eine aufwändige Frisur hatte, trug ich einen wirklich recht kurzen Kurzhaarschnitt. Auf den Fotos verzichtete ich aus Eitelkeit zudem auf meine Brille – mit dem Effekt, dass viele Menschen, die mich zunächst nur vom Bild auf meiner Homepage kannten, mir beim persönlichen Kennenlernen dann sagten: „Also ich hätte Sie jetzt nicht erkannt!“ Kein Wunder, zwischenzeitlich waren die Haare wieder lang (und jetzt wieder etwas kürzer), die Ponyfransen rausgewachsen, außerdem trage ich seit einer Weile meine Kontaktlinsen höchstens noch zum Sport und bin ansonsten immer mit Brille anzutreffen.

Screenshot Homepage Antje Thiel.png

Kein Mensch kapiert, dass all diese Profile zu dir gehören!

Im Frühsommer besuchte ich dann ein Fortbildungsseminar zum Thema „die eigene Präsenz im Netz“, in dem ich zusammen mit anderen freien Journalistinnen und Journalisten Tipps für den Netzauftritt bekam. Die Botschaft an mich lautete: „Antje, du bist zwar in sehr vielen Portalen – Facebook, Twitter, Xing, Instagram – mit einem eigenen und auch noch deinen Blogprofilen vertreten, aber die Profilfotos sehen alle unterschiedlich aus, sodass niemand kapiert, dass all diese Profile zu dir gehören!“ Marketingtechnisch also eher ungünstig. Denn obwohl ich meine beiden Blogs „Elmshorn für Anfänger“ und „Süß, happy und fit“ ja ausschließlich aus Spaß an der Freude betreibe, dürfen die Leserinnen und Leser schon den Zusammenhang zu meiner Person herstellen (die man als Journalistin für Texte, Artikel, PR-Beiträge, Kongressberichterstattung etc. buchen kann).

Dirk achtete genau darauf, mich optimal in Szene zu setzen

Meine Recherche nach Fotografen in Elmshorn führte mich dann zu Dirk Schönfeldt von dsfotos.de. Nicht weit weg, kostengünstige Paketangebote, ansprechende Portraitfotos ohne allzu viel peinlichen Firlefanz auf der Website. Vorgestern besuchte ich Dirk dann in seinem Fotostudio in der Max-Planck-Straße, ein bisschen versteckt im Industriegebiet kurz vor Sibirien gelegen. Weil die Sonne gerade so schön schien, behielt ich zunächst meinen Mantel an und wir machten ein paar Fotos draußen, bevor wir ins Studio umzogen und ein paar typische Businessfotos schossen. Ich fand das Shooting mit Dirk sehr angenehm, denn er achtete genau darauf, mich optimal in Szene zu setzen. „Mal kurz die Augen schließen, damit sich die Stirn wieder entspannt, dann wieder aufmachen!“ oder „Kinn ein bisschen nach vorn strecken, sonst entsteht beim Lachen leicht ein kleines Doppelkinn, das auf den Fotos auffällt!“ oder „Brille bitte ganz dicht hochschieben, damit auf den Fotos die Augen nicht vom Brillenrahmen verdeckt werden!“ waren seine Ansagen.

Andere Fotografen achten nicht so sehr auch wichtige Details

Da hatte ich in der Vergangenheit in Fotostudios durchaus schon weniger mitdenkende Fotografen erlebt. Bei meinem Businessfoto von 2007 etwa fiel der Fotografin nicht auf, dass mir noch ein paar einzelne Haare im Gesicht hingen – die man dann ausgerechnet bei dem vom Gesichtsausdruck her am besten gelungenen Bild ganz deutlich sah. Ich musste mich erst lange mit ihr herumstreiten, bis sie einwilligte, diese Haare wegzuretuschieren, ohne dafür einen deftigen Zuschlag zu kassieren. Ich fand halt, dass es zum Job einer Fotografin gehört, auch auf solche Dinge zu achten und wollte für die erforderliche Retusche nicht extra bezahlen. Davon abgesehen, hatte sie mich mit meinen dunklen Haaren vor einen dunklen Hintergrund platziert, sodass ich mich insgesamt nur wenig vom Hintergrund abhob.

Tolles neues Kompliment gelernt: Ich bin sehr retuschearm!

Dirk hingegen fotografierte mich vor einem schlicht weißen Hintergrund und montierte erst bei der Nachbearbeitung verschiedene Hintergründe ins Foto. Er achtete nicht nur auf mein Brillengestell, mein Stirnrunzeln und meine Kinnhaltung, sondern auch auf den Faltenwurf meiner Bluse, die er zwischendurch noch einmal zurechtzuppelte. Das fand ich sehr professionell, und das kam letztlich auch den Ergebnissen zugute. Der krönende Abschluss war für mich jedoch das neue Wort, das ich am Ende des Fotoshootings gelernt habe. Als wir nämlich die Bilder in der Kamera durchklickten um eine Vorauswahl zu treffen, da meinte Dirk, ich sei ja „sehr retuschearm“. Als er merkte, wie mich dieser Begriff stutzig machte, beeilte er sich zu erklären: „Das ist ein Kompliment!“ Das hatte ich sogar schon kapiert – doch es war in jedem Fall ein neues Kompliment für mich! 🙂

Schon am Abend hatte ich einen Download-Link zu allen Bildern im E-Mail-Postfach, zusammen mit einer Collage der besten Fotos. Nun habe ich meine diversen Online-Profile auf Vordermann gebracht, auf dass man mich immer und überall erkennen und richtig zuordnen möge. Wenn ihr auch einmal einen Fotografen benötigt, kann ich euch Dirk Schönfeldt nur wärmstens empfehlen.

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  1. Pingback: Zeit für einen neuen Online-Auftritt! – Antje Thiel

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