Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 7

Vor ein paar Tagen habe ich bei uns in irgendeiner Schublade eine Atemschutzmaske gefunden, die ich vor einer ganzen Weile mal verwendet hatte, als ich bei einem Bildhauerkurs in der Dittchenbühne einen Ytong-Stein bearbeitet hatte. Ich wollte mich vor dem fiesen feinen Staub schützen, der dabei frei wird.

In Anbetracht des Ansturms auf Atemschutzmasken jeglicher Art sollte ich das gebrauchte Schätzchen vermutlich pfleglich behandeln und als wichtigen Bestandteil meiner Altersvorsorge lieber im Banksafe deponieren. Ich wäre unter Umständen aber auch bereit, sie meistbietend zu versteigern. Wer bietet mit? Weiterlesen


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 6

Heute wurde unsere häusliche Isolation durch einen Handwerkerbesuch durchbrochen. Natürlich mit dem gebotenen Abstand. Aber ein bisschen komisch fühlte es sich trotzdem an, einen Fremden ins Haus und das Fenster reparieren zu lassen.

Seit einer Weile bildet sich unter dem Fenster unseres Gäste-WCs häufig manchmal eine kleine Pfütze. An irgendeiner Stelle ist offenbar der hölzerne Fensterrahmen undicht. Bevor Corona uns alle zur Isolation verdammt hat, war der Tischler hier und meinte, das könne man fix ausbessern. Dummerweise ging der Zettel verloren, auf dem er die Eckdaten notiert hatte – und so bot er erst gestern an, heute einen Mitarbeiter vorbeizuschicken. „Wir dürfen noch arbeiten“, betonte er dabei.

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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 5

Ein lustiger Nebeneffekt der aktuellen Pandemie ist, dass es mittlerweile ein Corona-Emoji auf meinem Smartphone gibt. Ich muss gestehen, dass es zuerst bei anderen aufgefallen ist, die es bereits verwendeten. Auf meinem iPhone war es noch nicht zu finden. Deshalb habe ich endlich den schon etliche Tage ignorierten Update des Betriebssystems heruntergeladen – und schwupp hatte ich auch ein Virus, das meine nonverbalen Ausdrucksmöglichkeiten ergänzt.

In seiner Emoji-Variante ist das Corona-Virus sehr wandlungsfähig. Wenn ich es von meinem iPhone per WhatsApp an meinen Mann schicke, der ein Android-Smartphone nutzt, dann sieht es bei der Ankunft dort ganz anders aus. Genau genommen eher wie ein Bakterium. Das ist im Grunde eine biologische Sensation, die dringend weiter erforscht werden sollte. Vielleicht reiche ich das mal als Hörerfrage beim NDR ein, damit sie es im täglichen Corona-Podcast mit Prof. Christian Drosten besprechen. Weiterlesen


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 4

Was für ein Traumwetter war das heute draußen! Ich hoffe, dass ihr den Sonnenschein ebenfalls für einen Spaziergang oder Sport im Freien genutzt habt. Mein Mann uns ich haben heute Mittag die Fahrräder rausgeholt und sind über Seester zum Krückausperrwerk und an die Elbmündung geradelt.

Es tat gut, sich an der frischen Luft zu bewegen und auf der Rückfahrt mit dem Gegenwind zu kämpfen. Was mir positiv auffiel: Es waren ziemlich viele andere Radler, Rennradsportler, Spaziergänger, Läufer und Inlineskater am Deich unterwegs. Doch nie in Gruppen, sondern allenfalls zu zweit bzw. als Familie. Wenn wir ihnen begegneten, suchten wir Abstand, lächelten einander zu und nickten ein kurzes Moin. Da gab es in Sachen Corona-Etikette echt nix zu meckern. Weiterlesen


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 3

Heute ist der Tag, an dem es ganz auf uns ankommt. Kriegt die Bevölkerung (und nicht nur eine große Mehrheit von ihr) es hin, sich an die Anordnungen der Politik zu halten? Wir haben in den vergangenen Tagen von Bundeskanzerlin Angela Merkel, unserem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther und auch von unserem Elmshorner Bürgermeister Volker Hatje hierzu klare Ansagen bekommen.

Alle diese Aufrufe waren im Grunde dunkelgelbe Verwarnungen: Wenn sich dieses Wochenende wieder zu viele Menschen über die Anordnungen hinwegsetzen, sich in Gruppen treffen und Corona-Partys feiern, dann gibt es die rote Karte in Form von Ausgangssperren. Weiterlesen


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 2

Negative und angstmachende Neuigkeiten rund um das Coronavirus gibt es schon genug. Deshalb habe ich heute ein paar Informationen und Geschichten für euch gesammelt, die Mut, Freude und Spaß machen oder zumindest sinnvoll die Zeit vertreiben.

Die Corona-Pandemie bringt auch schöne Geschichten hervor. So ist sie für viele kleine Gewerbetreibende natürlich erst einmal eine wirtschaftliche Katastrophe: Die Behörden haben die Schließung angeordnet, die Kunden bleiben aus, aber die Fixkosten laufen weiter. Aber zum Glück lassen nicht alle Vermieter ihre Mieter in dieser Situation hängen. Weiterlesen


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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 1

Ganz sicher bin ich mir nicht, ob es wirklich jemanden interessiert, wie ich die Corona-Pandemie hier in Elmshorn erlebe. Immerhin werden wir ja tagtäglich überflutet mit Corona-News und Meinungen. Aber vielleicht helfen meine Gedanken ja ein paar Leuten über ihren aktuellen Corona-Blues hinweg.

Erstmal vorweg: In meinem Leben hat sich gar nicht so viel geändert, denn ich arbeite seit Jahren im Home Office. Ich bin es gewohnt, gelegentlich Tage zu erleben, an denen ich abends feststelle „Ups, ich war heute ja gar nicht vor der Tür!“. Neu ist für mich die Erfahrung, dass auch mein Mann seit knapp zwei Wochen zu Hause arbeitet. Tagsüber war unser Haus bislang immer allein mein Reich. Aber ich lerne es zu teilen. 🙂 Weiterlesen