Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Nichts als Ärger mit dem DHL-Boten… na warte…

Einen genervten Blogpost müsst ihr, liebe Leser, zum Jahresbeginn noch von mir ertragen. Dann berichte ich wieder über schöne Dinge, versprochen. Doch dieser Ärger muss einfach an die Luft. Schuld ist DHL. Beziehungsweise ein bestimmter DHL-Zusteller, der sich nicht an die Regeln hält.

Am Freitag brachte er ein Paket vorbei, allerdings war gerade niemand zu Hause. Normalerweise sollte er einen Benachrichtigungsaufkleber mit der Sendungsnummer ausdrucken, ihn auf eine Benachrichtigungskarte kleben und diese dann in unseren Briefkasten werfen, damit wir erfahren, ob er das Paket bei einem unserer Nachbarn abgeben konnte oder zurück zur Postfiliale gebracht hat. Er entschied sich allerdings, um unser Haus herumzugehen, das Paket einfach an unserer Kelleraußentreppe zu deponieren und auf der Benachrichtigungskarte nur handschriftlich zu vermerken „auf der Kellertreppe“. Weiterlesen


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Riesenschreck im neuen Jahr: In unser Haus wurde eingebrochen!

Über Silvester und Neujahr waren mein Mann und ich für ein paar Tage in St. Peter Ording. Spazieren gehen, durchpusten lassen, Seele baumeln lassen… der Erholungsplan ging voll auf – bis wir nach Hause kamen und feststellen mussten, dass wir in unserer Abwesenheit ungebetene Gäste hatten, die meinen gesamten Schmuck mitgenommen haben.

Als wir nach unserem sehr gemütlichen und erholsamen Neujahrsurlaub unsere Haustür öffneten, kam uns gleich etwas komisch vor. Aus dem Wohnzimmer wehte es sehr ungemütlich kalt in den Flur, der Vorhang bewegte sich. Dann sahen wir die Scherben vor der Terrassentür. Die offenen Schubladen unseres Spieleschrankes. Und wussten: Scheiße, bei uns wurde eingebrochen. Weiterlesen


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2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 18.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 7 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


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Ich wünsche mir weiße Weihnachten – ein unverhofftes Schneefest in Elmshorn

Ein Berg aus 40 Kubikmetern Kunstschnee, ein großer Bottich Früchtepunsch, 7 Kilo Kekse, ein ganzer Garten voll Fernseh-, Radio- und Zeitungsjournalisten ­ – und drei syrische Flüchtlingskinder, die zum ersten Mal in ihrem Leben im Schnee tollen.

Eigentlich wollte ich längst im Weihnachtsurlaub sein. Sowohl physisch als auch mental. So sehr ich meine ehrenamtliche Arbeit für das Willkommensteam für Flüchtlinge in Elmshorn auch liebe – für die Weihnachtsferien wollte ich mich einmal ausklinken und ganz andere Dinge denken und tun. So richtig geklappt hat das bislang allerdings noch nicht. Denn vorgestern rief mich am späten Nachmittag meine Willkommensteam-Kollegin Conny an, die Anrufe auf unser Vereinshandy beantwortet. „Ich habe hier noch eine total lustige Geschichte, die muss unbedingt noch auf unsere Homepage!“ Familie Holstenberg aus Elmshorn habe eine LKW-Ladung Schnee in einem Gewinnspiel gewonnen und wolle damit in ihrem Garten ein Schneefest veranstalten, zu dem sie auch Flüchtlinge einladen wollen. Und der beste Weg, Flüchtlinge zu erreichen, sei doch wohl über die Helfer in unserem Team, die hoffentlich auch kurz vor Weihnachten noch täglich auf unsere Homepage schauen. Weiterlesen


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Mehr Licht und weniger Gebüsch: Schluss mit Problemzonen in Elmshorn

In der Lokalpresse wurde schon mehrfach über Patricia Capurso und ihr Engagement gegen dunkle „Angst-Orte“ in Elmshorn berichtet. Die Berichte haben mich neugierig gemacht, also habe ich mich selbst auch einmal mit ihr getroffen. Bei einem langen Spaziergang durch Elmshorn unterhielten wir uns über unheimliche Ecken in Elmshorn und über Freud und Leid des Ehrenamts.

Wer als Berufspendler sein Auto auf dem Park&Ride-Parkplatz am Bahnhof abstellt, der kennt den schmalen gepflasterten Weg, der von der Parkpalette hinter Holz Junge zu den Gleisen führt. Ein bisschen „ab vom Schuss“, im Sommer vom angrenzenden Gebüsch in der Böschung dicht bewachsen. Und genau das war das Problem – zumindest bis Patricia Capurso (24) sich der diversen „Angst-Orte“ in Elmshorn angenommen hat. Patricia selbst spricht allerdings lieber von „Problemzonen“, weil das ein bisschen witziger klingt – und weil ein Problem schließlich eine Sache ist, die man auch lösen kann. Indem man Büsche zurückschneidet, defekte Lampen ersetzt oder neue Lampen aufstellt. Weiterlesen


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Gute Investition in den Sport: Einweihung der neuen EMTV-Sporthalle

Der Sportbetrieb in der neuen Halle des EMTV läuft bereits seit ein paar Wochen, nun wurde das Bauwerk auch offiziell an den Verein übergeben und feierlich eingeweiht. Unter Politikern und Honoratioren ist man sich einig: Gut, dass der EMTV an seinem Standort im Stadtkern von Elmshorn geblieben und nicht an den Stadtrand abgewandert ist.

Mitte Oktober flatterte mich ziemlich unverhofft eine Einladung der EMTV-Geschäftsstelle ins Haus. Die neue Sporthalle, deren Baufortschritte ich im Frühjahr und Sommer immer mal beobachtet hatte, wenn ich donnerstags mit meinem Laufkurs auf dem Sportplatz am Koppeldamm trainierte, sollte feierlich mit Ehrengästen und Sekt eingeweiht werden. So ganz war mir nicht klar, was mir die Ehre dieser Einladung verschafft hatte, immerhin hatte mein Mann (der anders als ich tatsächlich Mitglied im EMTV ist) keine solche Einladung erhalten. Doch ich bildete mir einfach mal frech ein, dass mein Elmshornblog mittlerweile fester Bestandteil der Lokalpresse ist und ich deshalb auf der Einladungsliste stand. Wozu auch fragen, wenn man so nett zum Klimpern mit Sektkelchen eingeladen wird? Weiterlesen


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Energiewende statt Fracking: Diskussion am 18.11.15 auf dem Hof Dannwisch

Aufmerksame Blogleser wissen bereits, dass ich die Aktivitäten der Bürgerinitiative Frackingfreies Auenland verfolge und mich beinahe auch selbst darin mitgewirkt hätte…

… wenn nicht… ja, wenn nicht manches anders gelaufen und ich schlussendlich im Willkommensteam für Flüchtlinge mein Ehrenamt gefunden hätte, für das ich mich mit ganzem Herzen einsetzen möchte. Weiterlesen


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Einspruch! Der Treppenabsatz vor meinem Haus ist keine Kleider-Sammelstelle!

Vor ein paar Tagen standen morgens auf einmal zwei große blaue Ikea-Taschen voller Kleidung vor meiner Haustür. Einfach kommentarlos abgestellt, ohne dass jemand geklingelt hätte. Sicher gut gemeint, aber trotzdem ziemlich befremdlich, finde ich.

Vor ein paar Wochen – genauer gesagt am 22. Oktober 2015 – bin ich zur neuen Vorsitzenden des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn e. V. gewählt worden. Ich hatte an dieser Stelle ja schon mehrfach über unser Team und seine verschiedenen Aktionen berichtet. Nun scheinen viele Menschen mit dem Stichwort „Flüchtlingshilfe“ vor allem das Ausmisten ihrer Kleiderschränke zu verbinden: „Die Flüchtlinge brauchen ja was zum Anziehen – und in meinem Schrank wollte ich sowieso längst mal Platz für neue Käufe schaffen!“ So in etwa scheinen die Gedankengänge bei vielen abzulaufen. Es stimmt natürlich: Die Flüchtlinge brauchen Kleidung, gar keine Frage. Am Hamburger Hauptbahnhof sieht man nicht selten gestrandete Flüchtlinge ganz ohne Schuhe herumlaufen, und das bei den aktuellen Temperaturen. Hier muss geholfen werden, und dafür braucht es Spenden aus der Bevölkerung. Weiterlesen


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Theaterausflug in eine fremde Stadt: „Die fremde Stadt“ im Forum Theater Pinneberg

Seit ich in Elmshorn wohne, ist Pinneberg ungefähr das, was Norderstedt für mich war, als ich noch in Hamburg-Langenhorn lebte: Terra incognita. Gestern Abend habe ich einmal eine Ausnahme gemacht und mir die gelungene Premiere des Stückes „Die fremde Stadt“ im Forum Theater Pinneberg angeschaut.

Ich habe Vorurteile gegenüber Pinneberg. Nicht nur wegen der eigentümlichen Art, wie Menschen von dort Auto fahren, sondern auch, weil Pinneberg bei meinen Recherchen nach einem schönen und bezahlbaren Eigenheim im Hamburger Speckgürtel nicht so gut abgeschnitten hat. Es hat mich dann bekanntlich nach Elmshorn verschlagen, und ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Pinneberg hatte von mir den Stempel „gesichtslose Schlafstadt“ aufgedrückt bekommen, so wie einst Norderstedt, als ich noch in Hamburg-Langenhorn wohnte. Eine Stadt, die zwar direkt nebenan liegt, aber die man doch einfach weitgehend ignoriert.

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Happy birthday, mein liebes Elmshorn-Blog!

Genau heute vor einem Jahr habe ich meinen ersten Blogbeitrag hier unter dem Titel „Elmshorn für Anfänger“ veröffentlicht. Ich muss sagen, dass dieses Blog mit dazu beigetragen hat, dass ich vielleicht gar kein so blutiger Elmshorn-Anfänger mehr bin. Denn was auch immer ich mir hier in dieser Stadt anschaue oder erlebe, ich habe nun immer im Hinterkopf, dass sich daraus vielleicht ein Blogbeitrag machen ließe. Und dann schaue ich automatisch ein wenig wacher, neugieriger hin und frage vorsichtshalber einmal mehr nach, um was es eigentlich geht. Im vergangenen Jahr habe ich mich sehr über die positive Resonanz auf mein Blog gefreut und bedanke mich bei meinen Lesern, dass sie hier regelmäßig vorbeischauen. Ich verspreche euch: Ich habe noch jede Menge Ideen für Themen, die ich hier im nächsten Jahr aufgreifen möchte. 🙂

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