Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Kulinarischer Abend im Mühlencafé am 14. Juni 2019: Leckere Tapas mit Wildkräutern und feinen Weinen probieren

Nachdem ich gehört habe, dass es noch einige Restkarten gibt, mache ich nun auch an dieser Stelle mal ein bisschen Werbung für ein tolles Event, das man nächste Woche im Mühlencafé des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn erleben kann.

Am Freitag, 14. Juni 2019, kann man im Mühlencafé des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn e. V. auf kulinarische Entdeckungsreise gehen. An diesem Abend servieren Jens Clausen und Laurenz Ott von der Weintafel 4 leckere Wildkräuter-Tapas und dazu 8 korrespondierende feine Weine. Weiterlesen


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Knusper, knusper Knäuschen… Warum sich ein Blick in die Fenster der Volksbank lohnt!

Alle Jahre wieder kann man in den Schaufenstern der Volksbank entlang der Berliner Straße schnuckelige Lebkuchenhäuser bestaunen. Doch erst in diesem Jahr habe ich wirklich einmal richtig hingeschaut – und bin ordentlich ins Staunen gekommen.

Heute ist der 26. Dezember, Weihnachten klingt so langsam aus und die Zeit der Jahresrückblicke naht. Erst einmal möchte ich euch allen natürlich frohe Festtage wünschen – und euch gleichzeitig aber auch um Entschuldigung bitten, dass ich in den vergangenen Wochen keinen neuen Lesestoff geliefert habe. Es war einfach viel los, sodass ich nicht dazu gekommen bin, euch meine Eindrücke vom Knusperhäuschen-Wettbewerb aufzuschreiben.

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Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Auf zum Heidelbeeren pflücken in Willenscharen!

Am vergangenen Sonntag waren mein Mann Christoph und ich – wie wir es eigentlich jedes Jahr machen – wieder zum Heidelbeeren pflücken in Willenscharen. Es war zwar brütend heiß, aber unsere Ausbeute kann sich trotzdem sehen lassen.

Wir sind beide große Fans von Heidelbeeren. Die leckeren Früchte haben wenig Kalorien, enthalten auch nur wenig Kohlenhydrate (was sie für mich als Diabetikerin sehr interessant macht) und lassen sich wunderbar einfrieren. Außerdem macht das Selbstpflücken Spaß: Die Heidelbeerbüsche in Willenscharen sind mannshoch und haben keine Dornen, man muss sich also nicht wie bei der Erdbeerernte tief bücken oder sich wie bei anderen Beerensträuchern die Hände wundpieksen. Weiterlesen


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Wenn’s mal was Besonderes sein soll: Ein Abend im Lay’s Loft in Barmstedt

Ein Besuch im Edelrestaurant Lay’s Loft in Barmstedt stand schon lange auf meiner Wunschliste. Schließlich bin ich bekennendes Schleckermaul. Nun leistet man sich ja nicht alle Tage einen Abend in einem teuren Schuppen. Aber neulich hatte ich Geburtstag und wurde von meinem Mann schick ausgeführt.

Das Lay’s Loft hat seinen Sitz in den brachliegenden Industriegebäuden der Wachsfabrik Schlickum, in der zwischen 1911 und 1998 Industriewachs und Cerasin produziert wurden. Vier Jahre und 2,5 Millionen Euro Investitionen hat es die neuen Besitzer Fritz Lay und Angela Lantow-Petersen gekostet, das verfallene Fabrikgebäude zu sanieren und in einen Gastronomie-Tempel zu verwandeln. Seit Oktober 2013 kann man dort speisen – und 2016 wurde bereits gemunkelt, so langsam sei das Restaurant doch nun ein Anwärter für einen Michelin-Stern. Weiterlesen


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Tipp für einen Ausflug in die Region: Dünen, Heidekraut und Kiefern in den Holmer Sandbergen

Vor einer Weile war im Lokalanzeiger eine Liste von Dingen zu lesen, die mal als „Kreis Pinneberger“ in seinem Leben unbedingt mal erlebt haben sollte. Nun stellen sich bei mir angesichts der Wortschöpfung „Kreis Pinneberger“ sämtliche Nackenhaare auf, und in puncto Lebensplanung ist nur selten der Lokalanzeiger die ultimative Quelle der Weisheit für mich. Und trotzdem wurmte es mich, dass ich noch nie in den Homer Sandbergen gewesen war, die dort auf der Liste standen.

Am vergangenen Sonntag besuchten wir diesen Ort, den ein Bewohner des Kreis Pinneberg nach Einschätzung des Lokalanzeigers unbedingt einmal gesehen haben sollte. Die Holmer Sandberge gelten als das größte Binnendünengebiet Schleswig-Holsteins und sind ein Landschaftsschutzgebiet. Bis vor 100 Jahren war es geprägt von offenen Sandflächen und Heiden. Dann wurden die Sandberge mit Kiefernwäldern aufgeforstet, bis ab 2005 die Gemeinde Holm begann, die ursprünglichen Dünenflächen wieder freizulegen. Heute findet man dort eine Dünensand- und Heidelandschaft, gesäumt von Kiefernwaldstücken und durchsetzt mit Kusseln, die regelmäßig entfernt werden müssen (Entkusselung), damit der Dünencharakter erhalten bleibt. Weiterlesen


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Matjestage in Glückstadt – inklusive Pfütten-Kochshow für meine kulinarische Weiterbildung…

Am vergangenen Wochenende waren in Glückstadt die traditionellen Matjestage, verbunden mit gleich zwei runden Jubiläen – nämlich 400 Jahre Glückstadt und 50 Jahre Matjestage. Ich hatte die Matjestage schon länger auf meiner Liste der Dinge, die man in und um Elmshorn mal erlebt haben sollte. Doch den entscheidenden Ausschlag gab dann eine Einladung zur Pfütten-Kochshow beim Haushaltsgeräte-Händler Meiners.

Als Neuling bei den Matjestagen staunte ich zunächst einmal, wieviel Trubel am Sonntag im beschaulichen Glückstadt herrschte. Wir konnten zum Parken nicht in die Innenstadt fahren, sondern mussten das Auto im Industriegebiet abstellen und mit dem Shuttle-Bus ins Zentrum tingeln. Dort erwarteten uns Flohmarktstände, Fressmeile, verkaufsoffener Sonntag sowie verschiedene große und kleine Open-Air-Bühnen, auf denen Rockbands und Shanty-Chöre auftraten. Weiterlesen


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Ups, heute hätte ich mich beinahe in ein altes Elmshorner Klavier verguckt!

Kennt ihr die Gebrauchtbörse Plietschplatz, Nachfolger der Börse „Für den Müll zu schade“ bei Pi-Abfall? Ich habe die Nachrichten von Pi-Abfall auf Facebook abonniert, seit mich eine Blogleserin mal auf deren umfassenden Online-Service hingewiesen hatte. Da hatte ich nämlich einmal in einem launigen Beitrag darüber berichtet, dass ich gelegentlich beinahe die Müllabfuhrzeiten in unserer Straße verpasse und deshalb frühmorgens eilige Pyjama-Sprints hinlegen muss.

Seit ich die App von Pi-Abfall auf meinem Handy habe und außerdem die Facebook-Nachrichten des Abfall- und Wertstoffunternehmens abonniert habe, entgeht mir nichts mehr auf diesem Sektor. Und so entdeckte ich in meiner Facebook-Timeline heute ein Angebot für ein schönes antikes Klavier auf dem Plietschplatz. Nun ist es nicht so, dass ich auf der Suche nach einem Klavier wäre. Ich spiele nicht einmal Klavier – zumindest nicht mehr. Weiterlesen


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Achtung, heiß und fettig! Ich habe mit norddeutschen Pfütten experimentiert!

Es ist nun schon ein paar Tage her, dass meine gusseiserne Pfüttenpfanne hier eingetroffen ist. Und gestern haben wir uns erstmals an die norddeutsche Silvester-Spezialität gewagt. Das Ergebnis: Nicht Low-Carb, nicht fettarm, noch nicht perfekt gelungen – aber trotzdem lecker.

Pfütten, eine Unterart der Gattung Berliner (auch Pförten, nahe der dänischen Grenze eher Æbleskiver und nahe der holländischen Grenze eher Poffertjes genannt), erfreuen sich seit ein paar Jahren wieder wachsender Beliebtheit. Gut unterrichtete Quellen berichten jedenfalls über einen neuerdings wieder steigenden Umsatz mit Pfüttenpfannen regelmäßig vor Silvester. Auch ich hatte kurz vor dem Jahreswechsel noch versucht, ein solches Spezialgerät zu ergattern, war aber leider erfolglos geblieben, wie ich in meinem letzten Blogbeitrag von 2016 berichtet habe. Weiterlesen


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Nicht Elmshorn, aber trotzdem: Besuch auf der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie

Erst einmal einen schönen ersten Advent an all meine Leserinnen und Leser! Ich hoffe, ihr habt euren Sonntag auch mit einem gemütlichen Frühstück und einer ersten entzündeten Kerze am Kranz beginnen können. Wir haben danach das herrliche Sonnenwetter für einen Ausflug nach Hamburg genutzt und erstmals die Elbphilharmonie in Augenschein genommen.

Okay, ich muss zugeben, die Elbphilharmonie liegt nicht gerade in Elmshorn. Aber sie ist auch von Elmshorn aus auf alle Fälle einen Trip nach Hamburg wert, insofern ist meine Empfehlung hier sicher nicht ganz fehl am Platz. Weiterlesen


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Gastbeitrag: Erinnerungen an die Geschichte des Bahnhofs Dauenhof

Vor einer Weile habe ich hier über ein lustiges Erlebnis mit einem jungen Mann berichtet, der vom Elmshorner Bahnhof aus nach „Dauenhof“ fahren wollte – ein Ort, dessen Namen ich bis dato noch nie gehört hatte. Ein Blogleser hingegen hat eine Menge persönlicher Erinnerungen an den Bahnhof Dauenhof und hat sich in den vergangenen Jahren für dessen Erhalt stark gemacht. In einem Kommentar zu meinem Beitrag hat er dies ausführlich aufgeschrieben, so dass das einen eigenen Blogbeitrag wert ist.

Im Folgenden also ein Gastbeitrag von Guido Schümann über Dauenhof  – inklusive einiger Bilder, die er mir auf Anfrage noch gemailt hat. Herzlichen Dank für dieses tolle Input! Weiterlesen