Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Warum sich die Käptn-Jürs-Brücke mal ein Beispiel an holländischen Klappbrücken nehmen sollte

Wer in Elmshorn lebt und mit dem üblichen Hin und Her rund um die Käptn-Jürs-Brücke vertraut ist, der ist wahrscheinlich geneigt, Klappbrücken für superempfindliche Hochtechnologie zu halten. Uns hat nun eine Radreise durchs holländische Friesland eines Besseren belehrt.

Mal lässt sie sich nicht rauf- und mal nicht runterklappen. Mal muss die Hydraulik gewartet, mal der Klappmechanismus repariert werden. Irgendwas ist irgendwie immer nicht ganz in Ordnung, so zumindest mein Eindruck von der Elmshorner Käptn-Jürs-Brücke, die den Autoverkehr über die Krückau aus der Innenstadt halten soll. Bislang hatte ich diesen Umstand immer akzeptiert: Klappbrücken scheinen halt hochkomplizierte technische Anlagen zu sein, denen man solche Sperenzchen einfach nachsehen muss. Weiterlesen


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Was tun gegen vermüllte Meere, eine vermüllte Erde, ein vermülltes Elmshorn?

Ist euch beim Schlendern durch die Königstraße schon aufgefallen, dass sich die Schaufensterdekoration in dem leerstehenden Laden gegenüber von Tschibo verändert hat? Der Laden, dessen Schaufenster in letzter Zeit immer von Ramelow als zusätzliche Werbefläche genutzt wurden? Falls nicht: Bleibt einmal stehen und schaut hin. Es geht um Müll.

Ich selbst wurde stutzig, als ich aus den Augenwinkeln registrierte, dass da Einwegplastikflaschen an Seilen, wie Aufgehängte an einem Galgen, von der Decke hingen. Im anderen Schaufenster zu sehen: Ein Baumgerippe, an dem Plastiktüten hängen. „Eigenartige Art, wie Ramelow nun für Mode zu werben möchte“, dachte ich erst. Und dann schaute ich näher hin. Doch aktuell geht es in den Schaufenstern nicht um die modischen Sommertrends 2018, sondern um das Thema Plastikmüll, dem sich eine Künstlerin mit eigenwilligen Installationen genähert hat. Weiterlesen


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3D Zebrastreifen? Ich wäre froh, wenn es hier wenigstens 2D Fahrbahnmarkierungen gäbe!

Habt ihr schon von den neuen 3D Zebrastreifen gehört, die so aussehen, als würden dicke weiße Blöcke über der Straße schweben? In Island sind sie bereits erfolgreich im Einsatz, in Hamburg fordern einzelne Fraktionen ein Pilotprojekt. Ich bin da ja eher bescheiden: Ich wünsche mir, dass es in Elmshorn überhaupt Fahrbahnmarkierungen gibt!

Seit einer Weile machen 3D Zebrastreifen von sich reden. Das sind Zebrastreifen, die so gemalt sind, dass sie per optischer Täuschung den Eindruck vermitteln, als schwebe da ein echtes Hindernis über der Fahrbahn. Sie sollen Autofahrer… na sagen wir mal ermuntern… an einem Zebrastreifen auch wirklich anzuhalten, wenn Fußgänger ihn passieren wollen. In der SHZ war kürzlich darüber zu lesen, und ich muss sagen: Das Bild sieht schon sehr dreidimensional aus. Da würde ich nicht nur als Autofahrerin heftig in die Eisen steigen, sondern auch als Fußgängerin erst einmal zögern, ob ich denn wirklich sicher hinüber balancieren kann, ohne zwischen den Streifen abzustürzen. Weiterlesen


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Heute ist der Einbruch in unser Haus genau zwei Jahre her… Ein Schreck mit Nachwirkungen

Der 2. Januar 2016 war für uns kein besonders toller Tag. Wir kamen gut erholt aus einem Kurzurlaub in St. Peter Ording zurück, wo wir ein paar Tage mit Strandspaziergängen, Schwitzen in der Dünentherme und einer schönen Silvesterfeier verbracht hatten. Und dann der Schock: Bei uns zu Hause wurde eingebrochen!

Die Einbrecher waren über unsere Terrasssentür ins Haus gelangt, hatten Bargeld und vor allem Schmuck entwendet. Ich war untröstlich, denn darunter waren auch Familienstücke und andere Schmuckstücke, die für mich eine besondere Bedeutung hatten. Heute nun ist dieser Schreckensmoment, über den ich hier seinerzeit ausführlich berichtet hatte, genau zwei Jahre her. Und so ganz überwunden ist das Erlebnis bis heute nicht. Weiterlesen


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Wer betreibt eigentlich diesen ganzen Vodoo-Zauber mit Elmshorn?

Elmshorn macht seit ein paar Wochen eine ganze Menge blöde Schlagzeilen. Es drängt sich ein bisschen der Verdacht auf, dass hier schwarze Magie im Spiel ist. Möglicherweise ist Elmshorn Opfer eine bösen Vodoo-Attacke geworden. Irgendjemand scheint da zu sitzen und eine Vodoo-Puppe in der Form der Umrisse unserer Stadt mit spitzen Nadeln zu malträtieren – und die dickste Zaubernadel steckt im Herzen der Stadt, im Bahnhof…

Wer hier in Elmshorn lebt und gelegentlich entweder vor die Tür geht oder die Zeitung aufschlägt, der konnte sich in den vergangenen Wochen eine Menge weniger schöner Geschichten über Elmshorn zu Gemüte führen. Ein wirklich wunder Punkt ist derzeit der Bahnhof. Ohnehin eher ein Schandmal dieser Stadt, dessen Neugestaltung die Bürgerinnen und Bürger seit vielen Jahren vergeblich herbeisehnen, hat er nun auch mehr oder weniger aufgehört zu funktionieren. Weiterlesen


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Update Parkrempler und Versicherung: Auflösung in Wohlgefallen und eine prompte Überweisung

Nachdem ich hier vor ein paar Tagen über meinen Ärger infolge eines unverschuldeten Parkremplers und der stockenden Schadenabwicklung erzählt hatte, will ich euch auch gern von der Auflösung des Problems berichten. Denn auf einmal ging alles ganz schnell, und inzwischen hat die Itzehoer Versicherung sogar schon das Geld überwiesen.

Ob es daran liegt, dass ich meinen Blogbeitrag auf der Facebook-Seite der Itzehoer Versicherung geteilt habe? Denkbar wäre es, denn nur einen Tag nach der Veröffentlichung erhielt ich auf einmal eine E-Mail des zuständigen Sachbearbeiters bei der Itzehoer Versicherung. Wohlgemerkt: eine E-Mail! (Wer meinen Blogbeitrag gelesen hat, hat vielleicht den leicht ironischen Unterton bemerkt, mit dem ich erzählt habe, dass ich zwar desöfteren per Mail Kontakt aufgenommen hatte, die Antworten aber grundsätzlich per Post und mit der entsprechenden Verzögerung bei mir eintrafen). Weiterlesen


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Ein ärgerlicher Parkrempler, eine verschollene Papierakte und haarsträubende Telefonate mit der Staatsanwaltschaft

Ich bin gerade fassungslos. Und wütend. Und kann es überhaupt nicht glauben, was ich da gerade über die Arbeitsweise unserer Justiz lernen musste. Es geht um die Nachwehen eines Unfalls auf dem Parkplatz meines Fitnessstudios, die sich seit nunmehr über einem halben Jahr hinziehen, ohne dass mein Schaden vollständig reguliert wurde.

Das war passiert: Anfang Januar parkte ich meinen damals gerade einmal zwei Monate alten Golf Sportsvan (wie ich zu diesem Auto gelangt bin, kann man übrigens hier nachlesen) auf dem Parkplatz vor dem Joy Fitness an der Hamburger Straße. Als ich das Fitnessstudio gerade verließ um in mein Auto zu steigen, sprach mich ein junger Mann an, der gerade Zeuge geworden war, wie eine Dame beim Ausparken mein Auto gestreift hatte und einfach davongefahren war. Zum Glück hatte er sich geistesgegenwärtig das Kennzeichen gemerkt und gab mir seine Telefonnummer für Rückfragen der Polizei. Weiterlesen


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Durchweichtes Paket am erfundenen „Wunschort“… Hallo DHL – du nervst mal wieder gewaltig!

„Ihre Sendung wurde an Ihrem Ablageort hinterlegt“, heißt es auf der Benachrichtigung von DHL, die wir nach unserem Urlaub auf dem Poststapel finden. „Kellertreppe“ hat jemand in krakeligen Buchstaben dazugeschrieben. Dort hatte das Paket auch ganz offensichtlich eine Weile gelegen – und zwar, während in unserer Abwesenheit Starkregen runterging.

In dem Paket war Toner für meinen Drucker, dessen Verpackung auch innen im Paket durchnässt war, wie ich an den großflächigen Wasserrändern sehen konnte. Es war eine Ersatzlieferung, nachdem vor unserem Urlaub ein Paket nicht angekommen war. In der Online-Sendungsverfolgung war ich dann auf den Hinweis gestoßen, das Paket sei „an meinem Wunschort“ abgelegt worden. Nanu? Ich hatte keine Benachrichtigungskarte im Briefkasten hatte, die mich darauf hingewiesen hätte. Und ich habe auch nie im Leben mit DHL einen „Wunschort“ zur Ablage von Paketen vereinbart. Weiterlesen


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Sexgeständnisse auf Instagram: Wer kann mir das Phänomen des Instagram-Beichtstuhls erklären?

Auf der Suche nach anderen Instagram-Kontos aus Elmshorn bin ich auf etwas Verstörendes gestoßen. Was treibt Menschen (vor allem Kinder bzw. Jugendliche) dazu, auf Instagram intime Sexbeichten abzulegen?

Seit kurzem habe ich für mein Elmshornblog auch ein Instagram-Konto eingerichtet, auf dem ich das eine oder andere Foto aus Elmshorn und Umgebung teilen möchte. Und natürlich habe ich bei der Gelegenheit Ausschau nach anderen Instagram-Usern gehalten, die aus oder über Elmshorn posten. Dabei bin ich auf ein verstörendes Phänomen gestoßen. Weiterlesen


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Treffen mit dem Leserbeirat des Hamburger Abendblatts – ich bringe eine Beschwerdeliste mit!

Es ist nun beinahe schon ein Jahr her, dass sich der Leserbeirat der Pinneberger Regionalausgabe des Hamburger Abendblatts erstmals getroffen hat. Heute Abend ist nun – nach einem missglückten Terminvorstoß vor Weihnachten – der nächste Termin. Mich interessiert vor allem, warum die Reader-Darstellung meines E-Papers oft so unter aller Kanone ist.

Vor einer Weile habe ich ja schon einmal die Digitalabos des Hamburger Abendblatts und der Elmshorner Nachrichten miteinander verglichen. Da stand es – zumindest was die Handhabung des E-Papers angeht – 1:0 für die Elmshorner Nachrichten. Und obwohl das Hamburger Abendblatt mit seinem E-Paper zwischenzeitlich einen Relaunch hingelegt hat, finde ich es nach wie vor beinahe täglich unter aller Kanone, was einem da als Digital-Abonnent so zugemutet wird. Weiterlesen