Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Energiewende statt Fracking: Diskussion am 18.11.15 auf dem Hof Dannwisch

Aufmerksame Blogleser wissen bereits, dass ich die Aktivitäten der Bürgerinitiative Frackingfreies Auenland verfolge und mich beinahe auch selbst darin mitgewirkt hätte…

… wenn nicht… ja, wenn nicht manches anders gelaufen und ich schlussendlich im Willkommensteam für Flüchtlinge mein Ehrenamt gefunden hätte, für das ich mich mit ganzem Herzen einsetzen möchte. Weiterlesen


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Was wird denn nun aus dem Elmshorner Hallenbad?

Seit ein paar Tagen brodelt die Gerüchteküche in Elmshorn: Wird das seit Mai 2015 geschlossene Hallenbad am Ende überhaupt nicht mehr seine Türen öffnen und ganz abgerissen, um einem Neubau zu weichen? Und wer soll das alles bezahlen?

Das Elmshorner Hallenbad ist nun schon seit beinahe fünf Monaten geschlossen. Ende Mai war eine Besucherin auf seltsame schwarze Teerbrocken aufmerksam geworden, die zwischen den Fugen des großen Beckens hervorquollen. Zunächst hieß es, man werde die Funde untersuchen, das Becken sanieren und dann nach der Sommerpause wieder eröffnen. Vergangenen Mittwoch war in den Elmshorner Nachrichten dann allerdings eine Hiobsbotschaft zu lesen: „Hallenbad Elmshorn – Nicht vor 2017 wieder offen“ Die Mängel an der technischen Einrichtung seien so groß und die Sanierung so teuer (in dem Artikel ist von 4 Millionen allein für die Instandsetzung die Rede), dass in der Politik sogar über einen möglichen Neubau diskutiert werde. Weiterlesen


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Umgestaltung der Innenstadt: Die Parkpalette am Hafen musste schon dran glauben

Ich habe an dieser Stelle schon häufiger geschildert, was mir an Elmshorn gut gefällt und euch ein paar Lieblingsecken und -gebäude gezeigt. Es lässt sich aber auch nicht leugnen, dass die Innenstadt ziemlich reich an Bausünden ist. Zum Glück ist in diesem Punkt einiges in Bewegung geraten – zum Beispiel wird derzeit die gruselig hässliche Parkpalette am Hafen von Baggern platt gemacht.

Es gibt in der Elmshorner Innenstadt eine ganze Reihe Ecken, die eine „Aufwertung“ vertragen könnten, wie es unter Stadtplanern so schön heißt. Dazu gehört das Areal rund um das Hafenbecken ebenso wie der Bereich rund um den Buttermarkt, nicht zu vergessen die Knecht’schen Hallen und das Kibek-Hochhaus. Seit ich hier lebe, wird über die Umgestaltung dieser Flächen diskutiert – und in diesem Jahr erfolgen tatsächlich einige wichtige Schritte hin zu einer attraktiveren Innenstadt. Weiterlesen


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Was haben Grönland und Sibirien in einer norddeutschen Kleinstadt zu suchen?

Mein Orientierungssinn ist nicht sonderlich ausgeprägt, entsprechend häufig verlaufe oder verfahre ich mich im Alltag. Einen richtigen Schreck jagte mir deshalb das Ortsschild „Sibirien“ ein – es begegnete mir, als ich das erste Mal nichtsahnend die Wittenberger Straße in Elmshorn entlang fuhr.

Wer in Elmshorn aufgewachsen ist oder bereits länger hier lebt, der stolpert vermutlich längst nicht mehr über einige eigentümliche Ortsteil- oder Straßennamen. Doch als Neuling muss man unweigerlich stutzen, wenn man beim Erkunden der neuen Heimat auf einen Ortsteil „Sibirien“ stößt. (Habe ich mich etwa verfahren? Wie konnte das passieren? Mein Orientierungssinn hat mich ja schon oft getrogen – aber gleich so weit ab vom Schuss?). Oder auf Straßennamen wie Robbenschlägerweg, Walfängerstraße, Am Eiskeller und Grönlandstraße. (Ein Ortsteil der Elmshorner Nachbargemeinde Sommerland heißt sogar tatsächlich Grönland…) Warum bezieht man sich an so vielen Stellen auf diese doch eher frösteligen Regionen unseres Planeten? Was hat das alles mit der norddeutschen Kleinstadt Elmshorn zu tun? Weiterlesen


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2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 1.500 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 25 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


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Rückblick: Das war mein Jahr 2014 in Elmshorn

Gut zwei Jahre nach meinem Umzug hierher gab es 2014 eine ganze Menge Dinge, die ich hier erlebt habe, über die ich gestaunt, mich gefreut oder mich geärgert habe. Und einiges, das ich verpasst und mir deshalb für 2015 vorgenommen habe!

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu, und aus diesem Anlass möchte ich auch in meinem Blog an die schöne Tradition des Jahresrückblicks anknüpfen. Was also hat sich in 2014 getan zwischen mir und meiner neuen Heimatstadt Elmshorn? Weiterlesen


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Willkommensteam für Flüchtlinge: Brücken schlagen unter’m Weihnachtsbaum

Geschenke für alle Kinder, deutsche Weihnachtsbräuche und ein üppiges internationales Buffet – bei einer Weihnachtsfeier für Flüchtlinge im Elmshorner Rathaus kamen sich Menschen aus über sieben Nationen näher.

Mehr als 80 Paar strahlende Kinderaugen begrüßten den Weihnachtsmann, als er am Nachmittag des 18. Dezember 2014 mit seinem großen Jutesack den Kollegiumssaal des Elmshorner Rathauses betrat. Die Kinder waren zusammen mit ihren Eltern der Einladung zur Weihnachtsfeier für Flüchtlinge gefolgt, die vom Elmshorner Amt für Bürgerbelange zusammen mit einigen Mitgliedern unseres neu gegründeten Willkommensteams organisiert worden war. Insgesamt kamen knapp 200 Menschen im Rathaus zusammen, um gemeinsam zu feiern und sich untereinander besser kennen zu lernen. Die eingeladenen Flüchtlinge stammen aus über sieben verschiedenen Nationen – vor allem Syrien, Afghanistan, Iran, der Russischen Föderation, dem Kosovo, Serbien und Albanien – und leben nach der Flucht aus ihren jeweiligen Herkunftsländern erst seit kurzer Zeit in Elmshorn. Weiterlesen


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Willkommensteam Elmshorn: Wir lernen uns kennen!

Der Kreis der Ehrenamtlichen, die Flüchtlingen in Elmshorn den Start erleichtern möchte, wächst weiter an. Nun haben sich der Gruppe auch einige Flüchtlinge angeschlossen, die bereits eine Weile hier leben und ihren Landsleuten helfen möchten, kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden.

Am 27. November 2014 fand im Personalkeller des Elmshorner Rathauses ein weiteres Treffen des Elmshorner Willkommensteams für Flüchtlinge statt, über das ich hier vor einer Weile schon berichtet hatte. Es waren seit dem letzten Treffen noch einige neue Gesichter dazugekommen. Besonders freuten wir uns, dass unter den „Neuen“ auch einige Flüchtlinge aus Syrien, Palästina, Afghanistan und Iran waren, die bereits seit einer Weile hier in Elmshorn leben und inzwischen genug Deutsch gelernt haben, um neu eintreffenden Landsleuten ebenfalls beim Überwinden kultureller und sprachlicher Barrieren helfen zu können. Darunter übrigens auch der Syrer Renas Murad, über dessen Flucht in einem Schokoladentransporter kürzlich auch in den Elmshorner Nachrichten zu lesen war. Für mich war der 27. November seit geraumer Zeit das erste Mal, dass ich wieder Gelegenheit hatte, Farsi (Persisch) zu sprechen. Meine Güte, ich war ganz schön eingerostet und musste tief in meinen Hirnwindungen nach Vokabeln suchen, die mir früher ganz leicht auf der Zunge lagen. Doch das wird sich im Laufe der Zeit sicher wieder bessern, auch darauf freue ich mich. Weiterlesen


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Willkommensteam für Flüchtlinge in Elmshorn gegründet

Nach einem zweiten Treffen im Rathaus ist nun klar: Gut 20 Elmshorner werden der Behörde dabei helfen, neu eintreffende Flüchtlinge willkommen zu heißen und ihnen in der Anfangszeit zu helfen.

Seit Jahresbeginn sind 81 Flüchtlinge aus verschiedenen Krisengebieten nach Elmshorn gekommen, leben hier und warten auf die Anerkennung ihrer Asylanträge. Für die Stadt ist es nicht leicht, all diese Menschen unterzubringen und ihnen den Start zu erleichtern. Deshalb hat sich am 29. Oktober 2014 ein Willkommensteam gegründet, das die Behörde dabei unterstützen möchte, neu eintreffende Flüchtlinge willkommen zu heißen und sie in der Anfangszeit in Elmshorn zu unterstützen. Manche Flüchtlinge kommen allein hierher, andere als Familien. Viele sind traumatisiert, alle haben eine schwierige Flucht und eine nervenaufreibende Zeit in der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster hinter sich. Weiterlesen