Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Sibirien im Februar – ein ganz besonderer Marathon

Es war dieses Jahr nun schon das vierte Mal, dass wir mit einer Staffel der IDAA beim Sibirien-Marathon in Elmshorn angetreten sind. Doch bevor ihr entnervt wegklickt, weil euch die Story bekannt vorkommt: Dieses Jahr gab es zwei Besonderheiten.

Als wir uns 2016 zu unserem ersten Sibirien-Marathon angemeldet hatten und den Lauf bei Facebook angekündigt hatten, sorgte das noch für ungläubige und besorgte Reaktionen im Familienkreis: „Ihr wollt doch nicht wirklich im Februar in Sibirien einen Marathon laufen?“ Inzwischen können wir zumindest unsere Verwandtschaft nicht mehr damit schocken. Denn sie wissen mittlerweile, dass dieser Marathon nicht irgendwo im eisigen Novosibirsk stattfindet, sondern fünf Autominuten von unserem Zuhause entfernt im Elmshorner Forst Sibirien.

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Fest für Demokratie in Elmshorn: Über Vorbehalte und den Mut, miteinander zu reden

Gestern herrschte in der Elmshorner Innenstadt ein Treiben, das über den üblichen Trubel am Buttermarkt und Samstags-Shopping in der City hinausging. Eine Gruppe engagierter Menschen und Institutionen hatte zur Kundgebung und zum anschließenden bunten und lebendigen Fest für Demokratie aufgerufen. Hier könnt ihr lesen, warum ich zu den Erstunterzeichnerinnen des Aufrufs gehöre, mich an den Vorbereitungen dann doch nicht beteiligt habe, am Fest selbst aber neugierig teilgenommen habe.

Der erste Hinweis auf die gestrige Kundgebung erreichte mich vor ein paar Wochen. Der Freundeskreis Knecht’sche Hallen, vertreten durch seinen Vorsitzenden Jens Jähne, hatte alle möglichen Vereine und Initiativen in Elmshorn angeschrieben und zur Teilnahme an einer Kundgebung und Demonstration mit anschließendem bunten „Fest für Demokratie“ auf dem Alten Markt aufgerufen. Und da ich für die Homepage und die Pressearbeit des Willkommensteams für Flüchtlinge verantwortlich bin, landete der Aufruf in meinem Willkommensteam-Postfach. Weiterlesen


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Warum sich die Käptn-Jürs-Brücke mal ein Beispiel an holländischen Klappbrücken nehmen sollte

Wer in Elmshorn lebt und mit dem üblichen Hin und Her rund um die Käptn-Jürs-Brücke vertraut ist, der ist wahrscheinlich geneigt, Klappbrücken für superempfindliche Hochtechnologie zu halten. Uns hat nun eine Radreise durchs holländische Friesland eines Besseren belehrt.

Mal lässt sie sich nicht rauf- und mal nicht runterklappen. Mal muss die Hydraulik gewartet, mal der Klappmechanismus repariert werden. Irgendwas ist irgendwie immer nicht ganz in Ordnung, so zumindest mein Eindruck von der Elmshorner Käptn-Jürs-Brücke, die den Autoverkehr über die Krückau aus der Innenstadt halten soll. Bislang hatte ich diesen Umstand immer akzeptiert: Klappbrücken scheinen halt hochkomplizierte technische Anlagen zu sein, denen man solche Sperenzchen einfach nachsehen muss. Weiterlesen


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Endlich! Mein Buch ist da! „In guten wie in schlechten Werten“ ab jetzt erhältlich!

Wow, was für ein cooles Gefühl, das erste eigene Buch gedruckt in den Händen zu halten. Auf diesem Blog habe ich bislang noch gar nicht erzählt, dass ich an einem Buch arbeite – denn es hat allenfalls am Rande mit Elmshorn zu tun. Doch immerhin bin ich nun eine Elmshorner Buchautorin – also ist das wohl ein paar Zeilen wert!

Vor ein paar Tagen ist ein Karton mit Autorenexemplaren bei mir angekommen, mittlerweile kann man das Buch im Kirchheim-Shop und bald auch über alle anderen gängigen Kanäle bestellen. Was erwartet euch als Leserinnen und Leser? Als Medizinjournalistin schreibe ich ja regelmäßig über Diabetes-Themen, außerdem habe ich selbst Typ-1-Diabetes. Da liegt es nahe, ein Ratgeber-Buch für Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen zu schreiben. In meinem Buch finden sich nun 15 Porträts von Familien und Paaren, die mir erzählt haben, was der Diabetes mit ihrer Beziehung und dem gemeinsamen Alltag macht. Zu jedem Porträt ein Expertenkommentar, der die persönliche Geschichte ein wenig einordnet. Außerdem ein großer Teil mit Diabeteswissen, der den Familien sowie Lebensparterinnen und -partnern von Menschen mit Diabetes bei der Orientierung helfen soll. Weiterlesen


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Filmvorführung im Mühlencafé: Eindringliche persönliche Bilder von einer Flucht aus Syrien

Filmaufnahmen vom Krieg in Syrien haben wir alle in den TV-Nachrichtensendungen zuhauf gesehen. Doch der Dokumentarfilm von Ahmad Alzoubi, der Alltagssequenzen aus dem Kriegsalltag in Syrien und von seiner Flucht nach Deutschland zusammengeschnitten hat, ist anders. Viel persönlicher. Das geht unter die Haut.

Ahmad Alzoubi lebt nach seiner Flucht aus Syrien seit Ende 2015 in Bremen. Gestern war er im vollbesetzten Mühlencafé des Elmshorner Willkommensteams zu Gast, präsentierte seinen Film und beantwortete im Anschluss viele Fragen aus dem Publikum.

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Impressionen vom Neujahrsempfang des Hamburger Abendblatts

Eigentlich gehöre ich nicht zu den prominenten Persönlichkeiten aus Hamburg und Umgebung, mit denen man ganz selbstverständlich auf der Gästeliste für den Neujahrsempfang des Hamburger Abendblatts rechnet. Und doch durfte ich gestern dabei sein, als rund 900 wichtige Menschen aus Politik, Kultur und Gesellschaft sich im Atlantic Hotel reihum die Hände schüttelten und sich ein frohes neues Jahr wünschten.

Meine Einladung zu diesem illustren Event verdanke ich der Tatsache, dass ich dem Leserbeirat der Regionalausgabe für den Kreis Pinneberg des Hamburger Abendblatts angehöre. Über seine Leserbeiräte sucht das Abendblatt den Austausch mit seinen Leserinnen und Lesern, es gibt einen großen Leserbeirat für die Zentralausgabe und kleinere für die jeweiligen Regionalausgaben der Regionen Pinneberg, Stormarn, Norderstedt, Harburg-Stadt und Harburg-Land. Weiterlesen


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Mülleimer, Regenschirm und Thermoskanne: Eine unvollendete Mordsgeschichte…

Vor einer Weile bot sich mir auf dem Weg zu Fuß in die Stadt in der Rudolf-Diesel-Straße ein lustiger Anblick: Da hatte jemand eine Thermoskanne auf einem Mülleimer abgestellt und außerdem seinen Regenschirm darin entsorgt. Was für eine Geschichte steckt wohl hinter diesem Bild?

Als Kind hätte ich mit meinen Freunden umgehend einen Detektivclub gegründet, um diesen mysteriösen Fall aufzuklären. „Die Spürnasen“ hätten wir uns vorzugsweise genannt. Heutzutage bin ich kaum weniger neugierig, gehe aber ein bisschen anders an das Thema heran.

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Kochen mit Unkraut: Habt ihr schon mal eine Quiche mit Giersch gegessen?

Das kulinarische Experiment, über das ich euch heute berichten möchte, liegt schon eine Weile zurück. Genau genommen war es Mitte Juni, dass ich im Garten Unkraut gejätet und aus dem geernteten Giersch kurzerhand eine Quiche gemacht habe.

Die Idee dazu war mir bei der Lektüre eines praktischen kleinen Garten-Ratgebers gekommen, der den schönen Titel „Wird das was – oder kann das weg?“ trägt. Ich hatte ihn mir gekauft, weil ich im Frühjahr in unserem Garten schier an einer Invasion von Ahorn-Sämlingen verzweifelt war (darüber habe ich hier einmal berichtet) und a) wissen wollte, was das genau für Eindringlinge sind und b) was man gegen sie unternehmen kann. Weiterlesen


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Demnächst auf Youtube: Ich bin mal wieder als Saatkrähen-Expertin gefragt!

Ein Lokal-Blog wie dieses verhilft einem manchmal ganz unverhofft zu neuen Kontakten. So rief mich gestern ein freundlicher Herr an, der bei einem Termin in Elmshorn Kontakt mit Saatkrähen sowie Saatkrähen-Hassern und Saatkrähen-Freunden gemacht hatte.

„Die Saatkrähen scheinen die Menschen in Elmshorn zu polarisieren“, erzählte er mir – und ich musste ihm natürlich recht geben, denn auf diese zwei unversöhnlichen Fraktionen bin auch ich bei meinen Gelegenheits-Recherchen immer wieder gestoßen. Doch wieso rief der Mann mich deswegen an? Nun, er betreibt den kleinen Youtube-Kanal „Video Natur“ und witterte angesichts der vielen Saatkrähen in Elmshorn gleich ein schönes Thema für einen Videobeitrag. Weiterlesen


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Eine Pressemappe über Analprothesen als Weihnachtsgeschenk – meine heutige historische Anekdote

Bekanntlich weiß ich ja die Erinnerungsfunktion von Facebook sehr zu schätzen. Heute erinnerte mich Facebook an eine wunderbare vorweihnachtliche Anekdote aus dem Jahre 2012. Eine Geschichte über den alltäglichen Paketdienstleisterwahnsinn, wie sie eigentlich schöner nicht sein kann.

Es fing damit an, dass ich in meinem Briefkasten eine Benachrichtigung der Deutschen Post fand, das mein Briefzusteller mir ein Einschreiben zustellen wollte, mich aber nicht persönlich angetroffen hat. Das Einschreiben lagerte in der Filiale der Post an der Berliner Straße. Ich hatte keine Ahnung, was sich in diesem Einschreiben verbergen könnte. Einschreiben haben ja manchmal etwas leicht Beunruhigendes. Also beschloss ich, es zum nächstmöglichen Termin abzuholen. Weiterlesen