Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.

Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 18

Ein Kommentar

Gestern haben wir beim abendlichen Spaziergang ein Paar gesehen, das hilflos vor seinem Auto stand. Alle vier Reifen waren zerstochen, das Auto hatte ein auswärtiges Kennzeichen. Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber mich macht so etwas einfach nur fassungslos und wütend.

Bislang hatte ich nur in der Zeitung oder in den sozialen Medien davon gelesen: Dass es offenbar Menschen gibt, die in Sachen Corona zu Selbstjustiz greifen. Also zum Beispiel auf eigene Faust andere Menschen von hier vertreiben wollen, die ihrer Einschätzung nach derzeit nicht hier sein dürften – von wegen Einreiseverbot nach Schleswig-Holstein. Gestern nun haben wir selbst einen solchen Fall mitbekommen. Glauben wir zumindest. Wir gingen bei unserem abendlichen Spaziergang gerade die Kirchenstraße entlang in Richtung Alter Markt, als wir in einer der Parkbuchten vor dem Gebäude der Kirchengemeinde ein Auto bemerkten, neben dem ein Mann und eine Frau standen und ziemlich bedröppelt dreinschauten. Wir sahen auch, wie ein Streifenwagen anfuhr und die Kirchenstraße verließ.

Vier platte Reifen und ein auswärtiges Kennzeichen

Mir fiel erst nur auf, dass der rechte Vorderreifen des Autos platt war. Als wir den Wagen (ich glaube, es war ein schwarzer BMW) passiert hatten, sah ich auch den Plattfuß am linken Vorderreifen. Und Christoph sagte: „Oh nein, schau mal, alle vier Reifen platt!“ Wir sprachen die beiden Leute an und sie sagten, die Reifen seien zerstochen worden, sie hätten den Fall gerade der Polizei gemeldet. Sie hätten auch den ADAC verständigt, das Auto werde in Kürze abgeschleppt. „Und das direkt vor einer heiligen Kirche!“, entfuhr es der Frau. Wir waren fassungslos, wünschten dem Paar alles Gute und spazierten dann weiter. Erst dann machte mich Christoph darauf aufmerksam, dass das Auto ein auswärtiges Kennzeichen hatte. Ich hatte gar nicht darauf geachtet und mir deshalb auch – naiv wie ich bin – gar keine Gedanken über mögliche Hintergründe dieser gemeinen Straftat gemacht. Doch alles zusammen erschien es dann naheliegend, dass hier irgendein verkappter Blockwart am Werk war, der den Besitzern des Autos klarmachen wollte, dass sie hier im Zuge der Corona-Maßnahmen nicht aufhalten sollen. (Was per se schon einmal eine ziemlich spekulative Annahme ist, denn einem Autokennzeichen ist bekanntlich nicht anzusehen, wo der Autohalter seinen Wohnsitz hat – außerdem waren beispielsweise beruflich bedingte Autofahrten nie untersagt, und man kann einem Auto auch gar nicht ansehen, ob es beruflich oder privat genutzt wird… Und selbst wenn das Paar sich gesetzeswidrig verhalten hätte, wäre es natürlich nicht Sache irgendwelcher Privatleute gewesen, den Verstoß zu ahnden, sondern Angelegenheit der Polizei. Die üblicherweise keine Reifen zersticht, sondern ein Bußgeld verhängt. Langer Rede, kurzer Sinn: Es ist einfach asozial und ein Fall von übler und unbegründeter Selbstjustiz, einfach Autoreifen zu zerstechen, wenn man meint, das Auto habe hier nichts verloren.)

Zu spät geschaltet um unsere Hilfe anzubieten

Während wir weiter Richtung Post gingen, um einen Brief einzuwerfen, googelte Christoph das Kennzeichen – WN – des Autos. „Das Kennzeichen WN gehört zum Rems-Murr-Kreis und leitet sich ab von dessen Verwaltungssitz in Waiblingen. Der dicht besiedelte baden-württembergische Kreis grenzt östlich an Stuttgart und stellt das Bindeglied zwischen Stuttgart und dem Mittleren Neckar dar“, findet man dazu im Netz. Ob die beiden Geschädigten wohl vorhatten, noch gestern wieder Richtung Stuttgart zu fahren? Und nun irrten sie in der (gegen 21 Uhr selbst in nichtpandemischen Tagen ziemlich unbelebten) menschenleeren City von Elmshorn umher? „Lass uns auf dem Rückweg schauen, ob die beiden noch da stehen“, sagte Christoph zu mir. Und ich zu ihm: „Würdest du den beiden Fremden anbieten, bei uns zu übernachten?“, fragte ich ihn? „Im Zweifelsfall ja“, meinte er, und wir waren uns also schnell einig. Sollten der Mann und die Frau noch neben ihrem Auto stehen und nicht wissen, wo sie die Nacht verbringen sollen, dann würden wir ihnen erstmal Tipps geben (soweit ich weiß, hat das Hotel Royal den Betrieb nicht eingestellt) und sie ansonsten zu uns einladen. 

Hat jemand den oder die Täter beobachtet?

Wie es zu erwarten war, waren die beiden nicht bei ihrem Auto, als wir auf unserem Rückweg wieder durch die Kirchenstraße gingen. Blöd, dass wir zu spät geschaltet und ihnen nicht gleich unsere Hilfe angeboten hatten! Ich hätte ihnen gern gezeigt, dass es auch andere, gastfreundliche Menschen in Elmshorn gibt, die vermeintlich Auswärtige nicht mit solchen Mitteln für ihre Anwesenheit in dieser Stadt bestrafen wollen. Ich könnte kotzen, wenn ich über solche Selbstgerechtigkeit und sinnlose Gewalt gegen anderer Leute Eigentum nachdenke. Hoffentlich hat jemand den oder die Täter beobachtet und der Fall wird aufgeklärt. Den beiden Leuten aus dem Rems-Murr-Kreis wünsche ich, dass ihr Auto schnell wieder fahrbereit war, sie nicht allzu viel Scherereien bei der Weiter- oder Heimreise hatten und dass sie Elmshorn nicht nur als das dreckige Kaff in Erinnerung behalten, in dem Corona-Extremisten „Fremden“ die Autoreifen zerstechen…

Unser nächstes Freizeitprojekt: Eine Wanderung rund um Elmshorn

Doch es gibt auch Erfreulicheres zu berichten, zumindest im groben Planungsstadium. Am vergangenen Wochenende haben mein Bruder und seine Frau eine Wanderung auf dem Landwehrweg rund um ihre Heimatstadt Lemgo herum gemacht, in der auch ich aufgewachsen bin. Sie waren fast den ganzen Tag unterwegs, schickten von unterwegs aus Fotos und Sprachnachrichten in den WhatsApp-Familienchat und hatten am Ende um die 37 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Ihr ahnt vielleicht schon, auf welche Idee die beiden mich damit gebracht habe, oder? Klar, ich bekam spontan Lust, einmal um Elmshorn herumzuwandern. Leider scheint es keine ausgewiesene Wanderroute um unsere Stadt herum zu geben, die in Wanderführern empfohlen wird. Doch man kann sich mit einer App wie Komoot, die ich bei dieser Gelegenheit entdeckt habe, anhand verschiedener Fixpunkte auch einfach selbst Wanderrouten entwerfen. Die könnte zum Beispiel so aussehen und hätte dann laut Komoot ungefähr 32 Kilometer Länge. Wären wir nicht gerade mitten in einer Pandemie, würde ich ja vorschlagen, ein Community-Event aus dieser Idee zu machen. Doch das lässt sich ja nachholen – jedenfalls werde ich berichten, wenn wir die Wanderung tatsächlich hinter uns haben. Falls uns voher jemand Tipps für eine super Wanderroute mit auf dem Weg geben möchte, dann freuen wir uns natürlich!

Wanderung um Elmshorn Komoot

Tipps für die leckere und schnelle Corona-Küche

In Sachen Kochen habe ich auch heute wieder gleich zwei Ideen für euch. Die oberen drei Bilder zeigen, was wir heute zu Mittag gegessen haben. Das Rezept für Pasta mit Schwarzwurzeln stammt aus einem kleinen Heftchen, das ich offenbar 2018 einmal aus einer Brigitte herausgetrennt und irgendwo auf einen Papierstapel im Küchenregal gelegt hatte. Wir hatten keine frischen Schwarzwurzeln (habe ich auch noch nie selbst zubereitet), doch im Keller hatte ich erst kürzlich bei der Bestandsaufnahme unserer HamsterCorona-Vorräte ein Glas Schwarzwurzeln mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum aus 2015 entdeckt. Vermutlich in irgendeinem nostalgischen Moment gekauft, als ich mal „was wie früher bei Oma“ kochen wollte. Heute war eine gute Gelegenheit, diese Schwarzwurzeln endlich mal zu verwerten. Merke: Ein MDH von 2015 muss einen bei einem Glas mit diesem Gemüse nicht schrecken. Die Schwarzwurzeln erinnerten mich geschmacklich tatsächlich an Omas Küche. Obwohl es kein klassisches Oma-Rezept ist. Wie auch immer, probiert es aus, es war kinderlicht, schnell und lecker!

Das untere Bild zeigt unser gestriges Abendessen. Wir hatten noch etwas frischen Spinat übrig, der weg musste (auch wenn er noch nicht seit 2015 bei uns wohnte). Christoph hat ihn mit Zwiebeln und Knoblauch angebraten und dann kurz im Ofen mit Feta und Tomaten gebacken. Für die beiden Paprikadinger hat er Deckel und Boden von zwei Paprika abgeschnitten, die Paprika an den Schnittstellen kurz angebraten und dann in den Paprikaformen je ein Spiegelei gebraten. Sehr effektvoll und witzig, aber halt auch einfach und schnell. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Aktuelle Corona-Informationen der Landesregierung

Heute gab es gleich zweimal digitale Post aus Kiel. Einmal eine Pressemitteilung zur neuen, ab 9. Mai gültigen Landesverordnung:

Medien-Information
5. Mai 2020
Kabinett verabschiedet Anpassungen an
der Landesverordnung zur Abwehr des Corona-Virus
KIEL. Das Landeskabinett hat heute (5. Mai) Anpassungen an der Verordnung über die Maßnahmen gegen das sich ausbreitende Corona-Virus vorgenommen. Folgenden Punkte wurden geändert:
Gottesdienste und Zusammenkünfte zum Zwecke des Gebetes, auch besondere religiöse Feste wie Taufen, Beschneidungen, Trauungen oder Trauergottesdienste dürfen nur unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:
– die Teilnehmerzahl ist auf eine Person je zehn Quadratmeter zu begrenzen.
– die Gemeinschaften treffen Vorkehrungen zur geordneten Durchführung der Zusammenkünfte und dafür, dass Infektionsketten rasch und vollständig nachvollzogen werden können. Geändert wurde die Quadratmeterzahl von bisher 15 Quadratmetern auf zehn Quadratmeter.
Ebenso wird die Quadratmeter-Regelung bei Besuchen von Museen, Galerien, Gedenkstätten und Ausstellungen von 15 auf zehn Quadratmeter gesenkt.
Zugleich kippt das Kabinett ab kommenden Sonnabend die bislang geltende Verkaufsflächen-Beschränkung von 800 Quadratmetern im Einzelhandel. Nach den Worten von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz gelte als Maßstab für den Gesundheitsschutz in größeren Geschäften die Vorschrift, dass pro eingelassenem Kunden eine Verkaufsfläche von zehn Quadratmetern zur Verfügung stehen und vor den Geschäften die Möglichkeit gegeben sein müsse, die Wartenden auf Abstand zu halten. „Mit dieser Regelung erübrigen sich nicht nur viele anhängige Klagen von Händlern, sondern wir schaffen auch mehr Praxisnähe“, sagte Buchholz.
Bei Ladengeschäften mit über 200 Quadratmetern Verkaufsfläche ist zur Überwachung der Regelungen mindestens eine Kontrollkraft nötig; darüber hinaus pro jeweils 400 Quadratmetern zusätzlicher Verkaufsfläche jeweils eine weitere Kontrollkraft. „Damit gleichen wir uns der Regelung in Mecklenburg-Vorpommern an, wo die vom Bund vorgeschlagene 800-Quadratmeter-Obergrenze bereits schon zum letzten Wochenende gekippt wurde und somit zumindest in der Region um Lübeck auch ein Wettbewerbs-Ungleichgewicht entstanden war“, so Buchholz.
Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack stellte zudem klar, was bereits jetzt gilt: „Auch Sport ist möglich: im Freien und kontaktfrei unter Einhaltung der Hygienebestimmungen.“ Beim Fußball spreche nichts gegen Elfmeter- oder Freistoßtraining, Zweikampftraining gehe aber nicht, und geduscht werden müsse zu Hause. Eine Differenzierung zwischen Sportarten finde nicht statt. Bedingung sei die Einhaltung des Abstandsgebotes und der Hygieneregeln. Die Sportverbände veröffentlichen ihre jeweiligen Hygienekonzepte auf der Internetseite des DOSB. (https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/)
Darüber hinaus hat das Kabinett beschlossen, auf den Inseln die Sportbootbesitzer mit den Dauercampern gleichzusetzen, so dass auch die Bootsbesitzer das Betretungsrecht für die Inseln erhalten.
Allgemein wird daran erinnert, dass die Voraussetzung für die Lockerungen weiterhin die konsequente Einhaltung des Abstandsgebotes in der Regel von 1,50 Metern und die Beachtung der Hygieneempfehlungen wie zum Beispiel Händewaschen sind.
Die angepasste Verordnung ist gültig ab Sonnabend, 9. Mai, und ist im Internet veröffentlicht: https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Und natürlich den täglichen Wasserstandsbericht mit den aktuellen Fallzahlen:

Nachfolgend erhalten Sie die Anzahl der an die Landesmeldestelle gemeldeten Covid19-Fälle, Datenstand 05.05.2020, mit einer Zusammenfassung vom 04.05.2020. Die Daten aus Schleswig-Holstein der Landesmeldestelle , Institut für Infektionsmedizin an der CAU, finden Sie auch in einer grafischen Übersicht hier: https://www.infmed.uni-kiel.de/de/epidemiologie/covid-19

Gemeldete Fälle: 2794 Fälle wurden bislang seit Beginn der Epidemie insgesamt in Schleswig-Holstein an die Landesmeldestelle gemeldet (+ 11 im Vergleich zur Meldung am Vortag).

Genesene Personen: Die Anzahl inzwischen genesener Personen ist nicht meldepflichtig und daher nicht statistisch bei der Landesmeldestelle erfasst. Das Robert-Koch-Institut (RKI) nimmt jedoch auf Basis verschiedener Faktoren wie z.B. Krankheitsbeginn und Krankheitsdauer Schätzungen zur Anzahl genesener Personen vor. Demnach sind in Schleswig-Holstein derzeit seit Beginn der Epidemie 2300 Personen genesen.

Todesfälle: 118 Todesfälle sind im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet (+1 Herzogtum Lauenburg, +1 Neumünster, +1 Pinneberg, +2 Stormarn im Vergleich zur Meldung am Vortag). Enthalten ist ein Todesfall in Ägypten, der Schleswig-Holstein zugerechnet wird, da der Verstorbene Einwohner in Schleswig-Holstein war.

Hospitalisierung in Schleswig-Holstein derzeit: 63 Personen befinden sich derzeit in klinischer Behandlung (-2 im Vergleich zur Meldung am Vortag).

Basis für die Daten sind die Zahlen, die die Kreise und kreisfreien Städte auf dem offiziellen Meldeweg der Landesmeldestelle und dem RKI mitteilen. Da die Datenerfassung, Übermittlung sowie gegebenenfalls auch technische Anpassungen Zeit benötigt, können Abweichungen von den vor Ort kommunizierten Fällen entstehen. Im Einzelfall kann es auch zu einer Reduzierung der gemeldeten Fälle kommen, z.B. wenn sich eine Meldung nicht bestätigt hat. Die Daten des RKI – die einen zeitlichen Versatz zu Kreis- oder Landesdaten haben können – finden Sie auch hier: https://corona.rki.de Zum Aufrufen des „Dashboards“wird ein aktueller Internet-Browser benötigt. Durch einen Klick auf das entsprechende Bundeslandkönnen die jeweiligen Daten aufgerufen werden.

Fragen und Antworten finden Sie hier: https://schleswig-holstein.de/coronavirus und https://schleswig-holstein.de/coronavirus-faq


Last but not least wieder meine Empfehlungen für die weitere Lektüre bzw. seriöse Quellen zum Thema Corona:

Über politische Entscheidungen hier in Schleswig-Holstein rund um die Corona-Pandemie informiert man sich am besten auf der Seite der Landesregierung, die hier alle Infos zur Pandemie bündelt. Die entsprechenden Infos aus Hamburg findet man hier.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) pflegt mit Eurotopics einen Kanal, in dem themenbezogen internationale Pressestimmen gebündelt werden. Hier wurde auch ein Dossier zum Coronavirus eingerichtet.

Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht auf seiner Seite täglich aktualisierte Informationen zu Fallzahlen, Risikogebieten, Meldepflichten etc.

Das Willkommensteam für Flüchtlinge Elmshorn hat auf seiner Seite Kurzinfos über Corona sowie Hygienetipps in diversen Sprachen gesammelt (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Arabisch, Persisch/Dari, Tigrinya, Russisch, Bosnisch, Somali). Bitte leitet sie weiter an Menschen, die nicht gut Deutsch verstehen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betreibt ein Corona-Dashboard in dem man tagesaktuell die internationalen Fallzahlen nachlesen kann. Auch für Deutschland gibt es ein Corona-Dashboard, das vom RKI betrieben wird und auch Geo-Informationsdaten zur Verbreitung von Corona in Deutschland auf Basis bis auf Landkreis-Ebene enthält.

Ganz besonders ans Herz legen möchte ich euch den NDR-Podcast mit Prof. Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité. Er ist einer der führenden Experten für Coronaviren und kommentiert wissenschaftlich fundiert sowie wohltuend sachlich die aktuelle Lage. Wir hören das inzwischen jeden Tag.

Wer an harten medizinischen Fakten interessiert ist, kann sich auch die Dossiers der Fachverlage ansehen. So bündelt die Thieme-Gruppe die im Unternehmen verfügbaren relevanten Inhalte auf einer Seite. Dazu gehören unter anderem fundierte Patienteninformationen inklusive Symptom-Checker, ein Online-Kurs zu COVID-19, relevante Inhalte aus Thieme Fachzeitschriften und Büchern sowie aktuelle Stellungnahmen verschiedener Fachgesellschaften. Ziemlich wissenschaftlich geht es bei der Elsevier-Gruppe zu, die ebenfalls ein umfangreiches Themenportal zu Corona und Covid-19 unterhält – für Forschende, klinisch Tätige sowie Patientinnen und Patienten. Auch Springer Medizin bündelt sämtliche Inhalte zum Thema Corona und Covid-19 in einem Themendossier mit wissenschaftlichen ebenso wie versorgungspolitischen Informationen.

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