Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Von der Schülervertretung an der KGSE kann man einiges lernen

Im Zuge der Debatte über eine mögliche Wiedereinführung des Wehrdienstes kommen in den Medien immer wieder auch mal Leute zu Wort, die sich auf Landes- oder Bundesebene in der Schülervertretung (SV) engagieren. Das hat mich an meine eigene Zeit als Schülersprecherin erinnert – und mich neugierig gemacht, wie SV-Arbeit heute so ganz praktisch und vor Ort aussieht.

Ein Besuch bei der SV der hiesigen KGSE hat mir gezeigt: SV-Arbeit funktioniert dort deutlich besser als bei damals bei uns. Ich bin am Engelbert-Kämpfer-Gymnasium im ostwestfälischen Lemgo zur Schule gegangen. Während der 12. Jahrgangstufe war ich Mitglied der Schülervertretung (SV) und Schülersprecherin. Das alles ist zwar schon über 35 Jahre her, doch in letzter Zeit habe ich immer wieder mal an meine SV-Zeit zurückgedacht. Denn damals gab es – ebenso wie heute – eine öffentliche Diskussion über den Wehrdienst, in die sich auch die SV eingeschaltet hat.

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Mein Elmshorner Tagebuch gegen den Corona-Blues, Teil 18

Gestern haben wir beim abendlichen Spaziergang ein Paar gesehen, das hilflos vor seinem Auto stand. Alle vier Reifen waren zerstochen, das Auto hatte ein auswärtiges Kennzeichen. Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber mich macht so etwas einfach nur fassungslos und wütend.

Bislang hatte ich nur in der Zeitung oder in den sozialen Medien davon gelesen: Dass es offenbar Menschen gibt, die in Sachen Corona zu Selbstjustiz greifen. Also zum Beispiel auf eigene Faust andere Menschen von hier vertreiben wollen, die ihrer Einschätzung nach derzeit nicht hier sein dürften – von wegen Einreiseverbot nach Schleswig-Holstein. Gestern nun haben wir selbst einen solchen Fall mitbekommen. Glauben wir zumindest. Weiterlesen


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Wie es uns nach Elmshorn verschlagen hat

Hamburg ist toll, aber teuer. In Elmshorn gibt es mehr Haus für’s Geld. Unser Wechsel nach Elmshorn begann mit ganz nüchternen Überlegungen.

Es war Ende 2011, als mein Mann und ich uns auf die Suche nach einer eigenen Immobilie machten. Wie wohnten in Hamburg-Langenhorn und dachten eigentlich an ein schmuckes Häuschen in oder in der Nähe der historischen und sehr liebenswerten Fritz-Schumacher-Siedlung. Doch die Immobilienpreise hatten ordentlich angezogen – und so beschlossen wir, den Radius ein bisschen weiter zu stecken und nicht mehr nur in Hamburg nach einem Haus zu suchen. Weiterlesen