Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Elmshorn, die Frühstücksstadt: Mmmhhh, wie das duftet…

Je nachdem, wo man sich in Elmshorn aufhält und wie der Wind gerade steht, riecht es entweder nach frisch gerösteten Kaffeebohnen oder nach Knuspermüsli.

Ich bin ein Geruchsmensch. Mit bestimmten Erlebnissen verbinde ich spezielle Gerüche, und umgekehrt. Es war also eigentlich hochgradig fahrlässig, dass ich mich vor meinem Umzug nach Elmshorn in meiner neuen Heimat nur umgesehen, nicht aber umgeschnuppert habe. Das hätte auch schiefgehen können! Zum Glück ist hier keine Zucker- oder Papierindustrie ansässig, die einem mit ihren typischen Duftmarken die Laune ziemlich vermiesen können. Weiterlesen


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Oh nein, diese Saatkrähen schon wieder!

Die schwarzen Vögel haben Elmshorn fest im Griff. Weil sie unter Naturschutz stehen, dürfen meist nicht einmal ihre Nester aus den Bäumen entfernt werden.

2014-10-12 17.04.00

Wer nicht mit dem Auto, sondern mit der Regionalbahn nach Elmshorn fährt, wird am Bahnhof gleich lautstark von ihnen in Empfang genommen: unzählige Saatkrähen, die in den Bäumen am Holstenplatz hocken und von früh bis spät ohrenbetäubendes Geschrei veranstalten. Doch damit nicht genug: Das schwarze Federvieh scheißt, was das Zeug hält. Weiterlesen


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Wie es uns nach Elmshorn verschlagen hat

Hamburg ist toll, aber teuer. In Elmshorn gibt es mehr Haus für’s Geld. Unser Wechsel nach Elmshorn begann mit ganz nüchternen Überlegungen.

Es war Ende 2011, als mein Mann und ich uns auf die Suche nach einer eigenen Immobilie machten. Wie wohnten in Hamburg-Langenhorn und dachten eigentlich an ein schmuckes Häuschen in oder in der Nähe der historischen und sehr liebenswerten Fritz-Schumacher-Siedlung. Doch die Immobilienpreise hatten ordentlich angezogen – und so beschlossen wir, den Radius ein bisschen weiter zu stecken und nicht mehr nur in Hamburg nach einem Haus zu suchen. Weiterlesen