Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.

Neues Wort für Fressmeile? Food Truck Festival!

Hinterlasse einen Kommentar

Food Trucks sind ja der neue Trend. Man nehme einen alten Imbisswagen, bemale ihn irgendwie cool, lasse Musik laufen und serviere ein paar angesagte neue Trendgerichte – und schwupp, kann man jedes Essen für 2 Euro mehr verkaufen als vorher mit einem gewöhnlichen Imbisswagen drin gewesen wäre.

Dieses Geschäftsmodell funktionierte auch beim gestrigen Food Truck Festival am Grauen Esel ganz gut. Bei schönstem Wetter kamen hier eine Menge Leute auf dem Parkplatz vor dem Kino zusammen, um sich einmal die Fressmeile rauf- und runterzufuttern. Außerdem wurden die von allen möglichen Firmen, Schulen und Institutionen bemalten lebensgroßen Esel erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, die dem Industriegebiet am Grauen Esel ein bisschen mehr Pep verleihen sollen.

Wir schauten am frühen Nachmittag vorbei, nachdem wir uns bei Obi mit etlichen Säcken Gartenerde und Mulch eingedeckt hatten. Es war Zeit für ein Mittagessen. Mein Mann Christoph probierte ein veganes Sandwich mit Avocado, Salat und Chiliöl und im Anschluss Süßkartoffel-Pommes. Ich wurde einmal am Subu-Stand schwach (Subu steht für Sushi-Burrito) und aß eine Portion Subu Teriyaki, und gleich darauf nochmal an einem Stand mit Mini-Burgers aus Südamerika, lecker gefüllt mit schwarzen Bohnen und gegrillten Kochbananen. Beides sehr lecker, ebenso wie das Eis (Mango und Johannisbeere) am kleinen Eisstand neben der Musikbühne.

Letztere hat mich allerdings ein wenig enttäuscht: Während der gesamten bestimmt anderthalb Stunden, die wir auf dem Food Truck Festival verbrachten, konnte man dort allenfalls ein Soundcheck-Festival erleben. Naja, macht nix. Insgesamt ein ganz nettes Event, dem die vielen verschiedenen bunten Esel ein bisschen Lokalkolorit verpassten. Es machten Food Trucks halt, die sich normalerweise nur in Metropolen wie Hamburg tummeln. Meine Beobachtung bezüglich der Preise bei Food Trucks bestätigte sich allerdings: Nenn dein Gefährt Food Truck statt Imbisswagen – dann kannst du für jedes Essen 2 Euro mehr als sonst verlangen (und wirst sie auch bekommen). Subu Teriyaki für 6,50 Euro, 2 Miniburger für 4 Euro, Avocado-Sandwich für 5,50 Euro, Süßkartoffel-Pommes für 4 Euro, Eiskrem für zusammen 5,20 Euro – für die Kohle hätten wir auch halbwegs gepflegt Essen gehen können… 🙂

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s