Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Leckere Tapas beim spanisch-portugiesischen Restaurant „Porto Banùs“

Wer meinem Blog schon länger folgt, der weiß, dass ich gern essen gehe, ebenso gern neue Restaurants teste und dann häufig auch darüber blogge. Nun ist mir vor kurzem im Vorbeiradeln in der Friedensstraße ein neues spanisch-portugiesisches Restaurant aufgefallen, das mich neugierig machte. Inzwischen hat das Porto Banùs bei mir und meinem Mann den ersten Test erfolgreich bestanden.

Für leckere spanische Tapas muss man nach Hamburg-Bahrenfeld ins Altamira fahren. Dachte ich, bis ich das El Toro de Oro in Uetersen entdeckte, wo mein Mann Christoph und ich am Abend vor meinem Geburtstag dieses Jahr Tapas satt für 18 Euro pro Person futterten (After-Work-Angebot immer montags bis donnerstags) und uns freuten, dass man von Elmshorn aus doch nicht ganz so weit fahren muss, wenn man Lust auf spanische Küche hat. In Elmshorn selbst hatten wir allerdings noch kein spanisches Tapas-Restaurant entdeckt. Weiterlesen


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Graue Erbsen: Dieses Jahr waren wir im EMTV-Turnerheim

Einer der vielen Kommentare auf meinen Blogbeitrag zur Elmshorner Restaurant-Szene vor ein paar Tagen lautete: „Ich bin schon mal gespannt, wo du in diesem Jahr graue Erbsen essen gehst!“ Uff, darüber hatte ich mir noch so gar keine Gedanken gemacht! Wie gut traf es sich da, dass mein Mann und ich nach dem gestrigen Schwimmtraining zu faul zum Kochen waren und ohne Reservierung auf Verdacht im EMTV-Turnerheim vorbeischauten.

Im EMTV-Turnerheim, auf das ich erstmals bei der Einweihung der neuen EMTV-Sporthalle aufmerksam geworden bin, gibt es diese gesamte Woche über graue Erbsen satt für 9,50 Euro. Und wenn ich sage „satt“, dann meine ich auch „satt“. Mit Kasseler, Kochwurst, Schweinebacke, Salzkartoffeln und Speckstippe, wie es sich gehört. Wir waren zunächst unsicher, ob wir es wagen sollen, ohne Reservierung aufzukreuzen. Denn schließlich herrscht zur graue-Erbsen-Zeit regelmäßig Ausnahmezustand in der hiesigen Gastronomie. Alle Lokale sind randvoll, vielerorts hat man nur mit Reservierung eine Chance auf einen Tisch. Weiterlesen


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„In Elmshorn kann man nicht gut Essen gehen!“ – Einspruch: Ich finde, das stimmt nicht!

Es gibt eine Fraktion hartnäckiger Elmshorn-Mäkler, die an allem und jedem etwas auszusetzen haben – selbst wenn sie zum Teil schon jahrzehntelang hier leben und eigentlich wissen müssten, dass ihre Haltung ein bisschen arg einseitig ist. Das gilt auch für die Beurteilung der hiesigen Restaurantszene. Ich wiederum finde die gar nicht so schlecht. Hier meine persönliche Favoritenliste.

Elmshorn hat bei vielen seiner Bewohner einen schweren Stand. Das ist mir schon aufgefallen, als ich 2012 gerade hierher gezogen war. In einem meiner ersten Blogbeiträge habe ich schon darüber geschrieben: Wann immer ich erwähnte, dass ich von Hamburg nach Elmshorn gezogen bin, stieß ich auf pures Unverständnis: „Warum in aller Welt sind Sie denn gerade hierher gezogen?“ Das kann einen als Neubürger schon ein wenig verunsichern. Zum Glück habe ich mich nicht davon abschrecken lassen und im Gegenteil beschlossen, über mein Leben in Elmshorn zu bloggen und auf diese Weise meine ganz persönlichen Eindrücke festzuhalten, was mir hier in Elmshorn gefällt und was eher nicht so toll ist. Weiterlesen


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„Auszeit am See“ neu eröffnet: Das war ein vielversprechender Start!

Ein halbes Jahr lang war das Restaurant am Rande des Steindammparks verwaist, jetzt gibt es dort täglich bis 23 Uhr leckere italienische Küche. Das Buffet zur Eröffnung am 23. Januar 2015 konnte sich jedenfalls sehen lassen.

Nur durch Zufall bin ich gestern früh bei der Zeitungslektüre darauf aufmerksam geworden, dass am Abend das Restaurant „Auszeit am See“ mit einem neuen Konzept eröffnet. In der Vergangenheit hatten mein Mann und ich leider bei jedem Versuch, dort zu Abend zu essen, vor verschlossenen Türen gestanden. Nach zwei misslungenen Anläufen hatten wir die Auszeit einfach nicht mehr auf dem Schirm – auch wenn wir das Integrationsprojekt des vorigen Betreibers unterstützenswert fanden, bei dem Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam den Restaurantbetrieb aufrecht erhielten. Weiterlesen


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Wieso eigentlich mögen so viele Elmshorner ihre Stadt nicht?

„Warum in aller Welt sind Sie denn gerade hierher gezogen?“, ist eine Frage, die einen Neu-Elmshorner anfangs durchaus verunsichern kann.

Sommer 2012, unser Umzug und die wesentlichen Renovierungsarbeiten am Haus lagen hinter uns. So langsam kehrte Alltag ein, und wir begannen, uns in unserer neuen Heimat zu orientieren. Dazu gehörte für mich auch, ein paar neue Ärzte für die üblichen Vorsorgeuntersuchungen zu finden. Also einen Augenarzt, der gelegentlich meine Netzhaut begutachtet, einen Diabetologen für meine Quartals-Checks als Typ-1-Diabetikerin, einen Gynäkologen für die obligatorische Vorsorge und einen Hautarzt, der regelmäßig meine Leberflecken unter die Lupe nimmt. Ich hatte großes Glück, denn mit allen Ärzten, die ich bei dieser Recherche spontan ausgewählt habe, bin ich bis heute sehr zufrieden. Weiterlesen