Elmshorn für Anfänger

Geschichten von einer, die auszog, im Hamburger Speckgürtel zu leben. Eine pragmatische Liebeserklärung.


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Ich freue mich auf die Lesungen mit Dominik Bloh!

In nicht einmal mehr zwei Wochen haben wir hier in Elmshorn einen großartigen Typen zu Gast. Dominik Bloh, der mit zwei Büchern über seine eigene Obdachlosigkeit zum Spiegel-Bestseller-Autor wurde und mittlerweile glücklicherweise nicht mehr auf der Straße lebt, liest an zwei Abenden hintereinander im Industriemuseum. Eigentlich wollte ich hier ganz heftig die Werbetrommel rühren – doch zwecklos, beide Veranstaltungen waren schneller ausverkauft als ich einen Blogbeitrag schreiben kann.

Ich will euch aber immerhin berichten, warum die ganze Aktion mich persönlich mächtig stolz macht. Vor einer Weile habe ich hier ja aufgeschrieben, dass ich mich neuerdings bei den Elmshorner Suppenhühnern engagiere. Einen Anstoß für dieses neue Ehrenamt, den ich in dem Beitrag nicht erwähnt hatte, waren die Bücher von Dominik Bloh. Mein Mann, der natürlich seit Jahren um mein Interesse am Thema Obdachlosigkeit weiß, hatte mir „Unter Palmen aus Stahl“ und „Die Straße im Kopf“ 2024 zu Weihnachten geschenkt. Ich hatte sie in einem Rutsch durchgelesen und dann den Entschluss gefasst, mich bei den Suppenhühnern einzuklinken. Seit Oktober bin nun ich Teil des Teams – und hatte ziemlich rasch die Idee, Dominik mal als Gast in den Suppenhühner-Podcast und zu einer Lesung nach Elmshorn einzuladen.

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Ich bin stolz auf 10 Jahre Mitarbeit im Willkommensteam

Am Freitagnachmittag haben wir im Rahmen eines feierlichen Empfangs bei schönstem Sonnenschein und mit Blick auf blühenden Magnolien vor der Weißen Villa auf den 10. Geburtstag des Vereins Willkommensteam für Flüchtlinge Elmshorn e. V. angestoßen. Über 60 Gäste, davon auch viele Teammitglieder der ersten Stunde sowie Ehrenamtliche anderer Vereine und Organisationen, aber auch Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, waren der Einladung gefolgt.

Nach einer Reihe von Vorträgen wurde auch die von mir erstellte Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum offiziell vorgestellt, die mich in den vergangenen Monaten beschäftigt hat. Als wir Ende 2024 in kleiner Runde einmal beisammensaßen und über mögliche Aktivitäten zum Jubiläum nachdachten, war mir nämlich die einzig mögliche Idee gekommen, die einer Journalistin mit dem Hobby Schreiben einfallen kann: „Lasst uns eine Festschrift veröffentlichen, in der wir die vergangenen 10 Jahre in Wort und Bild zusammenfassen!“

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„Ich hatte schon immer eine soziale Ader“

Große Töpfe voller Suppe für Wohnungslose in Hamburg und Elmshorn

Für die neue Supernormal-Kampagne des Stadtmarketing Elmshorn habe ich mit einer Reihe von Menschen in dieser Stadt gesprochen, die sich plietsch, engagiert oder fit für die Gemeinschaft einsetzen. Heute stelle ich euch Martina Kramer-Kahl von den Elmshorner Suppenhühnern vor.

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Ich bin mal wieder fassungslos, wie es auf unseren Straßen zugeht!

Im Verlauf des gestrigen Sonntag bekam ich gleich zwei E-Mails mit Pressemeldungen der Feuerwehr im Kreis Pinneberg, die mich schockiert haben. Erst flüchtete ein Autofahrer nach einem Unfall in Pinneberg vom Unfallort und hinterließ eine 20 Kilometer lange Öl- und Kraftstoffspur bis nach Haseldorf. Und als die Feuerwehr die Straße sperrte, um die Fahrbahn zu reinigen, missachtete ein weiterer Autofahrer die Sperrung und fuhr einen der Feuerwehrleute an. Was ist bloß los mit diesen Leuten?

Man ist ja heutzutage leider schon einiges gewohnt in puncto Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr. Egal, ob man nun zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Auto unterwegs ist – überall wird gedrängelt, sind Verkehrsteilnehmer nur auf den eigenen Vorteil bedacht, achten nicht auf die Belange anderer und nehmen in gefährlichem Ausmaß hohe Risiken in Kauf, nur um ein paar Sekunden einzusparen oder irgendwelche Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Weiterlesen


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Kein Fracking in Elmshorn und Umgebung: Noch mal Glück gehabt?

Die kanadische Firma PRD Energy, die eine Aufsuchungserlaubnis für Öl- und Gasfelder in Bramstedt und Elmshorn besitzt, wird sich aus Deutschland zurückziehen. Diese guten Neuigkeiten erinnerten mich heute morgen daran, dass ich mich eigentlich doch intensiv mit Fracking bzw. dem Protest gegen diese aberwitzige Energiequelle engagieren wollte.

Knapp anderthalb Jahre ist es her, dass mein Mann Christoph und ich in unserer Biokiste vom Hof Dannwisch einen kleinen Zettel mit einem Hinweis auf eine Info-Veranstaltung zum Thema Fracking fanden, die auf dem Hof Dannwisch stattfinden sollte. Denn immerhin stand zu befürchten, dass in Elmshorn und Umgebung nach Erdgas in tieferen Gesteinsschichten gesucht werden könnte, das mithilfe eines Cocktails verschiedener Chemikalien und Wasserdruck (Fracking) an die Oberfläche befördert wird. Wir waren besorgt, fuhren hin und schauten zusammen mit etwa 50 anderen Interessierten den Film „Gasland“ – ein US-amerikanischer Dokumentationsfilm über die Folgen des Frackings für die Umwelt und die Menschen, die in der Umgebung von Fracking-Gebieten leben. Weiterlesen